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	<title>Das CeBIT-Blog &#187; Web</title>
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		<title>Das CeBIT-Blog &#187; Web</title>
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		<title>In der Cloud: heiter bis wolkig</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
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		<description><![CDATA[Tja, ganz ehrlich? Was soll man als normaler Anwender machen, wenn man seine Daten überall griffbereit haben will? Setzt man auf einen eigenen Server oder ein NAS (Network Attached Storage) in den eigenen vier Wänden? Dann ist unter Umständen einiges an Vorwissen und eine gewisse Einarbeitungszeit vonnöten. Nicht jeder hat dieses Wissen oder die nötige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, ganz ehrlich? Was soll man als normaler Anwender machen, wenn man seine Daten überall griffbereit haben will? Setzt man auf einen eigenen Server oder ein NAS (Network Attached Storage) in den eigenen vier Wänden? Dann ist unter Umständen einiges an Vorwissen und eine gewisse Einarbeitungszeit vonnöten. Nicht jeder hat dieses Wissen oder die nötige Zeit &#8211; oder eben die Kombination aus beidem. Und so haben sich logischerweise einige Firmen aufgemacht, dass doch bis dato relativ spärliche Angebot abzudecken.</p>
<p><a href="http://blog.cebit.de/2012/04/30/in-der-cloud-heiter-bis-wolkig/clouds/" rel="attachment wp-att-7727"><img class="aligncenter size-full wp-image-7727" src="http://blog.cebit.de/html/wp-content/uploads/2012/04/clouds.jpg" alt="" width="629" height="416" /></a></p>
<p>Gefühlt würde ich sagen, dass diese Dienste seit vier bis fünf Jahren boomen, seitdem es mit der Mobilität in Sachen Smartphone nach vorne geht. Der bekannteste Anbieter von Clouddienste &#8211; oder soll ich es vielleicht doch Onlinespeicher mit Dienstanschluss nennen, denn mehr ist es momentan nicht &#8211; dürfte Dropbox sein.<span id="more-7726"></span></p>
<p>Der US-Anbieter war einer der ersten auf dem großen Gebiet und bietet sowohl kostenlosen, als auch kostenpflichtigen Speicher an. Auf allen relevanten Plattformen ist man mittlerweile vertreten, sowohl zuhause, als auch bequem mobil kann auf Daten zugegriffen werden. Logischerweise wollte man der Firma Dropbox nicht das weite Feld alleine überlassen und so sprudelten in den letzten Jahren Dutzende von Diensten hervor, die sich alle in Sachen Features übertrumpfen, in Preisdingen aber unterbieten wollten.</p>
<p>So ist es nicht verwunderlich, dass viele dieser Dienste einfach wieder von der Bildfläche verschwanden. Verständlich: die vielen Terabyte kosteten beim Hoster bare Münze; irgendwann war das Geld alle und der Speicher der Kunden weg. Was blieb also übrig auf dem großen Markt? Sicherlich Dropbox. Box, SugarSync, Wuala, SparkelShare und wie sie alle heißen.</p>
<p>Doch ein weiterer Trend zeichnet sich ab: nicht nur spezialisierte Anbieter buhlen um die Gunst der Kunden, auch Hersteller von Soft- und Hardware wittern lukrative Cloud-Luft und könnten so Kunden an sich binden. Populärster Anbieter mit dem längsten Bestehen seiner Cloud dürfte Microsoft sein. Schon seit Jahren bietet man Kunden 25 kostenlose Gigabyte an.</p>
<p>Diese wurden für Neukunden anlässlich eines Relaunch allerdings auf 7 GB gekappt. Schärfster Konkurrent dürfte der frisch gestartete Google Drive sein. Er bietet nicht nur 5 GB kostenlosen Onlinespeicher, sondern wesentlich mehr. Google hat die Benutzer gleichzeitig im eigenen Online-Office namens Google Docs &#8211; hier scheint man klar mit Microsoft zu konkurrieren. Und auf Hardware-Seite? Der Smartphone-Hersteller HTC bietet auf neuen Geräten ebenfalls Dropbox-Speicher an &#8211; eine Partnerschaft macht es möglich.</p>
<p>Auch Samsung und LG starten mit eigenen Speicherangeboten im Internet durch &#8211; alles im Sinne der Kunden(bindung). Ihr seht, der Markt ist nicht gerade klein, eine Vorab-Recherche lohnt immer und in Sachen Cloud sage ich persönlich: pikante Dokumente gehören nicht unverschlüsselt in die Cloud. Mein persönlicher Favorit ist zur Zeit Dropbox, allerdings scheinen auch SkyDrive und Google Drive in eine interessante Richtung zu gehen. In diesem Sinne &#8211; ich wünsche euch einen schönen Tanz in dem Mai und keine Wolken am Himmel, die dürfen heute ruhig rein digital bleiben.</p>
<p>Bildquelle: Clouds von <a href="http://www.flickr.com/photos/theaucitron/">theaucitron</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC 2.0</a> <a href="http://www.flickr.com/photos/theaucitron/5810163712/">auf Flickr</a></p>
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		<title>NE008 TabletsNE008 Tablets</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2011/02/08/ne008-tablets/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ne008-tablets</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 09:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Pritlove</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[In der achten Ausgabe vom Webciety 01Podcast reden wir über Tablets. Auch wenn hier der Schwerpunkt verständlicherweise auf dem iPad liegt &#8211; der Markt ist nicht gerade reich an Alternativen &#8211; ist es absehbar, dass hier gerade ein eigenständiger Markt ensteht und in Zukunft mit weiteren Mitbewerbern zu rechnen ist. Daher konzentrieren wir uns darauf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->In der achten Ausgabe vom Webciety 01Podcast reden wir über Tablets. Auch wenn hier der Schwerpunkt verständlicherweise auf dem iPad liegt &#8211; der Markt ist nicht gerade reich an Alternativen &#8211; ist es absehbar, dass hier gerade ein eigenständiger Markt ensteht und in Zukunft mit weiteren Mitbewerbern zu rechnen ist. Daher konzentrieren wir uns darauf, mehr über die Anwendbarkeit und den generellen Reiz des Konzeptes zu sprechen als über die Marktlage als solche.</p>
<p>Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.</p>
<p>Direktlink: <a href="http://meta.metaebene.me/media/webciety/ne008-tablets.mp3">NE008 Tablets (MP3)</a></p>
<p>Dauer: 01:11:43</p>

<hr/>
<p>Wer dran bleiben will, kann sich den Podcast <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/webciety-01podcast/id305557652">direkt via iTunes abonnieren</a> (oder wer das möchte <a href="http://feeds.feedburner.com/01Podcast">den Feed direkt eintragen</a>).<br />
<!--:--></p>
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			<itunes:subtitle>In der achten Ausgabe vom Webciety 01Podcast reden wir über Tablets. Auch wenn hier der Schwerpunkt verständlicherweise auf dem iPad liegt - der Markt ist nicht gerade reich an Alternativen - ist es absehbar,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In der achten Ausgabe vom Webciety 01Podcast reden wir über Tablets. Auch wenn hier der Schwerpunkt verständlicherweise auf dem iPad liegt - der Markt ist nicht gerade reich an Alternativen - ist es absehbar, dass hier gerade ein eigenständiger Markt ensteht und in Zukunft mit weiteren Mitbewerbern zu rechnen ist. Daher konzentrieren wir uns darauf, mehr über die Anwendbarkeit und den generellen Reiz des Konzeptes zu sprechen als über die Marktlage als solche.

Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.

Direktlink: NE008 Tablets (MP3)

Dauer: 01:11:43





Wer dran bleiben will, kann sich den Podcast direkt via iTunes abonnieren (oder wer das möchte den Feed direkt eintragen).</itunes:summary>
		<itunes:author>Das CeBIT-Blog</itunes:author>
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		<title>Mit Google durch Museen spazieren</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2011/02/03/mit-google-durch-museen-spazieren/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mit-google-durch-museen-spazieren</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 19:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[life]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
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		<description><![CDATA[Google überrascht uns immer wieder mit kleinen Alltagshelfern, die einfach alles besser machen: Nie mehr Verlaufen dank Google Maps, die eigenen Freunde stalken mit Latitude, vor dem Buchen wissen in welcher Gegend das Urlaubshotel liegt durch Streetview, mit Google Books den Gang zur Bibliothek sparen und mit Google Sky den Großen Bären entdecken. Dank Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Google überrascht uns immer wieder mit kleinen Alltagshelfern, die einfach alles besser machen: Nie mehr Verlaufen dank <a href="http://maps.google.de/" target="_blank">Google Maps</a>, die eigenen Freunde stalken mit <a href="http://www.google.com/latitude" target="_blank">Latitude</a>, vor dem Buchen wissen in welcher Gegend das Urlaubshotel liegt durch <a href="http://is.gd/EPJ8Sf" target="_blank">Streetview</a>, mit <a href="http://books.google.de/" target="_blank">Google Books</a> den Gang zur Bibliothek sparen und mit <a href="http://www.google.com/intl/de/sky/" target="_blank">Google Sky</a> den Großen Bären entdecken.<span id="more-5657"></span></p>
<p>Dank Google findet man sich und alles fast alles immer wieder. Außer vielleicht die von der Waschmaschine gegessenen Socken.</p>
<p>Die Katalogisierung der Welt geht unaufhörlich weiter: Google startete vor wenigen Tagen das <a href="http://www.googleartproject.com/" target="_blank">Art Project</a> und bringt uns damit Van Gogh direkt ins Wohnzimmer:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/GThNZH5Q1yY" frameborder="0" width="640" height="390"></iframe></p>
<p>Ich habe letztes Wochenende die Lange Nacht der Museen in Berlin verpasst und kann nun gemütlich von der Couch aus nachträglich durch die Museen und Ausstellungen flanieren.<!--:--></p>
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		<title>NE007 CrowdfundingNE007 Crowdfunding</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2011/01/26/ne007-crowdfunding/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ne007-crowdfunding</link>
		<comments>http://blog.cebit.de/2011/01/26/ne007-crowdfunding/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 09:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Pritlove</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[In der siebten Ausgabe vom Webciety 01Podcast diskutieren TIm Pritlove und Max Winde eine Stunde über das neue Web-Phänomen &#8220;Crowdfunding&#8221;. Startups, Content-Anbieter und auch der normale Blogger greifen auf neue Systeme zurück, Geld in Kleinstbeträgen von einer möglich großen Masse an Leuten einzusammeln. Crowdfunding- und Social-Payment-Plattformen schaffen neue Mechaniken, die die Bereitschaft von Leuten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->In der siebten Ausgabe vom Webciety 01Podcast diskutieren TIm Pritlove und Max Winde eine Stunde über das neue Web-Phänomen &#8220;Crowdfunding&#8221;. Startups, Content-Anbieter und auch der normale Blogger greifen auf neue Systeme zurück, Geld in Kleinstbeträgen von einer möglich großen Masse an Leuten einzusammeln. Crowdfunding- und Social-Payment-Plattformen schaffen neue Mechaniken, die die Bereitschaft von Leuten zu spenden dahingehend optimiert, dass auch große Finanzierungsziele bzw. eine kontinuierliche Finanzierung von Projekte möglich werden.</p>
<p>Im Podcast werden Systeme und Systematiken der Plattformen und Motivationen und Motive der Spender besprochen.</p>
<p>Link: <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/22/liste-mit-crowdfunding-plattformen-wer-kennt-noch-andere/">Liste von Crowdfunding-Plattformen</a></p>
<p>Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.</p>
<p>Direktlink: <a href="http://meta.metaebene.me/media/webciety/ne007-crowdfunding.mp3">NE007 Crowdfunding (MP3)</a></p>
<p>Dauer: 01:01:40</p>

<hr/>
<p>Wer dran bleiben will, kann sich den Podcast <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/webciety-01podcast/id305557652">direkt via iTunes abonnieren</a> (oder wer das möchte <a href="http://feeds.feedburner.com/01Podcast">den Feed direkt eintragen</a>).<br />
<!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.cebit.de/2011/01/26/ne007-crowdfunding/feed/</wfw:commentRss>
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			<itunes:subtitle>In der siebten Ausgabe vom Webciety 01Podcast diskutieren TIm Pritlove und Max Winde eine Stunde über das neue Web-Phänomen &quot;Crowdfunding&quot;. Startups, Content-Anbieter und auch der normale Blogger greifen auf neue Systeme zurück,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In der siebten Ausgabe vom Webciety 01Podcast diskutieren TIm Pritlove und Max Winde eine Stunde über das neue Web-Phänomen &quot;Crowdfunding&quot;. Startups, Content-Anbieter und auch der normale Blogger greifen auf neue Systeme zurück, Geld in Kleinstbeträgen von einer möglich großen Masse an Leuten einzusammeln. Crowdfunding- und Social-Payment-Plattformen schaffen neue Mechaniken, die die Bereitschaft von Leuten zu spenden dahingehend optimiert, dass auch große Finanzierungsziele bzw. eine kontinuierliche Finanzierung von Projekte möglich werden.

Im Podcast werden Systeme und Systematiken der Plattformen und Motivationen und Motive der Spender besprochen.

Link: Liste von Crowdfunding-Plattformen

Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.

Direktlink: NE007 Crowdfunding (MP3)

Dauer: 01:01:40





Wer dran bleiben will, kann sich den Podcast direkt via iTunes abonnieren (oder wer das möchte den Feed direkt eintragen).</itunes:summary>
		<itunes:author>Das CeBIT-Blog</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>NE006 App StoresNE006 App Stores</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2011/01/14/ne006-app-stores/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ne006-app-stores</link>
		<comments>http://blog.cebit.de/2011/01/14/ne006-app-stores/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 15:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Pritlove</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie versprochen schieben wir schnell nach der Ankündigung vor ein paar Tagen die erste wirklich neue Ausgabe unseres Audio-Podcasts rund um die Trend-Themen der Zeit hinterher. In dieser Ausgabe geht es um das Phänomen der App-Stores, den virtuellen Softwarekaufhäusern, die seit dem Erfolg von Apples iOS AppStore stark in den Mittelpunkt gerückt sind. Wir – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Wie versprochen schieben wir schnell nach <a href="http://webciety.de/?p=5514">der Ankündigung vor ein paar Tagen</a> die erste wirklich neue Ausgabe unseres Audio-Podcasts rund um die Trend-Themen der Zeit hinterher. In dieser Ausgabe geht es um das Phänomen der App-Stores, den virtuellen Softwarekaufhäusern, die seit dem Erfolg von Apples iOS AppStore stark in den Mittelpunkt gerückt sind.</p>
<p>Wir – Tim Pritlove und Max Winde &#8211; diskutieren über das Für und Wider solcher Systeme, welche Vor- und Nachteile sich für Anwender und Entwickler ergeben und welche Auswirkungen die Stores auf den IT-Markt als solchen haben.</p>
<p>Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.</p>
<p>Direktlink: <a href="http://meta.metaebene.me/media/webciety/ne006-app-stores.mp3">NE006 App Stores (MP3)</a></p>
<p>Dauer: 01:06:16</p>

<hr/>
<p>Wer dran bleiben will, kann sich den Podcast <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/webciety-01podcast/id305557652">direkt via iTunes abonnieren</a> (oder wer das möchte <a href="http://feeds.feedburner.com/01Podcast">den Feed direkt eintragen</a>).</p>
<p><!--:--></p>
]]></content:encoded>
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			<itunes:subtitle>Wie versprochen schieben wir schnell nach der Ankündigung vor ein paar Tagen die erste wirklich neue Ausgabe unseres Audio-Podcasts rund um die Trend-Themen der Zeit hinterher. In dieser Ausgabe geht es um das Phänomen der App-Stores,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Wie versprochen schieben wir schnell nach der Ankündigung vor ein paar Tagen die erste wirklich neue Ausgabe unseres Audio-Podcasts rund um die Trend-Themen der Zeit hinterher. In dieser Ausgabe geht es um das Phänomen der App-Stores, den virtuellen Softwarekaufhäusern, die seit dem Erfolg von Apples iOS AppStore stark in den Mittelpunkt gerückt sind.

Wir – Tim Pritlove und Max Winde - diskutieren über das Für und Wider solcher Systeme, welche Vor- und Nachteile sich für Anwender und Entwickler ergeben und welche Auswirkungen die Stores auf den IT-Markt als solchen haben.

Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.

