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In der Cloud: heiter bis wolkig

clouds

Tja, ganz ehrlich? Was soll man als normaler Anwender machen, wenn man seine Daten überall griffbereit haben will? Setzt man auf einen eigenen Server oder ein NAS (Network Attached Storage) in den eigenen vier Wänden? Dann ist unter Umständen einiges an Vorwissen und eine gewisse Einarbeitungszeit vonnöten. Nicht jeder hat dieses Wissen oder die nötige Zeit – oder eben die Kombination aus beidem. Und so haben sich logischerweise einige Firmen aufgemacht, dass doch bis dato relativ spärliche Angebot abzudecken.

Gefühlt würde ich sagen, dass diese Dienste seit vier bis fünf Jahren boomen, seitdem es mit der Mobilität in Sachen Smartphone nach vorne geht. Der bekannteste Anbieter von Clouddienste – oder soll ich es vielleicht doch Onlinespeicher mit Dienstanschluss nennen, denn mehr ist es momentan nicht – dürfte Dropbox sein.

NE008 TabletsNE008 Tablets

In der achten Ausgabe vom Webciety 01Podcast reden wir über Tablets. Auch wenn hier der Schwerpunkt verständlicherweise auf dem iPad liegt – der Markt ist nicht gerade reich an Alternativen – ist es absehbar, dass hier gerade ein eigenständiger Markt ensteht und in Zukunft mit weiteren Mitbewerbern zu rechnen ist. Daher konzentrieren wir uns darauf, mehr über die Anwendbarkeit und den generellen Reiz des Konzeptes zu sprechen als über die Marktlage als solche.

Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.

Direktlink: NE008 Tablets (MP3)

Dauer: 01:11:43


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Mit Google durch Museen spazieren

Mit Google durch Museen spazieren - CeBIT Blog

Google überrascht uns immer wieder mit kleinen Alltagshelfern, die einfach alles besser machen: Nie mehr Verlaufen dank Google Maps, die eigenen Freunde stalken mit Latitude, vor dem Buchen wissen in welcher Gegend das Urlaubshotel liegt durch Streetview, mit Google Books den Gang zur Bibliothek sparen und mit Google Sky den Großen Bären entdecken.

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In der siebten Ausgabe vom Webciety 01Podcast diskutieren TIm Pritlove und Max Winde eine Stunde über das neue Web-Phänomen “Crowdfunding”. Startups, Content-Anbieter und auch der normale Blogger greifen auf neue Systeme zurück, Geld in Kleinstbeträgen von einer möglich großen Masse an Leuten einzusammeln. Crowdfunding- und Social-Payment-Plattformen schaffen neue Mechaniken, die die Bereitschaft von Leuten zu spenden dahingehend optimiert, dass auch große Finanzierungsziele bzw. eine kontinuierliche Finanzierung von Projekte möglich werden.

Im Podcast werden Systeme und Systematiken der Plattformen und Motivationen und Motive der Spender besprochen.

Link: Liste von Crowdfunding-Plattformen

Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.

Direktlink: NE007 Crowdfunding (MP3)

Dauer: 01:01:40


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NE006 App StoresNE006 App Stores

Wie versprochen schieben wir schnell nach der Ankündigung vor ein paar Tagen die erste wirklich neue Ausgabe unseres Audio-Podcasts rund um die Trend-Themen der Zeit hinterher. In dieser Ausgabe geht es um das Phänomen der App-Stores, den virtuellen Softwarekaufhäusern, die seit dem Erfolg von Apples iOS AppStore stark in den Mittelpunkt gerückt sind.

Wir – Tim Pritlove und Max Winde – diskutieren über das Für und Wider solcher Systeme, welche Vor- und Nachteile sich für Anwender und Entwickler ergeben und welche Auswirkungen die Stores auf den IT-Markt als solchen haben.

Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.

Direktlink: NE006 App Stores (MP3)

Dauer: 01:06:16


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NE005 Weiter geht’sNE005 Weiter geht’s

Es ist keine zwei Jahre her, da haben wir im Webciety-Blog (damals noch 01Blog) die Zeit bis zur CeBIT mit einem Podcast-Angebot ergänzt. Nachdem dies im letzten Jahr nicht möglich gewesen ist, ziehen wir jetzt nach und bringen eine weitere Serie von Gesprächen, die Ein- und Ausblicke für aktuelle Trends in den Bereichen Gadgets, Internet und Kommunikation liefern sollen.

