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Erstes Feedback zum Programm: Too Much #G(r)eekTalk!First Feedback: Too Much #G(r)eekTalk!

So – gestern war es dann soweit. Zusammen mit Kathrin habe ich das Programm der CeBIT Webciety erstmals einer Öffentlichkeit vorgestellt und … einen gewaltigen “Korb” bekommen! Und das ist noch schmeichelhaft ausgedrückt. Die Kritik richtete sich dabei vor allem an die Anglizismen in den Programmpunkten, die der Mehrzahl der Anwesenden doch gewaltig mißfiel und entsprechend direkt oder indirekt auf der Twitterwall ausgedrückt wurde.

Und … wenn ich mir die Programmübersicht mit ihren Punkten, die ich in den letzten Wochen immer wieder vor und zurückgeschoben habe, so anschaue, dann muss ich feststellen, dass die Kritik durchaus berechtigt ist. Wenngleich man natürlich zu bedenken hat, dass die CeBIT eine internationale Messe ist und auch das Programm der Webciety immer durch internationale Gäste besucht wird, die sich bei der CeBIT Webciety 2009 über die zu starke deutschsprachige Ausrichtung des Konferenzprogrammes beklagt haben.

Dennoch kann ich ja nur gewinnen, wenn ich die Diskussion über das Programm in zwei Sprachen führe – von daher hier nun eine deutsche Version des Programmplans:

Programmkonzept der CeBIT Webciety 2010

Jeder Konferenztag unterteilt sich in sechs Themen-Diskussionen (S1 bis S6), die durch aufgelockerte Programmpunkte (E1-E5) unterbrochen werden. Während die Themen-Diskussionen die Vielzahl der Veränderungen durch das Web 2.0 mit interessanten und interaktiven Gesprächsrunden adressieren sollen, sollen die sog. “Entertainment”-Programminhalte die Idee und das Flair vom “neuen” Web und seinen Konzepten erlebbar machen.

Und zu dem Einwand auf dem Webmontag gestern, dass eine derartige Struktur die Themen ja gar nicht in die Tiefe diskutieren kann, ist zu sagen: ja, das stimmt und wird auch nicht als Aufgabe der CeBIT Webciety verstanden. Die CeBIT Webciety kann aufgrund des Messehintergrundes, der Vielzahl der Interessensansprüche und des Informationsverhaltens der Besucher keinen vollwertigen Kongress darstellen, sondern nur als Aggregationsplattform für die Themendiskussionen rund um die technologischen Trends fungieren. Wer eine Konferenz auf der CeBIT sucht, der sei an dieser Stelle auf die CeBIT Global Conferences verwiesen.

Bezüglich der Farbgebung der Programmpunkte ist zu sagen, dass sie nicht willkürlich ist, sondern ein Leitsystem für den Besucher hinsichtlich unterschiedlicher Diskussionsschwerpunkte in den Programmpunkten darstellen soll. Die Legende zur Farbgebung ist wie folgt:

Die Farbe “blau” steht für die Veränderungen im ökonomischen System, die mit höherer Transparenz und Viralität, Überfluß und unendlicher Teilbarkeit elektronischer Güter und Services sowie kollaborativen Technologien einhergehen.

Orange Diese Programmpunkte beschäftigen sich mit dem Aspekt, dass die Technologien und Dienste des “neue” Web die Asynchronität und Hierarchie zwischen den Medien, den Unternehmen, der Politik oder sonstigen öffentlichen Institutionen und dem Einzelnen abbauen und jedem nun potentiell eine Stimme verleihen. Denn in den sozialen Medien sind “die Karten neu gemischt” und jeder Einzelne hat die Chance zu einer Marke zu werden.
Pink Diese Programmpunkte diskutieren die Auswirkungen der Vernetzung auf die Informationsverbreitung, die öffentliche und private Entscheidungsfindung und die Effekte, die öffentlich transparente Handlungen der Masse auslösen.
Blau
Braun Diese Programmpunkte beschäftigen sich mit der technologischen Dimension des “Lebens & Arbeitens” im Web. Welche Anforderungen birgt die Nutzung von dezentralen Diensten im Netz und wie lassen sich diese mit bestehenden Web-Systemen wie den Content-Systemen, den kollaborativen oder sonstigen Legacy-Systemen integrieren?
Grün Im Rahmen der “grünen” Programmpunkte sollen ausgewählte Branchen und die Veränderungen auf diese durch das Web 2.0 im Detail diskutiert werden.
Grau Diese Programmpunkte beschäftigen sich mit Themen, die noch einmal außerhalb des derzeitig erweiterten “Tellerrandes” liegen.

Die derzeitige Themenpunkte sind das Ergebnis verschiedener Diskussionen auf Barcamps, aus Expertenrunden von aktuellen Konferenzen und vielen Web-Informationen über die Entwicklungen im Web – dennoch sehen auch wir uns nicht als “unfehlbar” an, sondern freuen uns über jeglichen Feedback zum Programm – und versuchen diesen, wie bei gestrigen Webmontag auch geschehen, in die Planung und Darstellung des Programms einfließen zu lassen.