Direktlink: NE006 App Stores (MP3)

Dauer: 01:06:16





Wer dran bleiben will, kann sich den Podcast direkt via iTunes abonnieren (oder wer das möchte den Feed direkt eintragen).</itunes:summary>
		<itunes:author>Das CeBIT-Blog</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>NE005 Weiter geht&#8217;sNE005 Weiter geht&#8217;s</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2011/01/12/ne005-weiter-gehts/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ne005-weiter-gehts</link>
		<comments>http://blog.cebit.de/2011/01/12/ne005-weiter-gehts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 16:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Pritlove</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist keine zwei Jahre her, da haben wir im Webciety-Blog (damals noch 01Blog) die Zeit bis zur CeBIT mit einem Podcast-Angebot ergänzt. Nachdem dies im letzten Jahr nicht möglich gewesen ist, ziehen wir jetzt nach und bringen eine weitere Serie von Gesprächen, die Ein- und Ausblicke für aktuelle Trends in den Bereichen Gadgets, Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Es ist keine zwei Jahre her, da haben wir im Webciety-Blog (damals noch 01Blog) die Zeit bis zur CeBIT mit einem Podcast-Angebot ergänzt. Nachdem dies im letzten Jahr nicht möglich gewesen ist, ziehen wir jetzt nach und bringen eine weitere Serie von Gesprächen, die Ein- und Ausblicke für aktuelle Trends in den Bereichen Gadgets, Internet und Kommunikation liefern sollen.</p>
<p>Tim Pritlove und Max Winde sind dabei Eure Gastgeber und erarbeiten die Themen im Dialog. Richtig los geht&#8217;s in der nächsten Ausgabe und diese kleine Sendung soll zunächst das Konzept noch einmal verdeutlichen und einen kurzen Blick auf die Themen werfen und prüfen, was aus den damaligen Trends geworden ist.</p>
<p>Wir wünschen viel Spaß beim 01Podcast, der hier in den nächsten Wochen in unregelmäßiger Folge die neuen Trends dieses Jahres aufgreifen und erläutern wird.</p>
<p>Direktlink: <a href="http://meta.metaebene.me/media/webciety/ne005-weiter-gehts.mp3">NE005 Weiter geht&#8217;s (MP3)</a></p>
<p>Dauer: 00:17:03</p>
<p>Wer gleich dran bleiben will, kann sich den Podcast <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/webciety-01podcast/id305557652">direkt via iTunes abonnieren</a> (oder wer das möchte <a href="http://feeds.feedburner.com/01Podcast">den Feed direkt eintragen</a>).</p>
<p><br />
<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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			<itunes:subtitle>Es ist keine zwei Jahre her, da haben wir im Webciety-Blog (damals noch 01Blog) die Zeit bis zur CeBIT mit einem Podcast-Angebot ergänzt. Nachdem dies im letzten Jahr nicht möglich gewesen ist, ziehen wir jetzt nach und bringen eine weitere Serie von G...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Es ist keine zwei Jahre her, da haben wir im Webciety-Blog (damals noch 01Blog) die Zeit bis zur CeBIT mit einem Podcast-Angebot ergänzt. Nachdem dies im letzten Jahr nicht möglich gewesen ist, ziehen wir jetzt nach und bringen eine weitere Serie von Gesprächen, die Ein- und Ausblicke für aktuelle Trends in den Bereichen Gadgets, Internet und Kommunikation liefern sollen.

Tim Pritlove und Max Winde sind dabei Eure Gastgeber und erarbeiten die Themen im Dialog. Richtig los geht&#039;s in der nächsten Ausgabe und diese kleine Sendung soll zunächst das Konzept noch einmal verdeutlichen und einen kurzen Blick auf die Themen werfen und prüfen, was aus den damaligen Trends geworden ist.

Wir wünschen viel Spaß beim 01Podcast, der hier in den nächsten Wochen in unregelmäßiger Folge die neuen Trends dieses Jahres aufgreifen und erläutern wird.

Direktlink: NE005 Weiter geht&#039;s (MP3)

