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Mit Google durch Museen spazieren

Mit Google durch Museen spazieren - CeBIT Blog

Google überrascht uns immer wieder mit kleinen Alltagshelfern, die einfach alles besser machen: Nie mehr Verlaufen dank Google Maps, die eigenen Freunde stalken mit Latitude, vor dem Buchen wissen in welcher Gegend das Urlaubshotel liegt durch Streetview, mit Google Books den Gang zur Bibliothek sparen und mit Google Sky den Großen Bären entdecken.

Schnipsel

Wie sicher ist Ihr Passwort? Auf “How Secure Is My Password?” können Sie testen, wie lange ein Hacker mit der Brute-Force-Methode (einfach alle potentiellen Lösungen ausprobieren) benötigen würde, um sich in Ihren Account XY einzuloggen. Bei mir waren es nur sechs Tage, so dass ich mir jetzt wohl schnell ein besseres Passwort als “ilovemama” suchen werde.

Facebook hat 500.000.000 User. 500 Millionen. Das ist drei Mal Russland, vier Mal Japan oder zehn Mal Südafrika. Woher die User alle wirklich kommen, zeigt der Beitrag “Where Facebook’s half a billion users reside” auf O’Reilly Radar.

In den vergangenen Jahren schafften es immer wieder “Tausche Büroklammer gegen Traumhaus”-Aktionen in die Informationskanäle. Der neueste Streich ist dabei einem mittlerweile 17-Jährigen gelungen, der ein altes Mobiltelefon, das er von einem Freund geschenkt bekommen hat, in 14 Schritten zu einem Porsche tauschen konnte. Das besondere dabei ist, dass der letzte Tausch sogar ein Verlustgeschäft war, denn er gab einen 1975er Ford Bronco mit einem Sammlerwert von 15000$ ab, um den nur 9000$ teuren Porsche zu erhalten.

Das Internet wird in weniger als einem Jahr keine neuen IP-Adressen mehr ausstellen können. “Today’s Internet was built largely on the IPv4 or Internet Protocol version four, first introduced in 1980. Now, three decades on and with mobile Internet tracing a shining arc across the virtual firmament, the Internet is running out of available IP addresses.” Mit dem IPv4-Protokoll, limitiert auf IP-Adressen bis 32 bit Länge, können maximal etwa 4 Milliarden IP-Adressen zugeordnet werden. Die etwa 6% (bzw. etwa 230 Millionen) verbleibenden freien IP-Adressen werden bis kommenden Sommer aufgebraucht sein.
Lösung verschafft das IPv6-Protokoll: “IPv6 is the next generation Internet Protocol and uses a 128-bit address, so it supports a vastly larger number of unique addresses. Enough, in fact, to give every person on the planet over 4 billion addresses!” Das Problem dabei ist die Überführung der alten IPv4-Adressen in das neue Protokoll. Und diese Prozedur geht nur schleppend voran.

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Old Spice zeigt was mit Social Media geht

Man nehme einen gutaussehenden, sportlichen Schauspieler mit Ausstrahlung, bevorzugt einen ehemaligen Spitzensportler. Dann baue man für diesen Schauspieler einen ebenso sportlichen und sympathischen Charakter. Dann drehe man einen Aufsehen erregenden und über alle Medien hinaus positiv erwähnten Werbespot, der zur teuersten und umkämpftesten Sendezeit des ganzen Jahres ausgestrahlt wird. Dann ruhe man sich aber nicht auf den Lorbeeren aus, sondern trete in den direkten Kundendialog ein. Und zwar richtig und nicht einfach nur alibimäßig wie alle anderen.

Der neue Old-Spice-Man ist der Schauspieler und ehemalige Football-Profi Isaiah Mustafa. Er ist das neue Gesicht von “Old Spice”, einer der bekanntesten Männerpflegeserien weltweit. Angefangen hat die “Old Spice”-Kampagne mit diesem großartigen Spot, der in einer der Werbepausen des Superbowls ausgestrahlt und seitdem bei Youtube mittlerweile mehr als 12 Millionen mal angesehen wurde.

Ein Erdferkel für alle Fragen: Aardvark.

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Kennt ihr das? Euch brennt eine Frage unter den Nägeln. Am schlimmsten sind die völlig belanglosen, die einen abends im Bett beschäftigen. Früher hatte ich eine Freundin, die ich in diesen Fällen anrief. Man konnte sie fast jederzeit anrufen und ganz ohne Umschweife zur Sache kommen: “Sag mal, wie heißt das Lied mit dem Musikvideo, in dem so ein rothaariger Typ am Klavier …?” – Heute haben wir unsere Smartphones: Google, Wikipedia, Wolfram Alpha und Shazam in der Hosentasche.

Aber je häufiger man diese Dienste benutzt, desto öfter kommt es vor, dass Google und Wikipedia auf Anhieb keine Antwort parat haben. Dann frage ich twitter. Der Nachteil: Die Nachricht geht an niemanden und doch irgendwie an alle. Eine Alternative sind Frage-Communities wie Yahoo Answers oder wer-weiss-was.de. Leider sind das aber auch nur Foren in denen die Kommunikation zwischen Nutzern auf Frage und Antwort beschränkt ist – Relikte aus einer Zeit als das Internet, auch dieses “Mitmach-Web-2.0″, hauptsächlich aus Formularfeldern bestand (na gut, in großen Teilen tut es das noch immer). Das Internet besteht auch aus Menschen, Diensten und Informationsströmen. Aardvark ist ein Dienst, der das nutzt.