Tim Pritlove und Max Winde sind dabei Eure Gastgeber und erarbeiten die Themen im Dialog. Richtig los geht’s in der nächsten Ausgabe und diese kleine Sendung soll zunächst das Konzept noch einmal verdeutlichen und einen kurzen Blick auf die Themen werfen und prüfen, was aus den damaligen Trends geworden ist.

Wir wünschen viel Spaß beim 01Podcast, der hier in den nächsten Wochen in unregelmäßiger Folge die neuen Trends dieses Jahres aufgreifen und erläutern wird.

Direktlink: NE005 Weiter geht’s (MP3)

Dauer: 00:17:03

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Auf dem Trockenen

internetfreiLetzte Woche hatte ich Geburtstag. Ich bekam an diesem Tag insgesamt etwa 50 Glückwünsche, mehr als die Hälfte davon von Menschen, die ich noch nie persönlich getroffen habe. Dafür haben meine beiden besten Freunde diesen Tag vergessen, denn sie sind beide weder bei Facebook noch bei Twitter. Und ein alter Schulkamerad, der mir per Email gratulierte, wünschte mir etwas, über das ich mich bis heute wundere:

“Alles Gute und bleib sauber! Vor allem Gesundheit und gönn dir mal paar Internet-freie Tage!”

Er wünscht mir, dass ich mal Pause vom Internet mache. Als wäre das Internet eine pflegebedürftige Großmutter, um die ich mich jeden Tag mehrere Stunden lang kümmern müsste und keine Zeit mehr für andere Dinge hätte.

Hm.

Mein Schulfreund weiß, dass ich als Webdeveloper und Autor meinen kompletten Lebensunterhalt mit, durch und über das Internet verdiene. Dass ich nicht wie er am Monatsanfang eine stattliche Überweisung von Siemens auf meinem Konto begrüßen kann, egal, ob ich krank bin oder im Urlaub bin. Arbeite ich nicht, verdiene ich nichts. Mir also zu wünschen, mal ein paar Tage ohne Internet zu leben, kann ich mit gutem Willen als “Mach mal Urlaub vom Freelancersein” oder mit schlechtem Willen als “Wenn Du Dich nur noch im Netz rumtreibst, vernerdest und isolierst Du Dich noch vollständig” interpretieren. Aber egal wie ich es drehe oder wende, ich verstehe einfach nicht wie man jemandem explizit “Internet-freie Tage” wünschen kann. Damit ich wieder mehr fernsehe? Oder mir am Kiosk Nachrichten von vor 24 Stunden kaufe? Dass ich meinem Schulfreund eine Postkarte schicke? Dass ich mal wieder Vinyl-Platten höre und auf Spotify verzichte? Dass ich statt auf Google Maps nachzusehen beim Tankwart die richtige Strecke nach Kleinmachnow erfrage? Dass ich nicht im iTunes Store suche, sondern in die Videothek gehe und dort nach der dritten Staffel von den “Gilmore Girls” frage?

Der Wunsch, das Internet für gewisse Zeit komplett zu verlassen, ist aber alles andere als exklusiv, wie ich erschrocken feststellen musste. Besonders in der Urlaubszeit höre ich immer wieder “Ach schön, endlich mal ein paar Tage ganz ohne Internet!”. Und es ist fast schon zu einer Randsportart geworden, sich selbst mit Internetverbot (und als Schwierigkeitsstufe 1 auch gleich mit Mobiltelefonverbot) zu belegen und der Welt dann davon zu berichten. Eine kurze Recherche brachte einige Beispiele zutage:

Bereits vor zwei Jahren versuchte Richard Gutjahr (ja, der mit dem ersten iPad) eine Woche komplett offline zu leben. Und er stellte damals fest, dass er grandios gescheitert sei.