Dauer: 00:17:03

Wer gleich dran bleiben will, kann sich den Podcast direkt via iTunes abonnieren (oder wer das möchte den Feed direkt eintragen).</itunes:summary>
		<itunes:author>Das CeBIT-Blog</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>Auf dem Trockenen</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/07/28/auf-dem-trockenen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=auf-dem-trockenen</link>
		<comments>http://blog.cebit.de/2010/07/28/auf-dem-trockenen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 21:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[life]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte ich Geburtstag. Ich bekam an diesem Tag insgesamt etwa 50 Glückwünsche, mehr als die Hälfte davon von Menschen, die ich noch nie persönlich getroffen habe. Dafür haben meine beiden besten Freunde diesen Tag vergessen, denn sie sind beide weder bei Facebook noch bei Twitter. Und ein alter Schulkamerad, der mir per Email [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/07/internetfrei-225x300.jpg" alt="internetfrei" title="internetfrei" width="225" height="300" class="alignright size-medium wp-image-4376" />Letzte Woche hatte ich Geburtstag. Ich bekam an diesem Tag insgesamt etwa 50 Glückwünsche, mehr als die Hälfte davon von Menschen, die ich noch nie persönlich getroffen habe. Dafür haben meine beiden besten Freunde diesen Tag vergessen, denn sie sind beide weder bei Facebook noch bei Twitter. Und ein alter Schulkamerad, der mir per Email gratulierte, wünschte mir etwas, über das ich mich bis heute wundere: </p>
<p>&#8220;Alles Gute und bleib sauber! Vor allem Gesundheit und gönn dir mal paar Internet-freie Tage!&#8221;</p>
<p>Er wünscht mir, dass ich mal Pause vom Internet mache. Als wäre das Internet eine pflegebedürftige Großmutter, um die ich mich jeden Tag mehrere Stunden lang kümmern müsste und keine Zeit mehr für andere Dinge hätte.</p>
<p>Hm.</p>
<p>Mein Schulfreund weiß, dass ich als Webdeveloper und Autor meinen kompletten Lebensunterhalt mit, durch und über das Internet verdiene. Dass ich nicht wie er am Monatsanfang eine stattliche Überweisung von Siemens auf meinem Konto begrüßen kann, egal, ob ich krank bin oder im Urlaub bin. Arbeite ich nicht, verdiene ich nichts. Mir also zu wünschen, mal ein paar Tage ohne Internet zu leben, kann ich mit gutem Willen als &#8220;Mach mal Urlaub vom Freelancersein&#8221; oder mit schlechtem Willen als &#8220;Wenn Du Dich nur noch im Netz rumtreibst, vernerdest und isolierst Du Dich noch vollständig&#8221; interpretieren. Aber egal wie ich es drehe oder wende, ich verstehe einfach nicht wie man jemandem explizit &#8220;Internet-freie Tage&#8221; wünschen kann. Damit ich wieder mehr fernsehe? Oder mir am Kiosk Nachrichten von vor 24 Stunden kaufe? Dass ich meinem Schulfreund eine Postkarte schicke? Dass ich mal wieder Vinyl-Platten höre und auf Spotify verzichte? Dass ich statt auf Google Maps nachzusehen beim Tankwart die richtige Strecke nach Kleinmachnow erfrage? Dass ich nicht im iTunes Store suche, sondern in die Videothek gehe und dort nach der dritten Staffel von den &#8220;Gilmore Girls&#8221; frage?</p>
<p>Der Wunsch, das Internet für gewisse Zeit komplett zu verlassen, ist aber alles andere als exklusiv, wie ich erschrocken feststellen musste. Besonders in der Urlaubszeit höre ich immer wieder &#8220;Ach schön, endlich mal ein paar Tage ganz ohne Internet!&#8221;. Und es ist fast schon zu einer Randsportart geworden, sich selbst mit Internetverbot (und als Schwierigkeitsstufe 1 auch gleich mit Mobiltelefonverbot) zu belegen und der Welt dann davon zu berichten. Eine kurze Recherche brachte einige Beispiele zutage:</p>
<p>Bereits vor zwei Jahren versuchte Richard Gutjahr (ja, der mit dem ersten iPad) <a href="http://gutjahr.biz/blog/2010/07/selbstversuch-ich-bin-dann-mal-offline/" target="_blank">eine Woche komplett offline</a> zu leben. Und er stellte damals fest, dass er grandios gescheitert sei. </p>
<p>Studenten der Hochschule Furtwangen <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/blogs/a-708553.html" target="_blank">verzichteten eine Woche lang auf Internet und Mobiltelefone</a>. Und das mitten im Semester. &#8220;[Schlimm ist] das ständige Gefühl und die chronisch lauernde Gefahr, bei den anderen und bei den Professoren als Hinterwäldler dazustehen.&#8221;Wie, du nutzt kein Internet?&#8221; Ich hatte einmal eine Freundin, die in einer Sekte war und viele Dinge nicht durfte. Ich kann sie jetzt gut verstehen. Die anderen verstehen einfach nicht, warum ich etwas scheinbar Selbstverständliches nicht tue.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/ratgeber/ich_bin_dann_mal_offline/304073.php" target="_blank">Von Dezember 2009 bis Mai 2010</a> hielt es der Süddeutsche-Redakteur Alex Rühle ohne Internet aus: &#8220;[...] es war auch eine wunderbare Zeit, in der ich konzentriert und ‚unabgelenkt’ arbeiten konnte. Es gab keine ‚Aufmerksamkeits-Zerstäubung’, wie zuvor. Und die Trennung Job/Familie war extremer: Ich hatte sehr ruhige Abende, habe meine Frau, die Kinder, die Freunde intensiver erlebt. Ach ja: Und ohne Amazon hab’ ich herrliche Buchläden entdeckt [...]&#8220;. Rühle schrieb über seine &#8220;digitale Fastenzeit&#8221; ein Buch &#8211; &#8220;Ohne Netz&#8221; ist <a href="http://www.amazon.de/Ohne-Netz-Mein-halbes-offline/dp/3608946179" target="_blank">natürlich auch im Internet erhältlich</a>.</p>
<p>Ähnlich, nur etwas weniger extrem machte es Christoph Koch. <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/pornos-werden-unwichtig/" target="_blank">40 Tage lang ohne Internet und Mobiltelefon</a> versuchte es der Autor auszuhalten: &#8220;Als ich mich nach dem Ende des Selbstversuchs wieder eingeloggt habe, habe ich mehrere Mails gefunden von Redaktionen, die mir in dieser Zeit Aufträge gegeben hätten. Es bekam zwar jeder, der mir gemailt hat, eine automatische Antwort mit Festnetznummer und Postadresse. Aber darauf haben die nicht reagiert. [...] Da waren insgesamt vier Aufträge einfach weg. Für Freiberufler ist eine Netz- und Handy-Abstinenz langfristig nicht machbar &#8211; aber für die meisten Festangestellten wiederum auch nicht, weil es der Chef nicht erlauben würde.&#8221; Seine ausführlich geschilderten Erfahrungen kann man jetzt ebenso wie Rühles &#8220;Ohne Netz&#8221; in Buchform kaufen &#8211; &#8220;Ich bin dann mal offline&#8221; <a href="http://www.amazon.de/Ich-bin-dann-offline-Selbstversuch/dp/3764503742" target="_blank">kann man selbstverständlich online kaufen</a>.</p>
<p>Der Comiczeichner James Sturm bloggte zweiwöchentlich auf slate.com über seine <a href="http://www.slate.com/id/2249562/entry/2249563/" target="_blank">viermonatige Abstinenz vom Internet</a>. Nach dem Wiedereinstieg schrieb er: &#8220;I had secretly hoped to be transformed by these last four months. I wanted to become a new person—someone with my hand firmly on the rudder of my destiny, fearless as I re-enter the Internet&#8217;s treacherous waters. Instead I feel like I&#8217;m returning from an awesome vacation, and now I have to just suck it up and get back to work.&#8221;</p>
<p>Was alle mehr oder weniger gleich sagen: Ohne Internet ist es schwer, wenn nicht sogar unmöglich, seine Arbeit zu machen. Und ohne Internet verpasst man mehr soziale Interaktionen, <del datetime="2010-07-28T22:08:41+00:00">als man durch intensivere persönliche Kontakte hinzugewinnt</del> (gestrichen wegen Sinnlosigkeit). Soweit, so vorhersehbar. Eine Sache, die mich allerdings bei der Recherche kopfkratzend zurückgelassen hat: Menschen führen einen Selbstversuch durch und verzichten eine gewisse Zeit X auf Internet. Um dann im Internet darüber zu berichten. Vielleicht bin ich zu jung dafür, aber ich glaube nicht, dass früher Leute wochenlang auf das Fernsehen verzichtet haben und dazu eine eigene Fernsehsendung bekamen. Oder kein Radio mehr gehört haben und dann auf RIAS Berlin dazu interviewt wurden. Oder keine Dampfloks mehr benutzt haben und dann auf dem Bahnhof allen Menschen davon erzählten.</p>
<p>Menschen sind komisch.</p>
<p>[foto: CC <a href="http://www.flickr.com/photos/kyz/3031518495/sizes/z/in/photostream/" target="_blank">kyz</a>]<!--:--></p>
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		<title>Schnipsel</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/07/22/schnipsel-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schnipsel-2</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[pro]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sicher ist Ihr Passwort? Auf &#8220;How Secure Is My Password?&#8221; können Sie testen, wie lange ein Hacker mit der Brute-Force-Methode (einfach alle potentiellen Lösungen ausprobieren) benötigen würde, um sich in Ihren Account XY einzuloggen. Bei mir waren es nur sechs Tage, so dass ich mir jetzt wohl schnell ein besseres Passwort als &#8220;ilovemama&#8221; suchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Wie sicher ist Ihr Passwort? Auf &#8220;<a href="http://howsecureismypassword.net" target="_blank">How Secure Is My Password?</a>&#8221; können Sie testen, wie lange ein Hacker mit der Brute-Force-Methode (einfach alle potentiellen Lösungen ausprobieren) benötigen würde, um sich in Ihren Account XY einzuloggen. Bei mir waren es nur sechs Tage, so dass ich mir jetzt wohl schnell ein besseres Passwort als &#8220;ilovemama&#8221; suchen werde.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Facebook hat 500.000.000 User. 500 Millionen. Das ist drei Mal Russland, vier Mal Japan oder zehn Mal Südafrika. Woher die User alle wirklich kommen, zeigt der Beitrag &#8220;<a href="http://radar.oreilly.com/2010/07/facebook-reaches-half-a-billion.html" target="_blank">Where Facebook&#8217;s half a billion users reside</a>&#8221; auf O&#8217;Reilly Radar.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>In den vergangenen Jahren schafften es immer wieder &#8220;Tausche Büroklammer gegen Traumhaus&#8221;-Aktionen in die Informationskanäle. Der neueste Streich ist dabei einem mittlerweile 17-Jährigen gelungen, der ein altes Mobiltelefon, das er von einem Freund geschenkt bekommen hat, <a href="http://www.neatorama.com/2010/07/20/teenage-uses-craigslist-to-swap-cell-phone-for-porsche/" target="_blank">in 14 Schritten zu einem Porsche tauschen</a> konnte. Das besondere dabei ist, dass der letzte Tausch sogar ein Verlustgeschäft war, denn er gab einen 1975er Ford Bronco mit einem Sammlerwert von 15000$ ab, um den nur 9000$ teuren Porsche zu erhalten.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Das Internet wird in weniger als einem Jahr <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/the_internets_running_out_of_room.php" target="_blank">keine neuen IP-Adressen mehr ausstellen</a> können. &#8220;Today&#8217;s Internet was built largely on the IPv4 or Internet Protocol  version four, first introduced in 1980. Now, three decades on and with  mobile Internet tracing a shining arc across the virtual firmament, the  Internet is running out of available IP addresses.&#8221; Mit dem IPv4-Protokoll, limitiert auf IP-Adressen bis 32 bit Länge, können maximal etwa 4 Milliarden IP-Adressen zugeordnet werden. Die etwa 6% (bzw. etwa 230 Millionen) verbleibenden freien IP-Adressen werden bis kommenden Sommer aufgebraucht sein.<br />
Lösung verschafft das <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/less_than_1_year_until_the_internet_runs_out_of_addresses.php" target="_blank">IPv6-Protokoll</a>: &#8220;IPv6 is the next generation Internet Protocol and uses a  128-bit  address, so it supports a vastly larger number of unique addresses.  Enough, in fact, to give  every person on the planet over 4 billion  addresses!&#8221; Das Problem dabei ist die Überführung der alten IPv4-Adressen in das neue Protokoll. Und diese Prozedur geht nur schleppend voran.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>[<a href="http://webthreads.de/2010/07/wie-sicher-ist-dein-passwort/" target="_blank">via</a>, <a href="http://radar.oreilly.com/2010/07/facebook-reaches-half-a-billion.html" target="_blank">via</a>, <a href="http://www.neatorama.com/2010/07/20/teenage-uses-craigslist-to-swap-cell-phone-for-porsche/" target="_blank">via</a>, <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/less_than_1_year_until_the_internet_runs_out_of_addresses.php" target="_blank">via</a>]<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Old Spice zeigt was mit Social Media geht</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/07/14/old-spice-zeigt-was-mit-social-media-geht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=old-spice-zeigt-was-mit-social-media-geht</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 14:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing & E-Commerce 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[old spice]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man nehme einen gutaussehenden, sportlichen Schauspieler mit Ausstrahlung, bevorzugt einen ehemaligen Spitzensportler. Dann baue man für diesen Schauspieler einen ebenso sportlichen und sympathischen Charakter. Dann drehe man einen Aufsehen erregenden und über alle Medien hinaus positiv erwähnten Werbespot, der zur teuersten und umkämpftesten Sendezeit des ganzen Jahres ausgestrahlt wird. Dann ruhe man sich aber nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Man nehme einen gutaussehenden, sportlichen Schauspieler mit Ausstrahlung, bevorzugt einen ehemaligen Spitzensportler. Dann baue man für diesen Schauspieler einen ebenso sportlichen und sympathischen Charakter. Dann drehe man einen Aufsehen erregenden und über alle Medien hinaus positiv erwähnten Werbespot, der zur teuersten und umkämpftesten Sendezeit des ganzen Jahres ausgestrahlt wird. Dann ruhe man sich aber nicht auf den Lorbeeren aus, sondern trete in den direkten Kundendialog ein. Und zwar richtig und nicht einfach nur alibimäßig wie alle anderen.</p>
<p>Der neue <a href="http://www.oldspice.com" target="_blank">Old-Spice</a>-Man ist der Schauspieler und ehemalige Football-Profi Isaiah Mustafa. Er ist das neue Gesicht von &#8220;Old Spice&#8221;, einer der bekanntesten Männerpflegeserien weltweit. Angefangen hat die &#8220;Old Spice&#8221;-Kampagne mit diesem großartigen Spot, der in einer der Werbepausen des Superbowls ausgestrahlt und seitdem bei Youtube mittlerweile mehr als 12 Millionen mal angesehen wurde.<!--:--><span id="more-4313"></span><!--:de--></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/owGykVbfgUE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/owGykVbfgUE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Noch viel besser sind allerdings die Social-Media-Aktivitäten von &#8220;Old Spice&#8221;. Auf <a href="http://www.facebook.com/OldSpice" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/oldspice" target="_blank">Twitter</a> werden Fans und Follower aufgerufen, dem Old-Spice-Man Fragen zu stellen. Und der Old-Spice-Man beantwortet diese Fragen nicht nur mit Stil, sondern mit ganz individuellen Videos! </p>
<p>Im <a href="http://www.youtube.com/user/oldspice" target="_blank">Old-Spice-Kanal auf Youtube</a> lassen sich nicht nur die tollen TV-Werbespots, sondern vor allem die kurzen, aber nicht weniger großartigen Videoantworten auf die Nutzerfragen ansehen.</p>
<p>Die neueste Videoantwort ist gleichzeitig mein persönliches Highlight: Darin macht der Old-Spice-Man im Namen eines Twitter-Users dessen Freundin einen Heiratsantrag:</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_-fLV28SkZ8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_-fLV28SkZ8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Ebenfalls einen Besuch wert ist die <a href="http://www.oldspice.com/videos/" target="_blank">Videorubrik auf oldspice.com</a>.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Browser statt iTunes: Mein neuer Audioplayer.</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/02/24/browser-statt-itunes-mein-neuer-audioplayer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=browser-statt-itunes-mein-neuer-audioplayer</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[pro]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[HTML5]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ja die Falsche, um über Musik-Anwendungen zu schreiben. Über Musik überhaupt. Auf meinem Rechner finden sich 2GB an Audiodaten; abzüglich Hörspiele macht das knapp ein Gigabyte Musik. Einmal alle zwei Monate habe ich unterwegs Lust auf Musik und höre eines der vier Alben, die ich auf dem iPhone mit mir herum trage. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/02/Bild-1.png" alt="bitspace" title="bitspace" width="613" height="95" class="aligncenter size-full wp-image-3810" /></p>
<p>Eigentlich bin ich ja die Falsche, um über Musik-Anwendungen zu schreiben. Über Musik überhaupt. Auf meinem Rechner finden sich 2GB an Audiodaten; abzüglich Hörspiele macht das knapp ein Gigabyte Musik. Einmal alle zwei Monate habe ich unterwegs Lust auf Musik und höre eines der vier Alben, die ich auf dem iPhone mit mir herum trage. Wenn ich zuhause Musik höre, dann über <a href="http://last.fm/">last.fm</a>. Kurz gesagt, Musik spielt eine eher untergeordnete Rolle in meinem Leben.</p>
<p>Trotzdem bin ich dieses Mal vielleicht genau die Richtige: Ich möchte schnell und unkompliziert zwischen Geräten und Plattformen wechseln. Ich habe eine Abneigung gegen Ballast, sowohl in Form von Bücher- und CD-Regalen als auch als terabyte-schwere MP3-Archive. Ich glaube an das Internet, die Cloud, browser-basierte Anwendungen und HTML5. Kurz gesagt, ich bin die ideale Zielgruppe für einen Dienst wie <a href="http://bitspace.at/">Bitspace</a>.<br />