“Was ist Deine Lieblingsfarbe?”

Die Privat-FAQ hat das Internet erreicht.

Send and receive anonymous questions, and learn more about people you find interesting by following their answers.

FormspringWas Blogkommentare, Twitter-Replies, Kontaktformulare und Emailanfragen bisher nicht vereinigen konnten, schafft nun ein kleiner, simpler Dienst namens Formspring. Angemeldete Benutzer nehmen dort Fragen von anderen Benutzern entgegen, die sie meist aus einem der Sozialen Netzwerke kennen, und beantworten diese Fragen. Ist also wie Kennenlernen auf einer Party – nur ohne Party.

Ich hatte diesem auf Twitter losgetretenen kleinen Hype ursprünglich eine Halbwertszeit von vier Tagen gegeben. Aber nach gut einem Monat, in dem nicht nur der Dienst Formspring (mit verbesserter Funktionalität) sondern auch die Art der Nutzung (mit interessanten Fragen und Antworten der Benutzer) einen großen Schritt nach vorn gemacht hat, sieht es so aus, als würde sich diese neue Art des Kennenlernens abseits der Twitter- und Facebook-Statusmeldungen zu einem festen Feature in der Onlineidentität vieler Menschen etablieren.

Der Blogdienstleister Tumblr bietet die gleiche “Frag den Autoren”-Funktion seit ein paar Tagen nun auch an und mit ziemlicher Sicherheit werden bald auch Andere auf den Zug aufspringen.

New Year’s Resolution

Na – dann werden wir uns mal anstrengen! Happy New Year!

Worüber wir in einigen Jahren lachen werden: eine Wunschliste

Es ist einfach, sich alt zu fühlen, wenn man sich nur ein wenig anstrengt. Auch mit Mitte Zwanzig. Man nehme einen Jugendlichen, dessen Alter idealerweise der Zeitspanne entspricht, die man mit Computern zu tun hat, rücke die Brille zurecht oder zupfe sich am Bart, hole tief Luft und beginne mit “Weißt du, früher …”. Dann kann man erzählen, von Monochrom-Bildschirmen, Modems und wie das so war, im Internet, prä-myspace. Bei besonders duldsamen Zuhörern auch davon, was vor dem Internet war. (Wir hatten ja nichts!)

Heute ist vieles bedienbarer, schneller oder schöner. Was vor ein paar Jahren alltäglich war, empfände man heute als Zumutung – meistens zurecht. Von diesen alltäglichen Zumutungen finden sich auch heute noch genug.

AOL: On the run

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Was war das nicht für ein Aufschrei, als AOL am 11. Januar 2000 bekannt gab, dass man den Traditionskonzern Time Warner für schlappe 164 Milliarden Dollar gekauft hatte. Nur drei Jahre später war der Zauber vorbei und der Name AOL wurde aus dem Firmennamen gestrichen. Denn kurz nach dem Merger ging es mit AOL steil bergab. Fast 30 Millionen Nutzer hatte man Anfang 2001 weltweit, jetzt sind es gerade noch etwas mehr als 6 Millionen. Kaum ein Unternehmen ist derart in die Knie gegangen, wie AOL. Da wundert es auch nicht, dass der Laden nun komplett aus Time Warner ausgegliedert wird.

Die 100 ältesten .com-Domains der Welt

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Diese Liste ist nicht neu. Genauer gesagt, ist sie über 20 Jahre alt. Denn PC World hat die ältesten, also die zuallererst registrierten .com-Domains der Welt ausgegraben. Unter den ersten einhundert finden sich einige, von denen man es vermutet hätte (Xerox, Sun, Intel, IBM, HP), einige, von denen man noch nie gehört hat (was ja auch klar ist) – interessant ist aber auch, wer alles nicht dabei ist. Microsoft zum Beispiel. Das heisst zwar nicht besonders viel, denn laut einem befreundeten Netzexperten der ersten Stunde war die Domainregistrierung Mitte der 1980er “gefühlt so dringend nötig wie heute ein eigener Firmenklingelton”. Ein bisschen in der Historie des Webs zu wühlen, ist aber trotzdem spannend. Bahnt sich die neue Wissenschaft Digitalarcheologie an? Die älteste .com-Domain vom 15. März 1985 übrigens heisst symbolics.com – und sieht aus, als sei sie seitdem unverändert.

Laserhaustier – Zini revisited

Das hier ist am Anfang etwas albern. Und es ist auch am Ende albern, ehrlich gesagt, aber dabei erinnert es an eine Mischung aus Laserhaustier und Zini, dem Wuslon. Menschen, die oberhalb 10.000 Hertz geräuschempfindlich sind sowie Hunde sollten den Clip ohne Ton ansehen.


Cool Laser Pattern Sound Test