Studenten der Hochschule Furtwangen verzichteten eine Woche lang auf Internet und Mobiltelefone. Und das mitten im Semester. “[Schlimm ist] das ständige Gefühl und die chronisch lauernde Gefahr, bei den anderen und bei den Professoren als Hinterwäldler dazustehen.”Wie, du nutzt kein Internet?” Ich hatte einmal eine Freundin, die in einer Sekte war und viele Dinge nicht durfte. Ich kann sie jetzt gut verstehen. Die anderen verstehen einfach nicht, warum ich etwas scheinbar Selbstverständliches nicht tue.”

Von Dezember 2009 bis Mai 2010 hielt es der Süddeutsche-Redakteur Alex Rühle ohne Internet aus: “[...] es war auch eine wunderbare Zeit, in der ich konzentriert und ‚unabgelenkt’ arbeiten konnte. Es gab keine ‚Aufmerksamkeits-Zerstäubung’, wie zuvor. Und die Trennung Job/Familie war extremer: Ich hatte sehr ruhige Abende, habe meine Frau, die Kinder, die Freunde intensiver erlebt. Ach ja: Und ohne Amazon hab’ ich herrliche Buchläden entdeckt [...]“. Rühle schrieb über seine “digitale Fastenzeit” ein Buch – “Ohne Netz” ist natürlich auch im Internet erhältlich.

Ähnlich, nur etwas weniger extrem machte es Christoph Koch. 40 Tage lang ohne Internet und Mobiltelefon versuchte es der Autor auszuhalten: “Als ich mich nach dem Ende des Selbstversuchs wieder eingeloggt habe, habe ich mehrere Mails gefunden von Redaktionen, die mir in dieser Zeit Aufträge gegeben hätten. Es bekam zwar jeder, der mir gemailt hat, eine automatische Antwort mit Festnetznummer und Postadresse. Aber darauf haben die nicht reagiert. [...] Da waren insgesamt vier Aufträge einfach weg. Für Freiberufler ist eine Netz- und Handy-Abstinenz langfristig nicht machbar – aber für die meisten Festangestellten wiederum auch nicht, weil es der Chef nicht erlauben würde.” Seine ausführlich geschilderten Erfahrungen kann man jetzt ebenso wie Rühles “Ohne Netz” in Buchform kaufen – “Ich bin dann mal offline” kann man selbstverständlich online kaufen.

Der Comiczeichner James Sturm bloggte zweiwöchentlich auf slate.com über seine viermonatige Abstinenz vom Internet. Nach dem Wiedereinstieg schrieb er: “I had secretly hoped to be transformed by these last four months. I wanted to become a new person—someone with my hand firmly on the rudder of my destiny, fearless as I re-enter the Internet’s treacherous waters. Instead I feel like I’m returning from an awesome vacation, and now I have to just suck it up and get back to work.”

Was alle mehr oder weniger gleich sagen: Ohne Internet ist es schwer, wenn nicht sogar unmöglich, seine Arbeit zu machen. Und ohne Internet verpasst man mehr soziale Interaktionen, als man durch intensivere persönliche Kontakte hinzugewinnt (gestrichen wegen Sinnlosigkeit). Soweit, so vorhersehbar. Eine Sache, die mich allerdings bei der Recherche kopfkratzend zurückgelassen hat: Menschen führen einen Selbstversuch durch und verzichten eine gewisse Zeit X auf Internet. Um dann im Internet darüber zu berichten. Vielleicht bin ich zu jung dafür, aber ich glaube nicht, dass früher Leute wochenlang auf das Fernsehen verzichtet haben und dazu eine eigene Fernsehsendung bekamen. Oder kein Radio mehr gehört haben und dann auf RIAS Berlin dazu interviewt wurden. Oder keine Dampfloks mehr benutzt haben und dann auf dem Bahnhof allen Menschen davon erzählten.

Menschen sind komisch.

[foto: CC kyz]

Schnipsel

Wie sicher ist Ihr Passwort? Auf “How Secure Is My Password?” können Sie testen, wie lange ein Hacker mit der Brute-Force-Methode (einfach alle potentiellen Lösungen ausprobieren) benötigen würde, um sich in Ihren Account XY einzuloggen. Bei mir waren es nur sechs Tage, so dass ich mir jetzt wohl schnell ein besseres Passwort als “ilovemama” suchen werde.