<!--:--><span id="more-3812"></span><!--:de--><br />
<img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/02/14750_182531200806_172171790806_3492516_4778903_n-300x204.jpg" alt="bitspace-screenshot" title="bitspace-screenshot" width="300" height="204" class="alignleft size-medium wp-image-3825" />Bitspace ist ein Online-Speicherdienst für Musikdateien, inklusive der Möglichkeit, sie im Browser abzuspielen. Klingt nicht revolutionär &#8211; ist es auch nicht. Aber es ist praktisch &#8211; und hoffentlich in mehr als einer Hinsicht wegweisend. </p>
<p>Wie sich das gehört, ist alles ganz einfach: Man meldet sich an, begrüßt das freundliche Kätzchen und lädt seine Musik hoch. (Für die meisten dürfte an dieser Stelle der richtige Moment sein, um die 243 ungelesenen Items im Feedreader zu lesen. Es könnte etwas dauern.) Anschließend kann man sie von überall auf der Welt anhören &#8211; eine Internetverbindung mit der nötigen Bandbreite und einen Webkit-basierten Browser vorausgesetzt. Firefox funktioniert mangels der vollständigen Implementierung des HTML5-Audio-Tags noch nicht. Nutzer des Internet Explorer können auf <a href="http://code.google.com/intl/de/chrome/chromeframe/">Chrome Frame</a> zurückgreifen.</p>
<p>Was Bitscape besonders unter den technik-affinen Usern einige Pluspunkte verschaffen dürfte, ist die Tatsache, dass die Anwendung HTML5 benutzt. Deswegen funktioniert der Player auch auf dem mobilen Safari des iPhone (und des iPads). Die Mobil-Oberfläche der Site ist noch in Arbeit, aber im Gegensatz zur last.fm-App kann man mit Bitspace auf dem iPhone Musik hören und gleichzeitig Tweets lesen. Nimm das, lästige iTunes-Synchronisation!</p>
<p>Auch sonst macht Bitspace einiges richtig: Schlichtes, unaufdringliches Design. Keine Werbung &#8211; mittlerweile auch ein Alleinstellungsmerkmal. Apropos Werbung: Das Finanzierungsmodell unterscheidet sich grundlegend von dem von Spotify (<a href="http://webciety.de/?p=3240">über den Don schon hier geschrieben hat</a>). Spotify finanziert sich über Werbung und Abonnements, von denen Lizenzgebühren an die Musikindustrie gehen. Bitspace will sich ohne Werbung und ohne die Labels finanzieren &#8211; indem Nutzer für den Speicherplatz zahlen, nicht für die Musik. Bitspace sagt: Es ist deine Musik. Wir geben dir nur eine ziemlich sichere Kiste, in die du sie packen kannst. Während Spotify klingt wie: Das tut uns zwar leid, aber um dir zu erlauben deine Musik zu hören müssen wir riesige Summen an die großen Labels zahlen. (Spotify macht übrigens noch keinen Gewinn, aber das ist eine andere Geschichte.)</p>
<p>Was bei Bitscape vollkommen fehlt sind die &#8216;sozialen Features&#8217;: Keine Kontakte, kein Teilen, Empfehlen oder Versenden von Musik. Ausser dem Scrobbeln bei last.fm und der Verbindung zu Facebook ist die Anwendung vollkommen frei vom üblichen s<em>ocial network clutter</em>. Zum Einen finde ich das angenehm &#8211; es ist schließlich einfach nur mein Musik-Player. Mit dem Hinzufügen von Kontakten und Ausfüllen von Profil-Feldern verbringe ich sowieso schon zu viel Zeit. Zum Anderen muss das nicht so bleiben: Der Dienst steckt noch in der Entwicklung.</p>
<p>Ein interessantes Detail übrigens: Den Konkurrenz-Dienst <a href="http://www.macwelt.de/artikel/_News/369355/apple_bestaetigt_lala_uebernahme/1">lala hat neulich Apple gekauft</a>. Unter den mannigfaltigen Mutmaßungen, was <a href="http://www.readwriteweb.com/cloud/2010/02/a-first-look-at-apples-massive.php">Apple mit seinem neuen riesigen Rechenzentrum</a> vorhat, ist auch die, dass iTunes zukünftig in der Cloud liegen könnte. </p>
<p>Wenn ihr Bitspace jetzt ausprobieren möchtet, muss ich euch auf einen Haken hinweisen: Momentan gibt es keine kostenlosen Accounts, sondern lediglich die Möglichkeit, eine 30-tägige Trial Period in Anspruch zu nehmen. Dazu müsst ihr euch für eines der Abos entscheiden, zumindest eure Paypal-Daten angeben und anschließend in eurem Bitspace-Account auf den &#8220;Downgrade&#8221;-Button hinter &#8220;Bitspace Free&#8221; klicken (spätestens innerhalb von 30 Tagen, aber am Besten sofort).<!--:--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8216;Social Micropayment&#8217;: Spenden statt Bezahlen.</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/02/11/flattr-com/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=flattr-com</link>
		<comments>http://blog.cebit.de/2010/02/11/flattr-com/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 18:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[flattr]]></category>
		<category><![CDATA[micropayment]]></category>
		<category><![CDATA[paid content]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich saß ich ziemlich lange über einer Mathe-Hausaufgabe, ziemlich verzweifelt. Schließlich kam ich auf die Idee, das Problem zu googeln. Kurze Zeit später war ich schlauer und glücklicher &#8211; dank einer privaten Website voller hilfreicher Video-Tutorials. Es war das erste Mal, dass ich ohne zu zögern auf einen &#8220;Spenden&#8221;-Button geklickt habe. In Zukunft könnte das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/02/flattr.png" alt="flattr" title="flattr" width="472" height="204" class="aligncenter size-full wp-image-3716" /></p>
<p>Neulich saß ich ziemlich lange über einer Mathe-Hausaufgabe, ziemlich verzweifelt. Schließlich kam ich auf die Idee, das Problem zu googeln. Kurze Zeit später war ich schlauer und glücklicher &#8211; dank einer privaten Website voller hilfreicher Video-Tutorials. Es war das erste Mal, dass ich ohne zu zögern auf einen &#8220;Spenden&#8221;-Button geklickt habe. In Zukunft könnte das öfter passieren.</p>
<p></p>
<p>&#8216;Social Micropayment&#8217; nennt sich das Modell, <a href="http://flattr.com/">flattr</a> heißt der Service. Die Idee: Nutzer zahlen monatlich einen festen Betrag von zum Beispiel 2 € und verteilen ihn auf ihre Lieblings-Sites &#8211; per Klick auf den <em>flattr</em>-Button. Am Ende des Monats, wird der Betrag auf die Sites aufgeteilt, ein Anteil pro Klick.</p>
<p>Schöner (nämlich mit Kuchen!) erklärt es dieses Video:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kwvExIWf_Uc&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kwvExIWf_Uc&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Bei <em>flattr</em> geht es nicht um <em>paid content</em>, sondern ums Spenden. Die Empfänger können Blogger, Podcaster, Fotografen, freie Software-Projekte, Musiker oder eben Autoren von Mathe-Nachhilfe-Videos sein.</p>
<p>Das Bestechendste an dem Dienst dürfte seine Einfachheit sein: Ein Klick, keine Passwort-Eingabe, keine Bestätigungsseite. Ist man erst einmal angemeldet, ist die Hürde tatsächlich zu spenden niedrig: Der Betrag ist gering, und ausserdem bereits vergeben. Nur verteilt werden will er noch. Für die Anbieter der Inhalte dürfte es noch einfacher sein: Ein weiterer Button in der Seitenleiste tut nicht weh.</p>
<p></p>
<p>Ich denke, es gibt viele Nutzer, die bereit sind ihre Lieblings-Blogs und -Künstler mit einer Spende zu unterstützen. Kritisch wird eher sein, ob sie dem Dienst vertrauen und ob sich genügend anmelden. Das dürfte sich fast von selbst erledigen, wenn es <em>flattr</em> gelingt, sein Angebot in Plattformen wie z.B. <a href="http://sourceforge.net/">SourceForge</a> zu integrieren. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg könnte die soziale Komponente sein: Die flattr-Klicks deiner Freunde sind gleichzeitig Empfehlungen. Veröffentlicht man Statistiken über selbst getätigte Spenden ist das ein Reputations-Plus.</p>
<p>Mir persönlich gefällt die Idee gut. Und ich würde gerne sehen, wie Internet-Nutzer den Verlagen (ein weiteres Mal) vormachen, dass sie sehr wohl bereit sind für Inhalte zu zahlen &#8211; zu ansprechenden Konditionen. An dieser Stelle hat <em>flattr</em> dann doch etwas mit den vieldiskutierten Bezahl-Inhalten zu tun: Es würde zeigen, was wir so wertschätzen, dass wir dafür gerne bezahlen (oder besser, belohnen). Und wir könnten sagen, was auch ohne <em>flattr</em> bereits zutrifft: Wir können das alles zwar kostenlos haben, aber uns ist bewusst, dass es nicht kostenlos produziert wurde.</p>
<p>P.S.: Dieser Artikel wurde übrigens zu den Tönen eines Webradios verfasst, das seine Kosten durch Spenden deckt. Ich geh&#8217; da jetzt mal auf einen Button klicken.</p>
<p><!--:--></p>
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		<title>Na, Internet, wie geht&#8217;s? </title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/02/05/na-internet-wie-gehts/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=na-internet-wie-gehts</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 15:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Twitter-Timeline befindet sich die meiste Zeit gut sichtbar am rechten Rand meines Bildschirms. Die meiste Zeit tröpfeln dort die Heißgetränke-Tweets, Link-Empfehlungen, Wortspiele und Status-Updates so vor sich hin. Aber manchmal passiert es: Ein bestimmtes Thema erlangt breitere Aufmerksamkeit, wird plötzlich von mehr als drei Menschen kommentiert. Es wird retweetet, geantwortet, vielleicht widersprochen. Manchmal geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/02/analysis-map.png" alt="analysis-map" title="analysis-map" width="413" height="153" class="aligncenter size-full wp-image-3646" /></p>
<p>Meine Twitter-Timeline befindet sich die meiste Zeit gut sichtbar am rechten Rand meines Bildschirms. Die meiste Zeit tröpfeln dort die Heißgetränke-Tweets, Link-Empfehlungen, Wortspiele und Status-Updates so vor sich hin. Aber manchmal passiert es: Ein bestimmtes Thema erlangt breitere Aufmerksamkeit, wird plötzlich von mehr als drei Menschen kommentiert. Es wird retweetet, geantwortet, vielleicht widersprochen. Manchmal geht das unheimlich schnell: Man kommt aus dem Badezimmer zurück und die Timeline ist überschwemmt mit <em>#neuesheissesding</em>. Das ist manchmal störend, zum Beispiel wenn mehrere Dutzend Twitterer live die gleiche <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23dsds&#038;lang=de">(dämliche) TV-Sendung kommentieren</a> (oder noch schlimmer, Wort für Wort wiedergeben). Aber manchmal auch bereichernd, zum Beispiel bei Ereignissen, die ein geteiltes Echo finden &#8211; <a href="http://gizmodo.com/5458412/itampon-is-the-2-trending-topic-on-twitter">gesehen bei Apples Präsentation des iPad</a>.<br />
<!--:--><span id="more-3647"></span><!--:de--><br />
Facebook und Twitter haben zusammen etwa 350 Millionen aktive Nutzer. Ein Teil davon veröffentlicht regelmäßig seine Meinungen und Gefühle (oder das, was man für seine Meinungen und Gefühle halten soll &#8211; aber das ist ein anderes Thema). Das ist eine unglaubliche Menge an Daten, mit denen man einiges anfangen könnte &#8211; mit den richtigen Werkzeugen. Man könnte Echtzeit-Stimmungsbilder erstellen, von Reaktionen auf historische Ereignisse, oder &#8211; eher banal &#8211; auf ein neues Produkt oder <a href="http://search.twitter.com/search?q=Marcell+D'Avis">einen Werbespot</a>. Man könnte live verfolgen wie und wo sich <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23unibrennt">Protest entwickelt</a>. </p>
<p>Aber Echtzeit-Data-Mining in solchen Dimensionen ist keine leichte Übung. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sentiment_Detection">Sentiment Analysis</a>, die maschinelle Auswertung von Meinungen und Gefühlen, steckt noch in den Kinderschuhen. Die einfachste &#8211; und fehleranfälligste &#8211; Art ein Stimmungsbild zu einem Thema zu ermitteln, demonstrieren Dienste wie <a href="http://twitrratr.com/search/webciety">twitrratr.com</a>: Gefühle raten anhand eines Vokabulars von Signalwörtern. (Wer dem Link folgt sieht, warum es nicht besonders gut funktioniert.) </p>
<p>Als hoffnungsvollsten Kandidaten für die Entwicklung einer besseren &#8216;Sentiment Search Engine&#8217; nominiere ich Google. Namensvorschlag: Google Emotion. Google hat die Ressourcen und die Ideen, und zeigt mit <a href="http://www.google.org/flutrends/">Google Flu Trends</a>, wo auf der Welt gerade die Sorge um Schweinegrippe-Infektionen am Größten ist.</p>
<p>Andererseits ist es vielleicht auch ganz gut, dass die Zeit für das große Echtzeit-Internet-Stimmungsbarometer noch nicht reif ist. So sparen wir uns die Diskussion darüber, wer unsere öffentlichen Gefühlsäusserungen sammeln und auswerten darf. Was nicht heisst, dass es dazu nicht schon früh genug wäre.<!--:--></p>
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		<title>Eine hysterieschürende, aber immerhin patentbasierte Vermutung: iTablet = iMac.</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 14:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[life]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kürzlich sah ich zufällig auf Twitter, dieser Twundertüte des Internet, einen Link zu einem Artikel über ein paar Applepatente von Januar 2008. Er enthielt auch die in den USA veröffentlichungspflichtigen, typischen Zeichnungen im klassischen Vorschulstyle. Voilá: Heute dann las ich eine Meldung auf TechCrunch, dem vermutwilligen Zentralorgan der Technologieverherrlichung: Steve Jobs habe gesagt, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Kürzlich sah ich zufällig auf Twitter, dieser Twundertüte des Internet, einen Link zu einem <a href="http://www.macnn.com/blogs/2008/01/03/apple-patent-introduces-imac-like-docking-station.html">Artikel über ein paar Applepatente</a> von Januar 2008. Er enthielt auch die in den USA veröffentlichungspflichtigen, typischen Zeichnungen im klassischen Vorschulstyle. Voilá:<br />
<img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/apple_patente.jpg" alt="apple_patentzeichnungen" title="apple_patentzeichnungen" width="644" height="169" class="aligncenter size-full wp-image-3558" /><br />
Heute dann las ich eine Meldung auf TechCrunch, dem vermutwilligen Zentralorgan der Technologieverherrlichung: <a href="http://www.techcrunch.com/2010/01/24/steve-jobs-tablet-most-important/">Steve Jobs habe gesagt, dass das Tablet das wichtigste Ding sei, das er je getan habe</a>. Soweit ersteinmal die ganz normale Hyperhysterie wie vor jedem Appleevent, die sich für Fans ja auch dann nachträglich berechtigt anfühlen würde, wenn etwa das iPhone einen Wechselakku bekäme (&#8220;Wechselakku! Wahnsinn, irre, genial, usw.&#8221;). Dann aber mal kurz so getan, als hingen das iTablet und diese Zeichnung zusammen und als hätte Jobs tatsächlich so etwas gesagt. Und als würde meine Einlassung von vor ein paar Wochen ebenfalls Hand und Fuss haben, dass mit dem <a href="http://webciety.de/?p=3362">iTablet auch iTunes für Textinhalte</a> eingeführt würde, sprich iTunes und Safari verschmelzen würden. </p>
<p>Was würde sich ergeben? Die nächste Vermutung, nämlich, dass Steve Jobs am Mittwoch neue iMacs vorstellt. Und dass iMacs in Zukunft einen herausnehmbaren Touchscreen haben, der identisch ist mit dem iTablet. </p>
<p>Was würde das bedeuten? Es würde bedeuten, dass das Jobs-Zitat richtig wäre, auch angesichts von iPod und iPhone und allem, was dran hängt. Es hätte &#8211; einen iMac-ähnlichen Erfolg vorausgesetzt – das Potenzial, das Internet umzukrempeln, auf eine Weise, die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,673182,00.html">Christian Stöcker auf Spiegel Online</a> kürzlich anriss. Denn auf diese hard- und software verbindende Weise, einen Desktop- und Tablet-Hybriden zu schaffen, könnte es gelingen, das mobile und das normale Internet im Sinne des Unternehmers Jobs und seiner Closed-Shop-Philosophie zu vereinen. Mit anderen Worten: das Internet würde völlig verAppen. Und je nach Ausgestaltung des Betriebssystems (für das sicher ebenfalls ein Update präsentiert werden wird) mag das tatsächlich das &#8220;most important thing I&#8217;ve ever done&#8221; (<a href="http://www.techcrunch.com/2010/01/24/steve-jobs-tablet-most-important/">angebl. Steve Jobs</a>) sein. Denn bei &#8220;important&#8221; schwingt ja keine Wertung mit. Ob es sich also um die wichtigste Katastrophe für das freie Netz oder die wichtigste technologische Segnung der Neuzeit handeln wird, steht dann vermutlich im Kleingedruckten der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Apple.<!--:--></p>
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		<title>Einkaufsgemeinschaften</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/01/20/einkaufsgemeinschaften/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=einkaufsgemeinschaften</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 23:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing & E-Commerce 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
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		<description><![CDATA[Das deutsche Internet geht unter die Echtzeit-Schnäppchenjäger. Eine gute Handvoll Start Ups drängt zurzeit auf den noch jungen deutschen Markt des &#8220;One Product A Day&#8221;-Live-Shoppings. Die Idee kommt, wie so oft, ursprünglich aus den USA, wo Groupon seinen Benutzern seit November 2008 unter dem Motto &#8220;Collective Buying Power&#8221; lokale Rabattaktionen anbietet. Jeden Tag wird dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Das deutsche Internet geht unter die Echtzeit-Schnäppchenjäger.</p>
<p>Eine gute Handvoll Start Ups drängt zurzeit auf den noch jungen deutschen Markt des &#8220;One Product A Day&#8221;-Live-Shoppings. Die Idee kommt, wie so oft, ursprünglich aus den USA, wo <a href="http://www.groupon.com/">Groupon</a> seinen Benutzern seit November 2008 unter dem Motto &#8220;Collective Buying Power&#8221; lokale Rabattaktionen anbietet.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-3523" title="Groupon" src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/groupon-logo-300x131.png" alt="Groupon" width="300" height="131" />Jeden Tag wird dem Nutzer dabei für seine gewünschte Stadt ein neues, stark vergünstigtes Angebot vorgestellt. Diese Angebote umfassen meist Dienstleistungen und Aktivitäten wie Restaurant-, Bar-, Museums-, Ausstellungsbesuche oder Konzerte. Wollen an diesem Tag genug Nutzer das Angebot wahrnehmen, kommt es zustande. Finden sich nicht genügend Leute, die dieses Angebot kaufen möchten, verfällt es. Der Seitenbetreiber fordert durch dieses Prinzip also seine Nutzer auf, ständig neue Nutzer zu werben, damit die Chance steigt, ein Schnäppchen zu machen.</p>
<p>In Deutschland sprießen die Groupon-Klone und -Abklatsche gerade wie Schimmelpilze aus meinem undichten Fenster. Die Angebotsbreite steckt auf jeder der Seiten noch in den Kinderfüßen und es wird spannend zu beobachten sein, wer sich in der Gunst der Nutzer am Ende durchsetzen wird. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass auf dem bisher sehr übersichtlichen deutschen Markt auf lange Sicht mehrere dieser Seiten überleben können.</p>
<p>Vier Groupon-Klone möchte ich ganz kurz nennen:</p>
<p><a href="http://www.citydeal.de/">City Deal &#8211; &#8220;Deine Stadt zum halben Preis&#8221;</a>: Für sieben deutsche Städte werden täglich Angebote zum mehr oder weniger halben Preis angeboten. Sieht von allen Angeboten am fertigsten aus. Also fertig im Sinne von ausgereift.</p>
<p><a href="http://www.coupomania.de/">CoupoMania &#8211; &#8220;Die Highlights Deiner Stadt&#8221;</a>: Man kann aus drei Städten wählen, aber Angebote gibt es bisher nur für Hamburg.</p>
<p><a href="http://dailydeal.de/">Daily Deal &#8211; &#8220;Der beste Rabatt für Deine Stadt&#8221;</a>: Aus 14 Städte kann man bei Daily Deal aussuchen. Dummerweise sind neun davon nicht aktiv. Die Rabatte reichen von etwa 30% bis etwa 50%.</p>
<p><a href="http://www.heimatpreis.de/">Heimatpreis &#8211; &#8220;Gemeinsam Beute machen&#8221;</a>: Diese Seite richtet sich an Münchner Nutzer.</p>
<p>Es wird wahrscheinlich nicht lange dauern, bis das Prinzip &#8220;Einkaufsgemeinschaft&#8221; nicht mehr nur auf Dienstleistungen, Aktivitäten und Veranstaltungen beschränkt bleibt, sondern die ersten Angebote für gemeinschaftliche Produktkäufe an den Start gehen.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Data Portability. Und dann?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[data portability]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[openSocial]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher mussten wir nicht nur mit nackten Füßen kilometerweit durch knietiefen Schnee laufen (bergauf!) um unseren Posteingang zu überprüfen, nein, alles war noch viel schlimmer: Wenn wir uns in einem Social Network registrieren wollten, mussten wir uns per Tabulatortaste durch eine nicht enden wollende Serie von Formularfeldern arbeiten. &#8211; Eine Zumutung, die wir nur ertrugen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><a href="http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2008/05/the-history-of.html"><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/dp2.jpg" alt="data portability" title="data portability" width="480" height="343" class="aligncenter size-full wp-image-3499" /></a></p>
<p>Früher mussten wir nicht nur mit nackten Füßen kilometerweit durch knietiefen Schnee laufen (bergauf!) um unseren Posteingang zu überprüfen, nein, alles war noch viel schlimmer: Wenn wir uns in einem Social Network registrieren wollten, mussten wir uns per Tabulatortaste durch eine nicht enden wollende Serie von Formularfeldern arbeiten. &#8211; Eine Zumutung, die wir nur ertrugen, weil wir durch die Höllenfeuer der deutschen Steuererklärung gestählt waren. </p>
<p>Hatten wir das hinter uns gebracht &#8211; ohne, dass ganze Formularseiten nach dem Absenden leer neugeladen wurden, weil das eingegebene Passwort ein ungültiges Zeichen enthielt oder der unter Mühen erdichtete Profil-Freitext durch einen Browser-Absturz verloren ging &#8211; dann waren wir einer dieser traurigen Neuangemeldeten ohne Freunde. Wir mussten unsere Kontakte noch von Hand zusammensuchen. Manchen guten alten Freund fanden wir erst, wenn er bei der Ex als Partner auftauchte. Es waren harte Zeiten.</p>
<p>Heute ist zum Glück alles anders: Unsere Hovercraft-Segways tragen uns über Berg und Tal, und wenn wir uns mit unserer universellen Online-ID bei einem sozialen Netzwerk anmelden, können wir problemlos all unsere Profildaten importieren. Uns werden automatisch alle Kontakte vorgeschlagen, mit denen wir in anderen Netzwerken befreundet sind … oder nicht?</p>
<p><!--:--><span id="more-3500"></span><!--:de--><br />
Nun ja, fast. Immerhin: <a href="http://openid.net/">OpenID</a> ist in der Netzwelt kein Fremdwort mehr. Benutzer von GMail, Yahoo und anderen E-Mail-Diensten können auf vielen Plattformen nach Kontakten aus ihrem Adressbuch suchen. Allerdings meistens mit Eingabe ihres Passworts. Und dann ist da noch Googles <a href="http://www.opensocial.org/">OpenSocial</a>. Bei Facebook und Co. hat man also verstanden: Je einfacher man es ihnen macht, desto eher sind Nutzer bereit, Daten preiszugeben. </p>
<p>Aber die offenen APIs, die Cloud, der Datenaustausch der Plattformen untereinander machen es immer schwieriger festzustellen, wo meine Daten liegen, wem sie gehören und wer Zugriff darauf hat. &#8211; Zeit, das Buzzword <strong>Data Portability</strong> in den Raum zu werfen. Data Portability bedeutet, sich und seine Daten frei zwischen verschiedenen Anwendungen bewegen zu können, sie wiederzuverwenden und zu kontrollieren. (Natürlich ist Data Portability dabei nicht auf soziale Netzwerke beschränkt. Aber dort fehlt es mir persönlich gerade am meisten. Von SIM-Karten, um nur ein Beispiel zu nennen, möchte ich gar nicht erst anfangen.)</p>
<p>Denn unsere Freunde auf Facebook sind <em>unsere</em> Freunde, nicht die von Facebook &#8211; oder? Trotzdem, schätze ich, haben viele von uns einen Account, an dem sie nur noch wegen der dort angesammelten Daten hängen. Der &#8220;Exportieren&#8221;-Button fehlt. Würde Data Portability also das Ende von Facebook bedeuten? Wahrscheinlich nicht, aber wer weiß. </p>
<p>Es gibt drei Arten, wie wir mit unseren Daten umgehen können:<br />
- <strong>Vernetzen und teilen</strong>. Hier stehen die meisten jetzt: Social Network A verlinkt auf Inhalte in Social Network B. Social Network B integriert Inhalte aus Social Network C. Dienst D aggregiert Daten aus allen drei sozialen Netzwerken und anderen Streams &#8211; deinem Blog, deiner Timeline, deiner Geolocation, deinem öffentlichen Kalender. </p>
<p>- <strong>Übertragen und mitnehmen.</strong> Import- und Export von Daten aus Anwendungen anstatt Formulare auszufüllen: Das eigene Profil, Freunde, Unterhaltungen und Dateien einfach zu anderen Services übertragen. Informationen nur an einer Stelle aktualisieren und sie (selektiv) an andere Services weiterreichen. Seine Twitter-Updates an Facebook und LinkedIn weiterzugeben ist ein Schritt in diese Richtung.</p>
<p>- <strong>Selbst bereitstellen und verlinken.</strong> (Vorsicht: Spekulativ.) Das World Wide Web als das größte (dezentrale) soziale Netzwerk. Ein eigener Space in der Cloud. Kontrolle über die eigenen Daten: Man verwaltet sie global, gibt Anwendungen und Kontakten selektiv Zugriff. Jemanden als Freund hinzufügen (bzw. seine Online-Identität als unseren Freund auszuzeichnen) wird so universell wie E-Mail. Wir müssen uns dazu nicht auf der gleichen Plattform bewegen. </p>
<p>Gleichzeitig könnten diese Herangehensweisen die Phasen einer Entwicklung sein &#8211; im Idealfall Richtung offen, frei, dezentral, wunderbar. Ob die dritte Phase je eintritt und wann, ist ungewiss. Aber vielleicht sind Datenschutz-Skandale, nutzer-unfreundliche Geschäftsbedingungen und die Verunsicherung, die sie auslösen, nützlich &#8211; um Datenportabilität voranzutreiben, und um eine freie und offene Alternative zu den Social Networks in Unternehmenshand zu schaffen. (An dieser Stelle sei auf das Projekt <a href="http://dataportability.org/">DataPortability.org</a> verwiesen.) Vielleicht wird Facebook aber auch irgendwann feststellen, dass Data Portability das nächste große Ding ist und einen Schritt in diese Richtung gehen bevor es die Konkurrenz tut. </p>
<p>Vielleicht bekommen wir aber auch eines Tages das Recht auf und die Kontrolle über unsere Daten &#8211; und können sie ändern, löschen, den Zugriff darauf gewähren und verweigern.* </p>
<p>* (Oh, entschuldigt, da ist offenbar etwas Optimismus in meinen Tee geraten.)<br />
<br />
&nbsp;<br />
<br />
<em>Comic: <a href="http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2008/05/the-history-of.html"><em>Two Takes On Data Portability</em></a> by <a href="http://geekandpoke.typepad.com/">Geek And Poke</a>.</em><br />
&nbsp;<br />
<br />
P.S.: <a href="http://thefutureofthings.com/upload/items_icons/Airboard_large.jpg">Den erwähnten Hovercraft-Segway gibt&#8217;s natürlich bereits</a>, wie eine Google-Suche zeigte.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;What are you buying?&#8221;</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/01/18/what-are-you-buying/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=what-are-you-buying</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 21:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[blippy]]></category>
		<category><![CDATA[e-commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein neues Soziales Netzwerk Schrägstrich Microblogtool in der Stadt. Blippy ist &#8211; kurz gesagt &#8211; Twitter für Einkäufe. Statt Tweets, also individuellen Statusnachrichten (&#8220;Popele gerade in der Nase.&#8221;) werden bei Blippy soeben getätigte Einkäufe gestreamt (&#8220;Kalle spent 0,79€ at iTunes.&#8221;). Die Vorgehensweise dabei ist recht einfach. Nach der regulären Anmeldung kann ein Benutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img class="alignright size-full wp-image-3488" title="Blippy" src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/blippy-logo.png" alt="Blippy" width="129" height="50" />Es ist ein neues Soziales Netzwerk Schrägstrich Microblogtool in der Stadt.</p>
<p><a href="http://blippy.com/">Blippy</a> ist &#8211; kurz gesagt &#8211; Twitter für Einkäufe. Statt Tweets, also individuellen Statusnachrichten (&#8220;Popele gerade in der Nase.&#8221;) werden bei Blippy soeben getätigte Einkäufe gestreamt (&#8220;Kalle spent 0,79€ at iTunes.&#8221;).</p>
<p>Die Vorgehensweise dabei ist recht einfach. Nach der regulären Anmeldung kann ein Benutzer seinen Account mit Zugangsdaten zu bekannten E-Commerce-Seiten wie <a href="http://www.amazon.com/">Amazon</a>, <a href="http://www.apple.com/de/itunes/">iTunes</a>, <a href="http://www.audible.com/">Audible</a> oder <a href="http://www.zappos.com/">Zappos</a> füttern bzw. einfach seine Kreditkartendaten angeben. Ist das erledigt, erscheint im persönlichen Blippy-Stream zukünftig jedes Mal ein Update, wenn man etwas in einem der Shops gekauft bzw. die Kreditkarte belastet hat.</p>
<p>Can I get a &#8220;Death of Privacy&#8221;?</p>
<p>Im Gegensatz zu Twitter ist es bei Blippy möglich, ähnlich wie bei Facebook Kommentare direkt unter einer Statusmeldung zu hinterlassen und sie mit einem &#8220;Like&#8221; zu goutieren.</p>
<p>Ein ähnliches Prinzip verfolgte <a href="http://www.shopalize.com/">Shopalize</a> bereits 2007. Auch dort konnten Nutzer ihre neuesten Shopping-Aktivitäten mitteilen. Mittlerweile passiert auf dieser Seite aber nur noch etwas, wenn jemand einen Tweet dorthin spiegelt.</p>
<p>Ob Blippy in Deutschland, dem Land, in dem man nicht über Geld spricht, sondern sich dessen schämen muss, funktioniert, wage ich ein wenig zu bezweifeln. Für den deutschen Markt sehe ich eher ein &#8220;Twitter für Kaufempfehlungen an Freunde&#8221; als eine erfolgversprechende Alternative.</p>
<p>Oder?<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		<title>In your Face!</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 15:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gov]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[privacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war die Woche bei Facebook: Zuerst machte ein Interview mit einem anonymen Facebook-Mitarbeiter die Runde, in der er einige interessante und andere ziemlich beunruhigende Details verriet. Er erzählte, dass in den vergangenen 30 Tagen etwa 220 Millionen User aktiv auf Facebook waren, sich also eingeloggt haben. Das entspricht der Bevölkerung von Russland und Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img class="alignright size-full wp-image-3481" title="Facebook" src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/facebook-logo.jpg" alt="Facebook" width="250" height="94" />Das war die Woche bei Facebook:</p>
<p>Zuerst machte ein <a href="http://therumpus.net/2010/01/conversations-about-the-internet-5-anonymous-facebook-employee/?full=yes">Interview mit einem anonymen Facebook-Mitarbeiter</a> die Runde, in der er einige interessante und andere ziemlich beunruhigende Details verriet. Er erzählte, dass in den vergangenen 30 Tagen etwa 220 Millionen User aktiv auf Facebook waren, sich also eingeloggt haben. Das entspricht der Bevölkerung von Russland und Deutschland zusammen.<br />
Darüberhinaus beschrieb er die Datensammelpolitik Facebooks mit den Worten &#8220;We track everything&#8221; und bestätigte, dass keinerlei Daten gelöscht werden, egal ob der User sie gelöscht hat oder nicht. Er erklärte sogar ausführlich, dass eine Vielzahl von Facebook-Mitarbeitern jederzeit die Möglichkeit habe, ausnahmslos alle Daten eines beliebigen Nutzers einzusehen.</p>
<p>Kurz darauf verkündete der Facebook-CEO Mark Zuckerberg in einem Interview mit Michael &#8220;TechCrunch&#8221; Arrington, dass sich Facebook mit der Anpassung der Privacy-Einstellungen (seit Dezember sind Profildaten von Facebook-Nutzern standardmäßig öffentlich einsehbar) lediglich am Wandel der Gesellschaft orientiere, in der die Menschen sich daran gewöhnt hätten, immer mehr Daten und Informationen mit einer immer größer werdenden Öffentlichkeit zu teilen. Er bekam dafür von vielen Seiten Gegenwind, unter anderem von Marshall Kirkpatrick (ReadWriteWeb), der <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/facebooks_zuckerberg_says_the_age_of_privacy_is_ov.php">auf Zuckerbergs Aussagen antwortete</a>:</p>
<blockquote><p>I don&#8217;t buy Zuckerberg&#8217;s argument that Facebook is now only reflecting the changes that society is undergoing. I think Facebook itself is a major agent of social change and by acting otherwise Zuckerberg is being arrogant and condescending.</p></blockquote>
<p>Nur wenige Tage danach &#8211; böse Zungen könnten behaupten zum richtigen Zeitpunkt, um die Publicity auf etwas anderes zu lenken -  präsentierte Facebook ein paar kleine Neuerungen, die für mehr Benutzerfreundlichkeit und sorgen sollen.</p>
<p>Via &#8211; Als Schritt in die Richtung &#8220;Echtzeitweb&#8221; könnte man die &#8220;Share links via&#8221;-Funktion interpretieren, die anlehnend an die Retweetfunktion bei Twitter eingeführt wurde. Es ist nicht möglich (importierte) Statusmeldungen weiterzuverbreiten, die Funktion scheint aber für alle anderen Beitragsarten (Links, Seiten, Notizen, usw.) aktiviert zu sein.</p>
<p>Emailantwort &#8211; Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, per Email auf Facebooknachrichten und Kommentare zu antworten. Bisher bekam ein Benutzer auf Wunsch Hinweis-Emails über neu eingegangene Kommentare und Nachrichten, musste aber zu Facebook gehen, um darauf antworten zu können. Zugunsten von Usability verzichtet Facebook damit auf Visits und Page Impressions. Jetzt müssen sie es nur noch hinbekommen, auch Umlaute korrekt zu übertragen.</p>
<p>Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein.<!--:--></p>
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		<title>Ein Erdferkel für alle Fragen: Aardvark.</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 23:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[aardvark]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr das? Euch brennt eine Frage unter den Nägeln. Am schlimmsten sind die völlig belanglosen, die einen abends im Bett beschäftigen. Früher hatte ich eine Freundin, die ich in diesen Fällen anrief. Man konnte sie fast jederzeit anrufen und ganz ohne Umschweife zur Sache kommen: &#8220;Sag mal, wie heißt das Lied mit dem Musikvideo, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img class="aligncenter size-full wp-image-3441" title="vark-costume" src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/vark-costume.jpg" alt="vark-costume" width="550" height="217" /><br />
Kennt ihr das? Euch brennt eine Frage unter den Nägeln. Am schlimmsten sind die völlig belanglosen, die einen abends im Bett beschäftigen. Früher hatte ich eine Freundin, die ich in diesen Fällen anrief. Man konnte sie fast jederzeit anrufen und ganz ohne Umschweife zur Sache kommen: &#8220;Sag mal, wie heißt das Lied mit dem Musikvideo, in dem so ein rothaariger Typ am Klavier …?&#8221; &#8211; Heute haben wir unsere Smartphones: <a href="http://google.com/">Google</a>, <a href="http://wikipedia.com/">Wikipedia</a>, <a href="http://www.wolframalpha.com/">Wolfram Alpha</a> und <a href="http://www.shazam.com/">Shazam</a> in der Hosentasche.</p>