Facebook hat 500.000.000 User. 500 Millionen. Das ist drei Mal Russland, vier Mal Japan oder zehn Mal Südafrika. Woher die User alle wirklich kommen, zeigt der Beitrag “Where Facebook’s half a billion users reside” auf O’Reilly Radar.

In den vergangenen Jahren schafften es immer wieder “Tausche Büroklammer gegen Traumhaus”-Aktionen in die Informationskanäle. Der neueste Streich ist dabei einem mittlerweile 17-Jährigen gelungen, der ein altes Mobiltelefon, das er von einem Freund geschenkt bekommen hat, in 14 Schritten zu einem Porsche tauschen konnte. Das besondere dabei ist, dass der letzte Tausch sogar ein Verlustgeschäft war, denn er gab einen 1975er Ford Bronco mit einem Sammlerwert von 15000$ ab, um den nur 9000$ teuren Porsche zu erhalten.

Das Internet wird in weniger als einem Jahr keine neuen IP-Adressen mehr ausstellen können. “Today’s Internet was built largely on the IPv4 or Internet Protocol version four, first introduced in 1980. Now, three decades on and with mobile Internet tracing a shining arc across the virtual firmament, the Internet is running out of available IP addresses.” Mit dem IPv4-Protokoll, limitiert auf IP-Adressen bis 32 bit Länge, können maximal etwa 4 Milliarden IP-Adressen zugeordnet werden. Die etwa 6% (bzw. etwa 230 Millionen) verbleibenden freien IP-Adressen werden bis kommenden Sommer aufgebraucht sein.
Lösung verschafft das IPv6-Protokoll: “IPv6 is the next generation Internet Protocol and uses a 128-bit address, so it supports a vastly larger number of unique addresses. Enough, in fact, to give every person on the planet over 4 billion addresses!” Das Problem dabei ist die Überführung der alten IPv4-Adressen in das neue Protokoll. Und diese Prozedur geht nur schleppend voran.

[via, via, via, via]

Old Spice zeigt was mit Social Media geht

Man nehme einen gutaussehenden, sportlichen Schauspieler mit Ausstrahlung, bevorzugt einen ehemaligen Spitzensportler. Dann baue man für diesen Schauspieler einen ebenso sportlichen und sympathischen Charakter. Dann drehe man einen Aufsehen erregenden und über alle Medien hinaus positiv erwähnten Werbespot, der zur teuersten und umkämpftesten Sendezeit des ganzen Jahres ausgestrahlt wird. Dann ruhe man sich aber nicht auf den Lorbeeren aus, sondern trete in den direkten Kundendialog ein. Und zwar richtig und nicht einfach nur alibimäßig wie alle anderen.

Der neue Old-Spice-Man ist der Schauspieler und ehemalige Football-Profi Isaiah Mustafa. Er ist das neue Gesicht von “Old Spice”, einer der bekanntesten Männerpflegeserien weltweit. Angefangen hat die “Old Spice”-Kampagne mit diesem großartigen Spot, der in einer der Werbepausen des Superbowls ausgestrahlt und seitdem bei Youtube mittlerweile mehr als 12 Millionen mal angesehen wurde.

Browser statt iTunes: Mein neuer Audioplayer.

bitspace

Eigentlich bin ich ja die Falsche, um über Musik-Anwendungen zu schreiben. Über Musik überhaupt. Auf meinem Rechner finden sich 2GB an Audiodaten; abzüglich Hörspiele macht das knapp ein Gigabyte Musik. Einmal alle zwei Monate habe ich unterwegs Lust auf Musik und höre eines der vier Alben, die ich auf dem iPhone mit mir herum trage. Wenn ich zuhause Musik höre, dann über last.fm. Kurz gesagt, Musik spielt eine eher untergeordnete Rolle in meinem Leben.

Trotzdem bin ich dieses Mal vielleicht genau die Richtige: Ich möchte schnell und unkompliziert zwischen Geräten und Plattformen wechseln. Ich habe eine Abneigung gegen Ballast, sowohl in Form von Bücher- und CD-Regalen als auch als terabyte-schwere MP3-Archive. Ich glaube an das Internet, die Cloud, browser-basierte Anwendungen und HTML5. Kurz gesagt, ich bin die ideale Zielgruppe für einen Dienst wie Bitspace.