<p>Aber je häufiger man diese Dienste benutzt, desto öfter kommt es vor, dass Google und Wikipedia auf Anhieb keine Antwort parat haben. Dann frage ich twitter. Der Nachteil: Die Nachricht geht an niemanden und doch irgendwie an alle. Eine Alternative sind Frage-Communities wie <a href="http://answers.yahoo.com/">Yahoo Answers</a> oder <a href="http://www.wer-weiss-was.de/">wer-weiss-was.de</a>. Leider sind das aber auch nur Foren in denen die Kommunikation zwischen Nutzern auf Frage und Antwort beschränkt ist &#8211; Relikte aus einer Zeit als das Internet, auch dieses  &#8220;Mitmach-Web-2.0&#8243;, hauptsächlich aus Formularfeldern bestand (na gut, in großen Teilen tut es das noch immer). Das Internet besteht auch aus Menschen, Diensten und Informationsströmen. <a href="http://vark.com/">Aardvark</a> ist ein Dienst, der das nutzt.<br />
<!--:--><span id="more-3442"></span><!--:de--><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-3444" title="aardvark" src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/aardvark.jpg" alt="aardvark" width="378" height="435" />Das Prinzip ist einfach: Man meldet  sich an und gibt einige Themen an, zu denen man Fragen beantworten will; ein paar Häkchen noch wie oft, wann und über welche Kanäle man kontaktiert werden möchte (Instant Messenger, twitter, E-Mail), und voilà: Ansprechpartner für alle ungelösten Fragen ist ab jetzt ein schwarzes Erdferkel. Das spricht einen dann hin und wieder höflich über Messenger mit Fragen an (allerdings nicht, wenn man seinen Status auf &#8220;Abwesend&#8221; gesetzt hat). Eigene Fragen kann man ihm über <a href="http://twitter.com/vark">twitter</a>, per <a href="http://vark.com/iphone">iPhone-App</a> oder auf der Website zukommen lassen; die meisten werden innerhalb von fünf Minuten beantwortet. Weiss man selbst keine Antwort, kann man die Frage an einen Freund weitergeben. Interessiert einen eine Antwort ebenfalls, lässt man sie sich mit einem Klick per Mail zusenden.</p>
<p>Eine Ratgeber-Community lebt von ihren Mitgliedern. Bei Aardvark liegt ein Schwerpunkt auf technischen Expertenfragen, aber auch zum Kauf der richtigen Bowling-Schuhe und zu Schwangerschaft finden sich Antworten. Manche Nutzer trauen Aardvark sogar zu, ihnen zu einem Businessplan für ihr Startup zu verhelfen.</p>
<p>Ja, ich weiß: Die Idee ist nicht neu, der Dienst übrigens auch nicht, Aardvark ist nicht revolutionär und sicher auch nicht das nächste große Ding. Aber es ist einfach und nützlich. Und es erfüllt mich mit dem dankbaren Gefühl, dass es Menschen gibt, die verstanden haben, wozu das Internet gut sein kann &#8211; und dass es gut ist. </p>
<p>Zum Beispiel hat Aardvark verstanden, dass ich keine Lust habe mich ständig einzuloggen um nachzusehen, was abgeht. Eine Wunschliste mit Features habe ich aber auch (<em>Nach Kontakt mit Aardvark durfte ich feststellen, dass einige meiner Wünsche schon erfüllt sind &#8211; Nachgetragenes ist kursiv.</em>):</p>
<ul>
<li>Anmeldung und Login soll über <a href="http://openid.net/">OpenID</a> und/oder den eigenen twitter-Account möglich sein. (<em>Ersteres ist <a href="http://community.vark.com/forums/18354-general/suggestions/230330-support-openid?ref=title">bereits geplant</a>.</em>)</li>
<li>Die &#8220;refer to a friend&#8221;-Funktion sollte erlauben, Fragen an Freunde weiterzugeben, die nicht bei Aardvark registriert sind, per Mail oder über twitter. (<em>Per E-Mail funktioniert das bereits.</em>)</li>
<li>Aardvark soll Expertenthemen vorschlagen &#8211; anhand von tweets und Profilen bei anderen Netzwerken (LinkedIn, Facebook etc.). (Nachtrag: Wird bereits so gemacht &#8211; bald auch anhand von Blogs.)</li>
<li>Eine Android-App. (<em><a href="http://community.vark.com/forums/18354-general/suggestions/272911-make-an-android-app?ref=title">Bereits geplant</a>.</em>)</li>
<li>Ein Reputationssystem. (<em>Nicht vorgesehen.</em>)</li>
</ul>
<p><!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Was ist Deine Lieblingsfarbe?&#8221;</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/01/12/was-ist-deine-lieblingsfarbe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-ist-deine-lieblingsfarbe</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Formspring]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Privat-FAQ hat das Internet erreicht. Send and receive anonymous questions, and learn more about people you find interesting by following their answers. Was Blogkommentare, Twitter-Replies, Kontaktformulare und Emailanfragen bisher nicht vereinigen konnten, schafft nun ein kleiner, simpler Dienst namens Formspring. Angemeldete Benutzer nehmen dort Fragen von anderen Benutzern entgegen, die sie meist aus einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Die Privat-FAQ hat das Internet erreicht.</p>
<blockquote><p>Send and receive anonymous questions, and learn more about people you find interesting by following their answers.</p></blockquote>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3438" title="Formspring" src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/formspring_logo_small.png" alt="Formspring" width="194" height="45" />Was Blogkommentare, Twitter-Replies, Kontaktformulare und Emailanfragen bisher nicht vereinigen konnten, schafft nun ein kleiner, simpler Dienst namens <a href="http://www.formspring.me/">Formspring</a>. Angemeldete Benutzer nehmen dort Fragen von anderen Benutzern entgegen, die sie meist aus einem der Sozialen Netzwerke kennen, und beantworten diese Fragen. Ist also wie Kennenlernen auf einer Party &#8211; nur ohne Party.</p>
<p>Ich hatte diesem auf Twitter losgetretenen kleinen Hype ursprünglich eine Halbwertszeit von vier Tagen gegeben. Aber nach gut einem Monat, in dem nicht nur der Dienst Formspring (mit verbesserter Funktionalität) sondern auch die Art der Nutzung (mit interessanten Fragen und Antworten der Benutzer) einen großen Schritt nach vorn gemacht hat, sieht es so aus, als würde sich diese neue Art des Kennenlernens abseits der Twitter- und Facebook-Statusmeldungen zu einem festen Feature in der Onlineidentität vieler Menschen etablieren.</p>
<p>Der Blogdienstleister <a href="http://www.tumblr.com/">Tumblr</a> bietet die gleiche &#8220;Frag den Autoren&#8221;-Funktion seit ein paar Tagen nun auch an und mit ziemlicher Sicherheit werden bald auch Andere auf den Zug aufspringen.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Aufmerksamkeitsökonomie</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2010/01/11/meine-aufmerksamkeitsokonomie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=meine-aufmerksamkeitsokonomie</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 21:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Change of Society]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gov]]></category>
		<category><![CDATA[life]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufmerksamkeitsökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Überfliegen der CeBit Webciety Programmübersicht +++ geht gleich weiter, muss mal schnell eine Kundenmail beantworten +++ fiel mir besonders der Programmpunkt &#8220;Echtzeit-Web und die Aufmerksamkeitsökonomie&#8221; ins Auge und ich habe mich gefragt, +++ geht gleich weiter, ich schreibe nur schnell einen lustigen Tweet auf Twitter +++ warum dieser &#8220;Aufmerksamkeitsökonomie&#8221; so viel Beachtung geschenkt wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img class="aligncenter size-full wp-image-3429" title="Cookies 2.0" src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/3720985079_dc16ea0e47.jpg" alt="Cookies 2.0" width="500" height="229" /></p>
<p>Beim Überfliegen der <a href="http://www.slideshare.net/bnegelmann/cebit-webciety-2010-programmkonzept">CeBit Webciety Programmübersicht </a><em>+++ geht gleich weiter, muss mal schnell eine Kundenmail beantworten +++</em> fiel mir besonders der Programmpunkt &#8220;Echtzeit-Web und die Aufmerksamkeitsökonomie&#8221; ins Auge und ich habe mich gefragt, <em>+++ geht gleich weiter, ich schreibe nur schnell einen lustigen Tweet auf <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> +++</em> warum dieser &#8220;Aufmerksamkeitsökonomie&#8221; so viel Beachtung geschenkt wird.</p>
<p>Ich verstehe den Begriff &#8220;Aufmerksamkeitsökonomie&#8221; so: Jeder Mensch <em>+++ geht gleich weiter, ich muss nur mal schnell das Lied, das ich gerade höre, bei <a href="http://www.last.fm">Last.fm</a> als Favorit markieren +++</em> hat eine begrenzte Aufnahmefähigkeit. Dem gegenüber stehen Informationen, die sich täglich darum bewerben, Aufmerksamkeit zu erhalten. Die Aufgabe jedes einzelnen besteht nun darin, die Aufmerksamkeit so auf die Informationen zu verteilen, dass jeder für sich die optimale Kombination findet.<!--:--><span id="more-3414"></span><!--:de--></p>
<p>Das Angebot an Informationen steigt täglich. <em>+++ geht gleich weiter, ich poste nur schnell ein tolles Bild auf meinem <a href="http://www.tumblr.com">Tumblr</a>-Log +++</em> Besorgte Menschen sprechen von &#8220;Reizüberflutung&#8221;, &#8220;Informationsoverkill&#8221; oder &#8220;Verblödung durch das Internet&#8221;. Sie befürchten, dass die vielen verschiedenen Einflüsse, die uns täglich angeboten werden, nur zu noch mehr Ablenkung, Zerstreuung und Isolation führen, sowie gefährliche Auswirkungen auf die Aufmerksamkeitsspanne haben.</p>
<p>Ich nicht.</p>
<p>Ich finde es toll, dass ich die freie Wahl habe, welche <em>+++ geht gleich weiter, ich muss nur schnell einen <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a>-Freund anstupsen +++</em> Informationen mir wichtig sind, welchen Informationen ich mehr Relevanz einräume als anderen, welche Informationen ich so wichtig finde, dass ich sie mit anderen Personen teilen möchte.</p>
<p>Ich bin ein Späteinsteiger ins Internet, <em>+++ geht gleich weiter, ich lese nur schnell den neuesten Beitrag, den mein <a href="http://reader.google.com">Feedreader</a> gerade eingesammelt hat +++</em> kein klassischer Digital Native. Meine erste Emailadresse habe ich mir von einem Freund 1999 anlegen lassen, da war ich 20. Bis zu meinem ersten eigenen PC verging dann nochmal fast ein Jahr. Heute, zehn Jahre später, verdiene ich 100% meines Lebensunterhaltes mit, durch und über das Internet. Um das zu erreichen, musste ich nichts anderes tun, als die für mich relevanten Informationen zu finden und zu nutzen. Das hat mich ein paar Jahre gekostet. Jahre, in denen ich die Reize und Verlockungen des Internet kennenlernen, verstehen, einordnen und verarbeiten musste. <em>+++ geht gleich weiter, ich bekam nur eben einen interessanten Link, den ich nur schnell auf <a href="http://www.delicious.com">Del.icio.us</a> speichern muss +++</em> Meine ersten fünf Jahre im Internet kann ich als Kindergartenzeit beschreiben, in denen ich meine Aufmerksamkeit fast komplett auf alles verwendet habe, das möglichst unproduktiv war. Bis mir das irgendwann zu wenig wurde und ich in die Schule wollte.<br />
So begann mein persönlicher Prozess der Aufmerksamkeitsökonomie, an dessen Ende ich mir selbst das <em>+++ geht gleich weiter, ich gucke mir nur schnell ein paar Fotos an, die ein Bekannter auf <a href="http://www.flickr.com">Flickr</a> hochgeladen hat +++</em> Wissen aus dem Internet angeeignet hatte (und jeden Tag aufs Neue tue), das heute für die Butter auf meinem Brot und für das Brot auf meinem Teller sorgt.</p>
<p>Was ich damit sagen will: Haben die Menschen es nicht in den vergangenen Jahrtausenden ganz gut allein hinbekommen, ihr Leben individuell so einzurichten, dass sie nur die Einflüsse an sich heranlassen, die für sie einen Mehrwert darstellen? <em>+++ geht gleich weiter, ich muss nur mal schnell der Bürgermeister meines Büro-Klos auf <a href="http://www.foursquare.com">Foursquare</a> werden +++</em> Und wenn sie keine freien Ressourcen für neuen Input hatten, einen anderen Einfluss zu vernachlässigen, weil er im Vergleich mit dem neuen Einfluss als weniger wichtig eingestuft wird?</p>
<p>Wo ist der Unterschied zwischen meinen Großeltern, die Mitte der Achtziger einen Farbfernseher kauften und ihn auf den Schrank stellten, wo bis dahin das Mittelwellenradio stand, und dem Verhalten eines Nutzers, der im Web2.0, im Echtzeitweb oder woauchimmer unterwegs ist und jeden Tag ein paar Stunden seiner Aufmerksamkeit Diensten wie Facebook, Twitter oder<em>+++ geht gleich weiter, aber ich muss schnell dieses witzige <a href="http://www.youtube.com">Youtube</a>-Video gucken +++</em> seinem eigenen Blog widmet, die er im Jahr zuvor noch mit dem Gucken von Sitcoms auf RTL2 verbracht hat?</p>
<p>Ich könnte mich irren, aber für mich ist das Evolution.</p>
<p>Ja, ich bin permanent vernetzt, obwohl ich mein Geld auch als Verkäufer in einem Spätverkauf verdienen könnte. Ja, ich kommuniziere täglich mehrere Stunden lang mit Menschen, von denen ich den meisten noch nie die Hand gegeben habe, obwohl ich in dieser Zeit auch Briefe an meine Tanten schreiben könnte. Ja, ich habe mehrere Dutzend Newsfeeds abonniert, obwohl ich in der Zeit eine halbe <em>+++ geht gleich weiter, ich muss nur schnell für eine Veranstaltung in einem meiner <a href="http://www.ning.com">Ning</a>-Netzwerke zusagen +++</em> Tageszeitung lesen könnte. Ja, ich habe vermutlich eine geringere Aufmerksamkeitsspanne als der gewöhnliche 9-bis-17-Uhr-Angestellte, aber dieser Text hier wird trotzdem fertig.</p>
<p>Ich habe mich bewusst für diese Streuung meiner Aufmerksamkeit entschieden und es jederzeit allein in der Hand, den Datenstrom zu steuern, der mich erreicht. Nur weil es unendlich viele Informationen und Reize gibt, müssen sie mich nicht<em>+++ geht gleich weiter, ich schreibe nur schnell einen kurzen Beitrag für mein <a href="http://www.wordpress.com">Blog</a> +++</em> überfluten. Ich habe die Macht. Sogar die Macht, es komplett abzuschalten.</p>
<p><em>(foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/universityofscrantonlibrary/3720985079/sizes/m/">UofSLibrary</a>)</em><!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Notiz zu Öffentlichkeit und Privatheit</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[life]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Privatheit]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine zehnjährige Schwester ist bei ihrem ersten social network angemeldet. Als ich neulich versuchte, ihr etwas über den aufmerksamen Umgang mit den eigenen Daten zu vermitteln, entgegnete sie in fast vorwurfsvollem Ton, dass sie natürlich nicht ihren vollständigen Namen angegeben oder ein echtes Profilbild verwendet hätte. Nur auf den hochgeladenen Fotos ist sie zu sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2010/01/fart.jpg" alt="is this thing on?" title="is this thing on?" width="547" height="118" class="aligncenter size-full wp-image-3343" /><br />
Meine zehnjährige Schwester ist bei ihrem ersten <em>social network</em> angemeldet. Als ich neulich versuchte, ihr etwas über den aufmerksamen Umgang mit den eigenen Daten zu vermitteln, entgegnete sie in fast vorwurfsvollem Ton, dass sie <strong>natürlich</strong> nicht ihren vollständigen Namen angegeben oder ein echtes Profilbild verwendet hätte. Nur auf den hochgeladenen Fotos ist sie zu sehen &#8211; &#8220;… und das können nur meine Freunde sehen, und die Bilder kann ich später mal alle löschen&#8221;, belehrte sie mich.</p>
<p>&#8220;We All Live in Public Now. Get Used To It.&#8221; titelte <a href="http://www.techcrunch.com/2009/12/30/we-all-live-in-public/">ein Blog-Beitrag von Erick Schonfeld neulich</a>. Ganz so kontrovers wie der Titel war er nicht, aber immer noch kontrovers: Bisher sei &#8216;privat&#8217; die Standard-Einstellung gewesen &#8211; im Internet wie im Leben. Das Veröffentlichen sei bewusst und aktiv geschehen. Das würde sich jetzt ändern, &#8216;öffentlich&#8217; sei Vorgabe.</p>
<p>Tatsächlich sind die Datenschutz-Einstellungen von <em>Facebook</em> so komplex, dass mancher Benutzer vielleicht entschieden hat, es sei einfacher alles öffentlich zu machen &#8211; oder den Account zu löschen. Tatsächlich ist ein neuangelegter <em>Twitter</em>-Account per default öffentlich. Das wird aber niemanden, der online eine gewisse Anonymität wahren möchte, dazu bringen diese schulterzuckend aufzugeben. Unser Bild von Privatsphäre und unser Umgang mit &#8216;Privatem&#8217; wandelt sich, das ist richtig &#8211; wie seit Jahrhunderten schon. Häkchen in ein paar Dutzend Checkboxen und dass ein paar Hunderttausend Nutzer das Internet an einem Großteil ihres Lebens teilhaben lassen, bedeuten weder das Ende der Privatsphäre noch eine Revolution. Darüber nachdenken wohin das führt und ob wir dort hinwollen lohnt sich trotzdem.<br />
<!--:--><span id="more-3342"></span><!--:de--><br />
Der größere Teil der Menschen, die sich entscheiden ihr Leben öffentlich zu leben &#8211; und beim gegenwärtigen Stand der Technik bedeutet das übrigens immer noch <strong>selektiv öffentlich</strong> &#8211; tun das, weil sie es wollen. (Dafür gibt es übrigens eine ganze Reihe Gründe; für die meisten muss man sich nicht einmal schämen.) Der hoffentlich verschwindend kleine Rest tut es  <em>because they just don&#8217;t fucking care</em>.</p>
<p>Die Anzahl von Menschen, die sich so mitteilen wächst momentan, weil die Technologie zugänglicher und bedienbarer wird. Ein Foto hochladen, ein Status-Update verfassen, den eigenen Standort veröffentlichen &#8211; ist in weniger als zehn Sekunden erledigt, und dabei kann man gleichzeitig einen Kaffee trinken und eine Unterhaltung führen. Trotzdem: Auch wenn in zwei bis drei Jahren der Großteil der Menschen in Deutschland ein Smartphone besitzt, werden sie deswegen nicht alle twittern, ihre Fotos öffentlich zugänglich machen, sich jedes Mal wenn sie einen Ort betreten bei ihrem bevorzugten <em>location-based service</em> einchecken &#8211; weil sie keinen Sinn darin sehen, sie ihre Zeit lieber anders verbringen (beneidenswert, oder?). Auch Gutscheine und Sammelpunkte werden daran nichts ändern.</p>
<p>Um auf den Blogbeitrag zurückzukommen: Selbst unter den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netcitizen">Netizens</a> wird Öffentlichkeit nicht &#8216;default&#8217; werden, solange das Veröffentlichen Aufwand erfordert (und seien es nur die erwähnten zehn Sekunden), und solange die Alternative zu diesem Aufwand darin besteht, einem Unternehmen kontinuierlich im Hintergrund Daten zukommen zu lassen (wie bei <a href="http://www.google.com/intl/de_de/latitude/intro.html">Google Latitude</a> oder beim <a href="http://www.last.fm/help/faq?category=Scrobbling#201">&#8216;scrobbeln&#8217; mit last.fm</a>), vor allem aber auch so lange es bedeutet, seine Daten in die Hände von Google, Holtzbrinck oder Rupert Murdoch geben zu müssen (was es nicht bedeuten muss &#8211; aber <a href="http://www.google.de/search?q='decentralized+social+network'">dazu</a> ein ander Mal mehr).</p>
<p>Eine veränderte Einstellung gegenüber Privatheit ändert nichts daran, dass es immer Menschen, Gruppen, Organisationen, Unternehmen und Regierungen geben wird, die Information nutzen um daraus Profit zu schlagen oder jemandem zu schaden. (Und da gesellschaftliche Entwicklungen dazu neigen, den technologischen hinterherzuhinken, wird es eine ganze Zeit dauern bis die Gesellschaft so tolerant ist wie wir offen sind. &#8211; Das ärgert mich persönlich übrigens an der Diskussion über die berüchtigten &#8216;peinlichen Fotos im Internet&#8217;: Dass es Menschen gibt, die jemanden, der im Glitter-Feenkostüm auf einer Party auftritt, nicht als Lehrer an der Schule ihrer Kinder haben wollen hat nichts mit dem Internet oder Privatsphäre zu tun. Und <a href="http://digitalleben.t-online.de/facebook-schuld-an-jeder-fuenfte-scheidung-in-grossbritannien/id_21150916/index">es ist nicht <em>Facebook</em> Schuld an den Scheidungen</a>. Just sayin&#8217;.) </p>
<p>Information ist wertvoll und gefährlich. Wie wäre es also, wenn statt immer neuer Dienste, die auf immer mehr Wegen immer mehr Daten über immer mehr Bereiche unseres Lebens sammeln (Beispiel <a href="http://www.techcrunch.com/2009/12/11/blippy/"><em>blippy</em></a>) mal einer entwickelt würde, der uns hilft unsere Daten zu schützen, uns ermöglicht, weiterhin online unser Leben zu teilen und mitzuteilen &#8211; ohne befürchten zu müssen, dass  Sportverein, Arbeitgeber, Partner oder Familie erfahren, was sie nicht erfahren sollen?<br />
Warum nicht ein paar Dollar monatlich zahlen, um Gewissheit zu haben, dass ein Dienstleister meine Daten nicht verkaufen muss, um sich zu finanzieren, und ich sie jederzeit löschen kann? Oder noch besser: Warum nicht endlich das dezentralisierte social network, das mir ermöglicht mein Profil selbst zu hosten und zu verwalten? (Letzteres ist leider noch Zukunftsmusik.)<br />
So gesehen sind die neuen Facebook-Privatsphäre-Einstellungen vielleicht doch nicht so unsinnig &#8211; auch wenn man sich erst einmal Zeit nehmen muss. Jeder hat verschiedene Rollen, verschiedene Freundeskreise, verschiedene Level von Vertrautheit &#8211; um diese Granularität sozialer Beziehungen abzubilden genügt das Freund und Nicht-Freund vieler <em>social networks</em> nicht. Also bleibt am Ende doch nur die übliche Predigt: Bewusst entscheiden, welche Profile man verknüpft, wem man welche Informationen zur Verfügung stellt, was permanent sein darf, lernen mit Öffentlichkeit umzugehen. </p>
<p>Mein persönlicher Zusatz: Seid offen und ein wenig öffentlich. Das Internet ist nicht nur ein Netz von Rechnern, sondern vor allem auch eines von Menschen. &#8211; Und werdet auf keinen Fall Lehrer.<!--:--></p>
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		<title>New Year&#8217;s Resolution</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Na &#8211; dann werden wir uns mal anstrengen! Happy New Year!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vMVQT3h3hMU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/vMVQT3h3hMU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Na &#8211; dann werden wir uns mal anstrengen! Happy New Year!<!--:--></p>
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		<title>Wanted: Die ultimative Inbox.</title>
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		<comments>http://blog.cebit.de/2009/12/17/wanted-die-ultimative-inbox/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[pro]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Gmail]]></category>
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		<category><![CDATA[Posteingang]]></category>
		<category><![CDATA[threadsy]]></category>
		<category><![CDATA[unified inbox]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines Tages drückte mir eine Bekannte ihre E-Mail-Adresse in die Hand, mit dem Kommentar: &#8220;Aber schreib&#8217; mir über facebook. Da bin ich meistens online. Meine Mails rufe ich kaum noch ab.&#8221; Einen Moment lang hatte ich Angst: War E-Mail tot und ich die Letzte, die es bemerkte? (Und: Musste ich mich jetzt doch bei facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/12/gmail-inbox.png" alt="Inbox" title="Inbox" width="471" height="227" class="alignleft size-full wp-image-3284" /><br />
Eines Tages drückte mir eine Bekannte ihre E-Mail-Adresse in die Hand, mit dem Kommentar: &#8220;Aber schreib&#8217; mir über <em>facebook</em>. Da bin ich meistens online. Meine Mails rufe ich kaum noch ab.&#8221; Einen Moment lang hatte ich Angst: War E-Mail tot und ich die Letzte, die es bemerkte? (Und: Musste ich mich jetzt doch bei <em>facebook</em> anmelden?) Glücklicherweise nicht.</p>
<p>Aber E-Mail ist ein Mädchen für alles: Wenn sie zur Tür herein springt, weiß man nicht, worum es geht, ob es wichtig ist, ob es genau jetzt wichtig ist, oder ob man sie ignorieren darf.<br />
<!--:--><span id="more-3285"></span><!--:de--><br />
Spam ist für die meisten Privatanwender kaum noch ein Problem. Aber zwischen erwünschten und unerwünschten Nachrichten bleibt eine weite Grauzone &#8211; zumindest in meinem Posteingang: Benachrichtigungen, zum Beispiel. Benachrichtigungen über Nachrichten in anderen Posteingängen, über Freundschaftsanfragen und -bestätigungen, über den Versandstatus von Weihnachtsgeschenk-Bestellungen, über <em>paypal</em>-Transaktionen und Blog-Kommentare. Manchem Online-Einkauf gelingt es, von der Bestellung eines Artikel bis zu seiner Zustellung sechs oder sieben E-Mails zu produzieren (Bestätigen der Mail-Adresse des neuen Benutzerkontos, Nachricht über erfolgreiches Anlegen eines neuen Benutzerkontos, Bestellbestätigung, Bestätigung des Zahlungseingangs, Versandbenachrichtigung).<br />
Ist E-Mail das richtige Medium für solche Benachrichtigungen, die keine Antwort erlauben und erfordern? Nun, E-Mail ist universell, verbreitet und einfach. Und abgesehen von RSS-Feeds haben sich keine Alternativen etabliert.</p>
<p>Natürlich gibt es Lösungen für den Posteingang: Man sortiert die Mails in Ordner, versieht sie mit Tags und Priorität. Man bestellt sämtliche Benachrichtigungen ab, löscht seine E-Mail-Accounts und zieht in eine Hütte im Wald. Man kauft sich einen dressierten E-Mail-Sortier-Affen. Oder man spielt weiterhin täglich selbst E-Mail-Sortier-Affe. Wünschen würde ich mir allerdings etwas anderes. Und weil die Zeit zum Wünschen gerade günstig ist:<br />
<img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/12/inbox-300x238.png" alt="ultimate inbox" title="ultimate inbox" width="300" height="238" class="alignleft size-medium wp-image-3292" /></p>
<ul>
<li>Eine Inbox, in der E-Mails und persönliche Nachrichten aus allen Netzwerken liegen, inklusive Anrufbeantworter-Nachrichten und SMS. All diese Nachrichten lassen sich mit einem Klick auf den Reply-Button beantworten. (Klingt genial, ist schon seit Jahren möglich, macht aber keiner. Soziale Netzwerke haben kein Interesse daran: Sie möchten, dass wir vorbeikommen, uns einloggen, Susis Nachricht lesen, ihre Urlaubsfotos ansehen, und wo wir schon mal da sind, was ist eigentlich aus ihrem Bruder geworden? &#8211; Oh, na so was, ein Weihnachts-Gewinnspiel! … und moment, wann habe ich mich zuletzt um meine virtuelle Farm gekümmert?). Wenn in dieser Inbox eine Nachricht ankommt, ist sie mit großer Wahrscheinlichkeit richtige Post, eine von einem Menschen verfasste Nachricht an mich &#8211; wie früher.</li>
<li>Alles abonnieren können. Nie mehr &#8220;noch mal schnell nachgucken, ob …&#8221;, indem man einen Browser-Tab öffnet und F5 drückt.</li>
<li>Die ultimative Inbox würde Benachrichtigungen nicht nach Dienst sortieren, sondern nach Art: Die Kontaktanfragen sämtlicher sozialen Netzwerke an einem Ort, in Threads sortiert, mit der Möglichkeit zum &#8220;bulk edit&#8221;.</li>
<li>Benachrichtigungen über weniger wichtige Dinge &#8211; über Blog-Kommentare, Trackbacks, Kommentare unter eigenen Bildern und Updates zum Sendungsstatus erwarteter Bestellungen &#8211; würden als freundlich-unaufdringliche Push-Benachrichtigungen realisiert. <a href="http://webciety.de/?p=3281">Wenn man gerade einen Artikel zu schreiben hätte und sich durch nichts ablenken lassen wollte</a>, könnte man sie stummschalten.</li>
<li>Die Art von Benachrichtigungen, die nur interessant sind, wenn man sich gerade langweilt, würden als Stream abgebildet, ähnlich eines Live-Tickers. In diesem Aktivitäts-Stream würde ich sehen, was meine Freunde gerade tun, was sie hochladen, twittern, an welchem Ort sie eingecheckt haben (etwa wie das <a href="http://friendfeed.com/about/tools">friendfeed-Gadget</a> für GMail).</li>
</ul>
<p>Es gibt bereits einige Dienste und Tools, die einen kleinen Schritt Richtung <em>unified inbox</em> machen: <a href="http://threadsy.com/">threadsy</a> und die <em>facebook</em>-App <a href="http://inbox2.com/">Inbox2</a> stellen einen gemeinsamen Posteingang für E-Mail, <em>facebook</em> und <em>twitter</em> bereit. <a href="http://gist.com/">Gist</a> verfolgt den vielversprechenden Ansatz, E-Mails, <em>twitter</em>- und <em>facebook</em>-Updates nach Kontakten zu gruppieren und nach deren Wichtigkeit zu filtern. (Es gibt auch eine <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=331790065&#038;mt=8">iPhone-App</a>). Für nicht-professionelle Netzwerker ist Gist allerdings überdimensioniert &#8211; und das Gegenteil von &#8220;einfach&#8221;.</p>
<p>Kennt ihr weitere Werkzeuge oder Tipps? Oder habt ihr eure  &#8220;ultimative Inbox&#8221; bereits realisiert? Kommentare erbeten.</p>
<p>In der Zwischenzeit sehe ich mir Gist genauer an und versuche ich ein paar dieser Ideen mit GMail umzusetzen. Mit etwas Glück gibt es demnächst einen Beitrag dazu.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bald bunter: die Google Suche</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2009/11/26/bald-noch-bunter-die-google-suche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bald-noch-bunter-die-google-suche</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 23:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hat Google begonnen, seine Suche einigen Usern in neuem Gewand zu präsentieren. Aufsehenerregend sind die Änderungen nicht: Kräftigere Farben, ein aufgeräumtes Drei-Spalten-Layout. Mit dem seitlichen Menü kann man zwischen den Suchmodi (&#8220;Everything&#8221;, Bilder, Videos, News &#8230;) wechseln und die Ergebnisse komfortabler filtern (ohne wie bisher die &#8220;Erweiterte Suche&#8221; öffnen zu müssen). Offenbar traut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/google2-300x120.png" alt="Google in neuem Gewand" title="Google in neuem Gewand" width="300" height="120" class="aligncenter size-medium wp-image-3206" />Letzte Woche hat Google begonnen, seine Suche einigen Usern in neuem Gewand zu präsentieren. </p>
<p><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/google3-300x135.png" alt="Google in neuem Gewand" title="Google in neuem Gewand" width="300" height="135" class="alignright size-medium wp-image-3207" />Aufsehenerregend sind die Änderungen nicht: Kräftigere Farben, ein aufgeräumtes Drei-Spalten-Layout. Mit dem seitlichen Menü kann man zwischen den Suchmodi (&#8220;Everything&#8221;, Bilder, Videos,  News &#8230;) wechseln und die Ergebnisse komfortabler filtern (ohne wie bisher die &#8220;Erweiterte Suche&#8221; öffnen zu müssen). Offenbar traut man Nutzern mittlerweile zu, dass sie wissen wonach sie suchen. </p>
<p>Spätestens im neuen Jahr soll es die neue Oberfläche für alle Nutzer geben &#8211; zusammen mit weiteren Neuerungen. Die Konkurrenz scheint Google gut zu tun.</p>
<p>Wer neugierig ist, kann das Beta-Interface selbst ausprobieren.<!--:--><span id="more-3204"></span><!--:de--></p>
<ol>
<li>Auf <a href="http://google.com/ncr">http://google.com/ncr</a> gehen.</li>
<li>Adresszeile des Browsers löschen und folgenden Code hineinkopieren:</li>
<p><code><br />
javascript:void(document.cookie="PREF=ID=20b6e4c2f44943bb:U=4bf292d46faad806:TM=1249677602:LM=1257919388:S=odm0Ys-53ZueXfZG;path=/; domain=.google.com");<br />
</code>(Der Code-Schnipsel setzt lediglich ein Cookie.)</p>
<li>Enter drücken, neuladen.</li>
</ol>
<p>[via <a href="http://gizmodo.com/5412801/how-to-try-the-new-google-search">gizmodo</a>], <a href="http://searchengineland.com/google-streamlines-search-options-30143">[mehr über das neue Interface bei searchengineland.com</a>]</p>
<p><!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Worüber wir in einigen Jahren lachen werden: eine Wunschliste</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 18:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webciety.de/?p=3166</guid>
		<description><![CDATA[Es ist einfach, sich alt zu fühlen, wenn man sich nur ein wenig anstrengt. Auch mit Mitte Zwanzig. Man nehme einen Jugendlichen, dessen Alter idealerweise der Zeitspanne entspricht, die man mit Computern zu tun hat, rücke die Brille zurecht oder zupfe sich am Bart, hole tief Luft und beginne mit &#8220;Weißt du, früher &#8230;&#8221;. Dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Es ist einfach, sich alt zu fühlen, wenn man sich nur ein wenig anstrengt. Auch mit Mitte Zwanzig. Man nehme einen Jugendlichen, dessen Alter idealerweise der Zeitspanne entspricht, die man mit Computern zu tun hat, rücke die Brille zurecht oder zupfe sich am Bart, hole tief Luft und beginne mit &#8220;Weißt du, früher &#8230;&#8221;. Dann kann man erzählen, von Monochrom-Bildschirmen, Modems und wie das so war, im Internet, prä-<em>myspace</em>. Bei besonders duldsamen Zuhörern auch davon, was vor dem Internet war. (Wir hatten ja nichts!)</p>
<p>Heute ist vieles bedienbarer, schneller oder schöner. Was vor ein paar Jahren alltäglich war, empfände man heute als Zumutung &#8211; meistens zurecht. Von diesen alltäglichen Zumutungen finden sich auch heute noch genug. <!--:--><span id="more-3166"></span><!--:de-->Die folgende, unvollständige Sammlung freut sich über Ergänzungen (und Diskussion).</p>
<p><strong>Worüber wir in einigen Jahren lachen werden &#8211; hoffentlich, vielleicht:</strong></p>
<ul>
<li>Die Tasse Kaffee, die man sich holen konnte, während der Rechner hochfuhr.</li>
<li>Volumenbeschränkte UMTS-Tarife. Manche von uns haben sogar pro MB bezahlt. Text-Nachrichten kosteten Geld. Nachrichten mit winzigen Bildern kosteten noch mehr Geld.</li>
<li>Die dreizehn verschiedenen Ladekabel, die man für seine dreizehn Geräte benötigte. Und egal wo auf der Welt man war, irgendwann kam die Frage: &#8220;&#8216;Hat hier zufällig jemand ein [Handymodell-]Ladekabel?&#8221;</li>
<li>TV-Sender bestimmten, wann was lief. Der Empfang  setzte ein dediziertes Empfangsgerät voraus.</li>
<li>&#8220;Login&#8221;-Buttons. Ständig musste man auf diese Login-Buttons klicken.</li>
<li>Täglich fünf verschiedene Posteingänge checken. (Fünf Mal auf einen Login-Button klicken!)</li>
<li>Geräte manuell synchronisieren. Mit Kabeln. Überhaupt: Kabel! Die Pest.</li>
<li>Die Backup-Festplatte auf dem heimischen Schreibtisch.</li>
<li>Unterwegs Notebook und Mobiltelefon auspacken und per Bluetooth verbinden &#8211; und das nannte man &#8220;mobiles Internet&#8221;. <em>(via <a href="http://twitter.com/fronx">@fronx</a>)</em></li>
</ul>
<p>Was von den Dingen, die für uns heute alltäglich sind, wird eurer Meinung nach verschwinden? Was werdet ihr vermissen? Auf welche Lösung wartet ihr seit Jahren?<br />
<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AOL: On the run</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2009/11/24/aol-on-the-run/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aol-on-the-run</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 14:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Don Dahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gov]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[AOL]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Firma]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>
		<category><![CDATA[Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>

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		<description><![CDATA[Was war das nicht für ein Aufschrei, als AOL am 11. Januar 2000 bekannt gab, dass man den Traditionskonzern Time Warner für schlappe 164 Milliarden Dollar gekauft hatte. Nur drei Jahre später war der Zauber vorbei und der Name AOL wurde aus dem Firmennamen gestrichen. Denn kurz nach dem Merger ging es mit AOL steil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/AOL_ges.jpg" alt="AOL_ges" title="AOL_ges" width="540" height="119" class="aligncenter size-full wp-image-3158" /><br />
Was war das nicht für ein Aufschrei, als AOL am 11. Januar 2000 bekannt gab, dass man den Traditionskonzern Time Warner für schlappe 164 Milliarden Dollar gekauft hatte. Nur drei Jahre später war der Zauber vorbei und der Name AOL wurde aus dem Firmennamen gestrichen. Denn kurz nach dem Merger ging es mit AOL steil bergab. Fast 30 Millionen Nutzer hatte man Anfang 2001 weltweit, jetzt sind es gerade noch etwas mehr als 6 Millionen. Kaum ein Unternehmen ist derart in die Knie gegangen, wie AOL. Da wundert es auch nicht, dass der Laden nun komplett aus Time Warner ausgegliedert wird.<br />
<!--:--><span id="more-3159"></span><!--:de--><br />
Mit Wirkung zum 10. Dezember wird AOL wieder als eigenständige Firma an der Börse geführt werden und Time Warner ist den Ballast wieder los. Und was wäre so ein Neustart ohne eine neues Logo &#8211; eben, nichts. Also hat man flugs noch mal in die Portokasse von Time Warner gegriffen und erstaunlich sinnfreie Logos entwickeln lassen. Oder weiß jemand, was ein Goldfisch mit AOL und dem Internet zu tun hat? (Nein, &#8220;AOL treibt schon länger mit dem Bauch nach oben&#8221; will ich nicht lesen)</p>
<p><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/AOL_neu.jpg" alt="AOL_neu" title="AOL_neu" width="540" height="392" class="aligncenter size-full wp-image-3157" /><!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Sie befinden sich hier.&#8221; &#8211; Location based services</title>
		<link>http://blog.cebit.de/2009/11/22/sie-befinden-sich-hier-location-based-services/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sie-befinden-sich-hier-location-based-services</link>
		<comments>http://blog.cebit.de/2009/11/22/sie-befinden-sich-hier-location-based-services/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 19:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rin Räuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[life]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Latitude]]></category>
		<category><![CDATA[LBS]]></category>
		<category><![CDATA[location based services]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook findet man auf keiner Landkarte, es ist ein virtueller Ort. Aber vielleicht nicht mehr lange. Wir können uns wieder im Café um die Ecke zu unseren Freunden an den Tisch setzen, anstatt ihnen online eine Nachricht zu schreiben. Weil wir wissen, dass sie gerade jetzt im Café um die Ecke einen Espresso trinken. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img class="aligncenter size-full wp-image-3134" title="Sie befinden sich hier." src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/sie-befinden-sich-hier.png" alt="Sie befinden sich hier." width="500" height="111" /></p>
<p>Facebook findet man auf keiner Landkarte, es ist ein virtueller Ort. Aber vielleicht nicht mehr lange. Wir können uns wieder im Café um die Ecke zu unseren Freunden an den Tisch setzen, anstatt ihnen online eine Nachricht zu schreiben. Weil wir wissen, dass sie gerade jetzt im Café um die Ecke einen Espresso trinken. Das Echtzeitweb ist nicht nur jetzt, es ist jetzt und hier. Noch schweigt <em>Facebook</em> zwar über seine Pläne Geodaten zu integrieren, lange wird es aber nicht mehr dauern. <em>Location based services</em> (LBS), zu deutsch standortbezogene Dienste, wie <a href="http://google.de/latitude/">Google Latitude</a>, <a href="http://brightkite.com/">Brightkite</a> und <a href="http://foursquare.com/">Foursquare</a> erobern die Smartphones. Seit dieser Woche können auch Twitter-Updates mit Geodaten versehen werden.</p>
<p>Orten und navigieren, Routen finden und aufzeichnen, herausfinden wo in der Nachbarschaft ein gutes Restaurant ist &#8211; das ist nicht neu. Neu ist die Anbindung an soziale Netzwerke, die Möglichkeit, den eigenen Standort (selektiv) zu veröffentlichen und die steigende Anzahl potentieller Nutzer, die nötig ist um aus einer guten Idee eine funktionierende Anwendung für den Alltag zu machen.<br />
<!--:--><span id="more-3135"></span><!--:de--><br />
Denn standortbezogene Dienste ergeben nur Sinn, wenn es Menschen gibt, die bereit sind ihren Standort dem Dienstanbieter, ihren Freunden oder der ganzen Welt zugänglich zu machen. <em>Foursquare</em> und <em>Gowalla</em> nutzen erfolgreich den Sammel- und Spieltrieb: Man erstellt eigene Points of Interest (POIs), erhält Auszeichnungen und sammelt virtuelle Gegenstände. Andere Dienste werden den Nutzern zeigen müssen, dass sie ihnen einen Mehrwert bieten, wenn sie ihren Standort veröffentlichen. Das ist auch der Anknüpfungspunkt für lokale Werbung: Sag&#8217; uns wo Du bist und Du erhältst einen Kaffee-Gutschein für unsere nächste Filiale. Über Dienste wie <a href="http://getyowza.com/"><em>yowza</em></a> und <a href="http://www.coupies.de/"><em>Coupies</em></a> erhält man Informationen zu Sonderangeboten in der Nähe und mobile Coupons. Private Daten gegen virtuelle Sammelpunkte und Gutscheine &#8211; ein Modell, das sich schon bei Kundenkarten bewährt hat.</p>
<p>Es gibt zwei Arten, den eigenen Standort freizugeben: die kontinuierliche Veröffentlichung (Traum eifersüchtiger Partner, übermäßig besorgter Eltern und Bewährungshelfer, Albtraum der Datenschützer) und die Veröffentlichung per &#8220;Check-In&#8221;, also indem ein Nutzer aktiv &#8220;eincheckt&#8221; und seinen Standort zu einem bestimmten Zeitpunkt mitteilt. Ein Check-In ist üblicherweise mit Kontext versehen &#8211; mit einer Statusmeldung (&#8220;Der Kaffee bei Emma ist der beste!&#8221;) oder einer näheren Auszeichnung des Ortes (&#8220;Emmas Kaffeehaus&#8221;). Der bewusste Check-In impliziert ausserdem, dass der Nutzer nichts dagegen hat, wenn jemand aus seiner Kontaktliste vorbeikommt um Emmas Kaffee zu probieren &#8211; und dürfte damit das geeignetere Modell für soziale Netzwerke sein.</p>
<p><em>Google Latitude</em> bietet beide Möglichkeiten. Seit Kurzem kann man dort seinen Standort-Verlauf speichern und sich benachrichtigen lassen, wenn Freunde in der Nähe sind &#8211; allerdings nur, wenn man sich zu ungewöhnlicher Zeit an einem Ort aufhält. Dazu wertet Google das Bewegungsprofil aus. Denkt man die Idee weiter, kann man eine Ansammlung von Menschen mit Smartphones als drahtloses Sensornetzwerk betrachten. Die gesammelten Standort-Daten könnten zur Echtzeit-Analyse des Verkehrsflusses benutzt werden (wie von Google und <a href="http://www.waze.com/"><em>Waze</em></a> bereits erprobt): Bewegen sich Smartphones auf der Autobahn nur noch mit 30 Stundenkilometern, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Stau. &#8211;  Hier liegt aber ein Problem von <em>location based services</em>:  Anwendungen sind viele denkbar, aber Datenschutzrichtlinien und das gesunde Misstrauen der Nutzer machen viele nicht erfolgreich realisierbar.</p>
<p>Die Informationsströme des Echtzeitweb &#8211; unsere Status-Updates, Schnappschüsse und <a href="http://webciety.de/?p=3082">Kaffee-Tweets</a> bekommen einen Platz in der realen Welt.<br />
Bis wir LBS so nebenbei und selbstverständlich nutzen wie SMS wird es noch ein wenig dauern &#8211; mindestens so lange, bis Mobiltelefone mit GPS und Internetflat für fast jeden erschwinglich geworden sind. Die Datenschutzdiskussion muss geführt werden, wird aber vermutlich nichts daran ändern, dass sich standortbezogene Dienste durchsetzen. &#8211; Bis demnächst dann in Emmas Kaffeehaus.</p>
<p><a href="http://twtpoll.com/d4dyzh">Twitter-Umfrage: <em>Benutzt Du location based services (LBS)?</em></a><!--:--></p>
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		<title>Warum &#8220;Mmh, Kaffee&#8221; der wichtigste Tweet der Welt ist oder: Das Echtzeitnetz kommt.</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 10:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die nächste grosse Entwicklungsstufe des Internet wird das Real Time Web sein, das Echtzeit-Netz. Müsste man in groben Phasen unterteilen, was mit dem Netz passiert und würde man sich dazu herablassen, die Versionsnummern des Internet doch nochmal zu benutzen, es würde sich so lesen: Web 1.0: Da ist das Netz. Web 2.0: Da sind Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/coffeesmile_by_j4k3.jpg" alt="coffeesmile_by_j4k3_on_flickr" title="coffeesmile_by_j4k3_on_flickr" width="650" height="170" class="aligncenter size-full wp-image-3083" />Die nächste grosse Entwicklungsstufe des Internet wird das Real Time Web sein, das Echtzeit-Netz. Müsste man in groben Phasen unterteilen, was mit dem Netz passiert und würde man sich dazu herablassen, die Versionsnummern des Internet doch nochmal zu benutzen, es würde sich so lesen:</p>
<p>Web 1.0: Da ist das Netz.<br />
Web 2.0: Da sind Menschen im Netz.<br />
Web 3.0: Da sind Menschen im Netz &#8211; genau jetzt.</p>
<p>Weil &#8220;Web 3.0&#8243; niemand außerhalb von Twitterschulungen für Abteilungsleiter ernsthaft sagen kann, ist Real Time Web oder Echtzeit-Netz ein adäquater Ersatz, denn machen wir uns nichts vor, ohne Buzzwords geht es heutzutage nicht. Die durch dutzende Jahre Herrschaft der Unternehmensberatungen über die Konzerne der Welt geprägte 5B-Business-Regel lautet &#8220;Buzzword bedeutet Bedarf bedeutet Budget&#8221;. Das Real Time Web hat übrigens noch <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial%3ASuche&#038;search=real+time+web&#038;go=Artikel">keinen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel</a>. Aber ich schweife up.</p>
<p>Twitter ist nur der kleine, quirlige Vorbote des Echtzeit-Netz, Facebook fühlte sich bereits Anfang des Jahres gezwungen, mit einer Art Statusstream nachzuziehen – ein oft als &#8220;Twitterisierung&#8221; verspotteter, aber richtiger Schritt. Selbst, wenn Facebook durch seine inzwischen dschungelhafte Usability viel verschenkt. Dass jüngst sowohl <a href="http://www.fischmarkt.de/2009/10/google_und_bing_starten_echtzeitsuche_sc.html">Bing wie natürlich auch Google die Echtzeitsuche</a> ganz oben auf ihre Prioritätenliste geschrieben haben, deutet ebenso auf die Bedeutung des Echtzeit-Netzes hin wie die Vielzahl verschiedener Live-Dienste, die sich rund um Twitter und Facebook gebildet haben. Der Handy-Livestreaming-Plattform <a href="http://qik.com">Qik</a> sei hier exemplarisch erwähnt, ein Tool, mit dem man mit jedem UMTS-Handy von jetzt auf hier live streamen kann. Überhaupt ist das Mobile Web natürlich eine Basis für das Echtzeit-Netz und es ist kein Zufall, dass Twitter die erste soziale Anwendung war, die eine grössere Menge von Menschen in die mobile Internet-Nutzung gezogen hat.</p>
<p>Das relevanteste Anzeichen für das heraufziehende Echtzeit-Web aber bezieht sich auf das relevanteste Kriterium des Netzes: den Traffic und die Trafficlenkung. Traffic ist das Blut des Internets, ohne Traffic geht nichts – wer also Traffic kontrollieren kann, prägt das Antlitz des Web. Hier hat sich etwa im Nachrichten-Bereich <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/05/19/facebook-und-twitter-graben-google-news-das-wasser-ab.aspx">schon vor einiger Zeit gezeigt</a>, dass für viele (englischsprachige) Seiten drei Trafficbringer ganz vorne stehen: Google, Facebook und Twitter. </p>
<p>Unabhängig davon, ob Facebook und vor allem Twitter wirklich die Plattformen sein werden, die das Echtzeit-Internet auch in Zukunft bestimmen werden (das hängt von vielen, hauptsächlich unternehmerischen Entscheidungen ab), die Funktionsweise der Trafficlenkung gestaltet sich hier anders als bisher. Der Trafficstrom folgt unmittelbar und messbar dem Aufmerksamkeitsstrom. </p>
<p>Nebenbei bemerkt, um die Grössenordnung für Deutschland mal einzuordnen: wenn ich bei Twitter mit derzeit etwas unter 22.000 Followern einen Link veröffentliche, dann wird er im Durchschnitt von über 2.000 Menschen angeklickt (Quelle: mein <a href="http://bit.ly">Bit.ly-Tracking</a>). Dieser Wert (über den ich demnächst hier im im 01blog einen detaillierten Artikel schreiben werde), wird interessanterweise eher von der Zahl der Retweets beeinflusst als vom Wochentag oder Tageszeit (die aber auch eine Rolle spielen).</p>
<p>Diese Aufmerksamkeitlenkung funktioniert am besten in den ersten etwa 30 Minuten. Innerhalb dieses Zeitraums wird der Link grob überschlagen genau so oft geklickt wie in den darauf folgenden 24 Stunden, ein Umstand, der regelmässig Server in die Knie zwingt, woran man übrigens die weitreichenden, auch infrastrukturellen Implikationen des Echtzeit-Web erahnen kann. </p>
<p>Diese Klick- und Verbreitungsgeschwindigkeit ist der vielbesungene Vorteil von Twitter, die Kommunikationswellen, die &#8211; beinahe in Echtzeit &#8211; weltweit durchs Internet rollen. Und hier kommt der Kaffee ins Spiel. Denn damit Twitter (und damit im Moment das Echtzeit-Web) soviel Aufmerksamkeit so schnell lenken und leiten kann, müssen die Nutzer ständig online sein, ständig empfangsbereit für die eventuell jederzeit eintreffende, superwichtige, weiterzuverbreitende Nachricht. Das geht aber nur, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind. </p>
<p>Zum einen darf man nicht die gesamte Zeit im Alarmmodus sein &#8211; das wäre viel zu ermüdend, viel mehr müssen die Heerscharen der Twitterer, die im nächsten Moment eine relevante Nachricht weitertransportieren werden, sich im Zustand der Halbaufmerksamkeit befinden, die sich über längere Zeit aufrecht erhalten lässt.</p>
<p>Zum anderen aber müssen sie einen Grund haben, weshalb sie sich immer und immer wieder mit der Plattform beschäftigen, irgendetwas hineinschreiben und wenn sie schon mal da sind, ein bisschen hineinlesen. Würden alle Nutzer nur einmal am Tag abends nach Twitter sehen, gäbe es keinen Geschwindkeitsvorteil, kein Echtzeit-Web. </p>
<p>Das bedeutet, dass der Wunsch, jederzeit und wiederholt eine harmlose Statusmeldung abzusetzten, etwa darüber, dass man sich gerade einen Kaffee holt, die essenzielle Basis ist dafür, dass das Real Time Internet überhaupt funktioniert. Der <a href="http://twitter.com/#search?q=kaffee">Kaffee-Tweet</a> ist das völlig unersetzbare Schmiermittel für den Motor des Echtzeit-Web.</p>
<p>Sollte sich also jemand demnächst Twitter das erste Mal &#8211; etwa in journalistischer Absicht! &#8211; ansehen und zufällig bei einem Twitterbeitrag landen, der lautet &#8220;<a href="http://twitter.com/doppelfish/statuses/5615592574">Mmh, Kaffee</a>&#8221; – er möge diesen mit Respekt behandeln. Das ist kein belangloser Alltagsschrott. Es handelt sich um den wichtigsten Tweet der Welt.</p>
<p>**</p>
<p>(Dank für das <a href="http://www.flickr.com/photos/67602216@N00/1454707744/">wunderbare Bild</a> an <a href="http://twitter.com/j4k3">j4k3</a>)<!--:--></p>
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		<title>Wir sind Web &#8211; Inkludismus und Echtzeitprofile</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 15:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Executive Summary: Unter wir-sind-web.de findet sich ab sofort eine Art Wikipedia für die deutschsprachigen Netzakteure mit Echtzeitprofilen, in der Navigation dieser Seite Webciety Wiki genannt. Es ist an Crunchbase.com angelehnt und wurde in Zusammenarbeit mit CeBIT Webciety aufgesetzt.Bei der gegenwärtig laufenden Wikipedia-Debatte darüber, welche Personen, Institutionen oder gar Firmen relevant genug sein könnten, um dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><strong>Executive Summary: Unter <a href="http://wir-sind-web.de">wir-sind-web.de</a> findet sich ab sofort eine Art Wikipedia für die deutschsprachigen Netzakteure mit Echtzeitprofilen, in der Navigation dieser Seite <a href="http://wiki.webciety.de">Webciety Wiki</a> genannt. Es ist an Crunchbase.com angelehnt und wurde in Zusammenarbeit mit CeBIT Webciety aufgesetzt.</strong><a href="http://www.flickr.com/photos/leonardlow/310039863/"><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/realtimeweb.jpg" alt="realtimeweb_by_leonardlow" title="realtimeweb_by_leonardlow" width="536" height="115" class="aligncenter size-full wp-image-3016" /></a>Bei der gegenwärtig laufenden Wikipedia-Debatte darüber, welche Personen, Institutionen oder gar Firmen relevant genug sein könnten, um dort verzeichnet zu sein, musste ich ab und zu heimlich kichern. Über den Grund der Diskussion denke ich nämlich seit etwa einem Jahr nach. Es gibt im deutschsprachigen Raum zwar eine sehr vielschichtige, diverse und aktive &#8220;Szene*&#8221; rund um das Netz – also diejenigen, die das deutschsprachige Internet auf verschiedenste Arten und Weisen prägen. Aber eine enzyklopädische Auflistung, was und wen es gibt, ist nur fragmentarisch vorhanden. <a href="http://t3n.de/startups/">T3N</a> verzeichnet ebenso wie <a href="http://www.deutsche-startups.de/a-z/startups-a-z/">Deutsche-StartUps.de</a> (junge) Technologiefirmen, aber zum Beispiel keine Personen. Die in meinen Augen wichtige Wikifunktion ist nicht unbedingt ausgeprägt. Kress Köpfe verzeichnet seit Jahren die Köpfe der Kommunikationsbranche, aber der Fokus auf&#8217;s Internet ist nicht gegeben. XING ist viel eher ein globales Social Network als ein Verzeichnis zur Übersicht. Ich war der Meinung, dass etwas wie <a href="http://crunchbase.com">Crunchbase.com</a> hier fehlt. </p>
<p>Die Deutsche Messe, Veranstalter der CeBIT, sah das genauso &#8211; und da mit <a href="http://webciety.de">Webciety auf der CeBIT</a> ein schöner Anlaufpunkt in der Kohlenstoffwelt für eben diese Webszene besteht, haben wir uns &#8220;<strong><a href="http://wir-sind-web.de">Wir sind Web</a></strong>&#8221; ausgedacht, eine Art Wikipedia für Firmen, Personen, Institutionen und Events rund um das deutschsprachige Internet (andere Sprachen sind natürlich nicht explizit ausgeschlossen, eine englische Version wird folgen, aber irgendwo muss man ja erstmal beginnen).</p>
<p>Ein simples Beispiel für die Notwendigkeit eines solchen Verzeichnis: für viele Menschen und Firmen im Netz ist <a href="http://www.xing.com/profile/Kay_Oberbeck">Kay Oberbeck</a>, Head of Corporate Communications bei Google für halb Europa, eine ziemlich relevante Person. Auf Wikipedia ist er aber <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial%3ASuche&#038;search=kay+oberbeck&#038;go=Artikel">nicht zu finden</a> und ich befürchte, dass er durch&#8217;s Relevanzrost der Wikipedia-Clique fallen würde. Vielleicht ja auch zu Recht, ich kann nicht mehr so genau einschätzen, was Wikipedia wann und warum für aufschreibenswert hält.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/vanz/2043629633/"><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/netzstruktur.jpg" alt="netzstruktur_by_vanz" title="netzstruktur_by_vanz" width="536" height="89" class="aligncenter size-full wp-image-3013" /></a>Wir haben &#8220;<a href="http://wir-sind-web.de">Wir sind Web</a>&#8221; bewusst mit einem gross klingenden Titel versehen, der den <strong>Inkludismus</strong> (ein Wort, das ich übrigens erst mit der laufenden Wikipedia-Debatte kennengelernt habe) beschreiben soll: Wer meint, er gehöre zu denjenigen, die das Internet mitprägen und damit in das Verzeichnis hinein, kann sich gern sofort selbst anmelden und eintragen (umgekehrt kann man sich gern an mich wenden, wenn man schon dort verzeichnet ist, aber das nicht möchte). Natürlich hat Wir-sind-Web.de keinesfalls einen Gesamtvertretungsanspruch, das ganze Internet abzubilden &#8211; es soll lediglich die Möglichkeit einer Übersicht bieten. Im Moment ist es selbstredend <strong>noch nicht so stark befüllt</strong>, aber das wird sich in der kommenden Zeit sicher ändern.</p>
<p>Das Verzeichnis gilt nicht nur für Personen, sondern auch für Unternehmen, Institutionen und Veranstaltungen. Um der Entwicklung des Web ein wenig Raum zu geben, werden für jeden Eintrag nicht nur die eingetragenen Daten angezeigt &#8211; sondern auch abgebildet, was in den News, in den Blogs und auf Twitter darüber geschrieben wird. So soll man auf einen Blick erkennen, worüber bezogen auf die Firma oder die Person gerade kommuniziert wird &#8211; ein erster, kleiner Schritt in Richtung Echtzeit-Profil (wir erinnern uns: das Echtzeit-Netz oder Real-Time-Web wird das nächste grosse Ding nach dem Web 2.0). Das Profil der bekannten Firma <a href="http://wiki.webciety.de/companies/twitter">Twitter etwa sieht so aus (Link)</a>. <a href="http://www.flickr.com/photos/monoglot/275958740/"><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/11/seriesoftubes2.jpg" alt="seriesoftubes_by_monoglot" title="seriesoftubes_by_monoglot" width="536" height="121" class="aligncenter size-full wp-image-3010" /></a>Weitere Schritte sollen folgen denn: Das ganze wikiartige Verzeichnis ist unter wiki.webciety.de verankert und übrigens mit Ruby on Rails realisiert worden. Wie es sich für eine vernünftige Webplattform gehört, im <strong>Beta-Stadium</strong>. Die schöne Seite davon ist, dass die Weiterentwicklung durch die Benutzer beeinflusst werden kann. Zeitnah werden wir eine Wunschlisten-Funktion einrichten, wo die Nutzer sich wünschen können, welche Funktionen auf den Profilen dazukommen sollen. Die noch nicht schöne Seite des Beta-Stadium ist natürlich, dass noch nicht alles perfekt ist, bestimmt hängen mit dem Internet Explorer 3.1 unter Windows ME noch an ein paar Stellen Kabel aus der Wand. Wer Fehler findet, Ergänzungen und Funktionsvorschläge mitbringt oder Kritik loswerden will, kann das gern auch per Mail an mich tun (mail@saschalobo.com).</p>
<p style="font-size:11px;">
* Das Wort Web-Szene bezeichnet etwas sehr Künstliches, das es so eigentlich nicht gibt. Hier ist aber die Gesamtheit der Unternehmen, Institutionen und vor allem Menschen gemeint, die das deutschsprachige Netz mitgestalten. Das 01blog ist übrigens umgezogen und &#8211; wie unschwer zu erkennen &#8211; jetzt hier unter dem Webciety-Dach zu finden.</p>
<p><!--:--></p>
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		<title>Die 100 ältesten .com-Domains der Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 08:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Liste ist nicht neu. Genauer gesagt, ist sie über 20 Jahre alt. Denn PC World hat die ältesten, also die zuallererst registrierten .com-Domains der Welt ausgegraben. Unter den ersten einhundert finden sich einige, von denen man es vermutet hätte (Xerox, Sun, Intel, IBM, HP), einige, von denen man noch nie gehört hat (was ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webciety.de/wp-content/uploads/2009/08/bild-117.png" alt="die_100_aeltesten_domains" title="die_100_aeltesten_domains" width="520" height="351" class="aligncenter size-full wp-image-2658" /><br />
Diese Liste ist nicht neu. Genauer gesagt, ist sie über 20 Jahre alt. Denn <a href="http://www.pcworld.com/article/155743-2/the_internets_100_oldest_dotcom_domains.html">PC World</a> hat die ältesten, also die zuallererst registrierten .com-Domains der Welt ausgegraben. Unter den ersten einhundert finden sich einige, von denen man es vermutet hätte (Xerox, Sun, Intel, IBM, HP), einige, von denen man noch nie gehört hat (was ja auch klar ist) &#8211; interessant ist aber auch, wer alles nicht dabei ist. Microsoft zum Beispiel. Das heisst zwar nicht besonders viel, denn laut einem befreundeten Netzexperten der ersten Stunde war die Domainregistrierung Mitte der 1980er &#8220;gefühlt so dringend nötig wie heute ein eigener Firmenklingelton&#8221;. Ein bisschen in der Historie des Webs zu wühlen, ist aber trotzdem spannend. Bahnt sich die neue Wissenschaft Digitalarcheologie an? Die älteste .com-Domain vom 15. März 1985 übrigens heisst <a href="http://symbolics.com/">symbolics.com</a> &#8211; und sieht aus, als sei sie seitdem unverändert.</p>
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