Update:

  • Programm-Chart jetzt auch auf Flickr. Siehe hier
  • Programm-Chart als Slideshare-Präsentation. Siehe hier

While presenting the first draft of the conference program for the open conference at CeBIT Webciety 2010 at the Webmontag in Hannover yesterday evening, I encountered some critics about the naming and labeling of the sessions. The main feedback was that the session label included to many English buzzwords. And yes – I have to agree. Therefore I decided to go for a German and English version of the program.

If you want to have a look at the German version – go here.

Heute: Erste Programmvorstellung beim Webmontag HannoverCeBIT Webciety 2010 – have a first glance!

Zusammen mit Kathrin Schmitz gebe ich heute beim Webmontag Hannover erste Einblicke das geplante Programm des Konferenzteils der CeBIT Webciety 2010. Im Großen und Ganzen bleibt dabei alles beim Alten: es gibt jeden Tag sechs interessante Themen-Panels, die vorwiegend aus Diskussionsrunden mit evt. kurzweiligen Einführungsvorträgen bestehen und durch sogenannte Entertainment-Slots unterbrochen werden (siehe Format-Erklärung). Neu dagegen ist, dass die Webciety 2010 verschiedene Leitthemen-Stränge hat, die als Themenraster “hinter” dem Programm liegen. Im Kern geht es dabei um vier Themen, die hier im Blog auch mit eigenen Kategorien abgebildet sind: Personal Brand & Identity, Collective Influence & Mind, Share & Network Economy und Living in the Cloud. Diese Themenstränge sind für uns die wesentlichen Dimensionen, entlang derer die derzeitigen Veränderungen im “Web” und der “Gesellschaft” – kurz der “Webciety” – diskutiert werden können. (Details zu den einzelnen Themensträngen gibt es in den kommenden Wochen…) – hier nun aber erstmal die Folien, die es heute beim Webmontag zu sehen gibt:

Just to let you know about the actual planning for CeBIT Webciety 2010 – here is a short presentation I will give tonight at the Webmontag in Hannover. The presentation is in German – but the slide with the program at the end is mainly in English:

Themen, Formate und Call-for-Participation der Webciety 2010

Es ist an der Zeit etwas konkreter über das Programm der Webciety 2010 zu reden. Thematisch wollen wir die aktuellen Web-Trends diskutieren – geleitet von den vier definierten Schwerpunktthemen. Programmtechnisch sieht es dann aber so aus, dass wir das erfolgreiche Konzept der durchlaufenden Diskussionsrunden mit und ohne Kurzvorträgen vom letzten Jahr übernehmen werden. D.h., jeder Tag besteht aus sechs inhaltlichen Blöcken à 50 min, die durch “Interactive-Slots” à 20 min unterbrochen werden. Das macht in Summe 53 Panels, die es auf der Webciety 2010 geben wird.

Formattechnisch unterscheiden sich die Panels dabei wie folgt:

  • Diskussionsrunde mit/ohne Impulsvortrag: Hier werden verschiedene Branchenexperten ein Thema wie z.B. Social Media Monitoring, Sematic Web, Mobile Internet oder Collaborative Networks diskutieren.
  • Best-Practices mit Diskussion: Hier werden 2-3 Best-Practices zu einem Thema wie z.B. Digital Media Publishing, Branded Entertainment oder Engagement Advertisement kurz vorgestellt und anschliessend diskutiert.
  • Fireside Talk: Als klassisches Kamingespräch diskutiert hier ein Moderator mit einer Persönlichkeit aus dem Webciety-Umfeld wie z.B. letztes Jahr Clay Shirky.
  • Entertainment-Slot: Hier wollen wir das Thema der Webciety durch entsprechende Performances oder Aktionen wie z.B. ein Speed Dating “erlebbar” machen.
  • Open Stage: Mit der Open Stage möchten wir das Webciety-Programm einmal mehr der “Mitmach”-Idee unterwerfen und jedem Anwesenden die Möglichkeit bieten, die Chance zu ergreifen und Themen, Erfahrungen, Projekte oder Produkte in einem 2-Minuten-Pitch auf der Bühne vorzustellen.

Soweit mal die unterschiedlichen Formate. Darüber hinaus versteht sich die Webciety auch 2010 als “Aggregationsplattform” vieler Internet-Initiativen und -Events. So werden verschiedene Panels in enger Kooperation mit Verbänden, Events oder sonstigen Organisationen organisiert. Interessenten können sich hierzu gerne an Kathrin Schmitz wenden.

Bleibt nur noch zu sagen, dass wir noch einen offenen Call-for-Participation haben, auf dem sich jeder für eine Teilnahme am Webciety-Programm bewerben kann. Einfach das folgende Google-Formular ausfüllen – und ich melde mich dann!

Die Homebase – der Digitale MessestandThe Home Base – Your Digital Tradeshow Booth

Webciety ist das “begehbare Internet”. Sechseckige, digital bespielbare Homebases bieten die Möglichkeit, businessorientierte Web-Anwendungen und -Geschäftsmodelle live zu präsentieren.

Homebases sind rechteckig, damit sie direkt aneinander angrenzen, ohne ein starres Raster zu ergeben. Denn beim Besuch der CeBIT Webciety soll das Gefühl entstehen, durch das Internet zu surfen. Das Gefühl wird dadurch verstärkt, dass man mit einem Schritt von einer Homebase zur nächsten gelangt, ohne dazwischen „unterwegs“ zu sein. Eben genau so, wie auch im Internet.

 Our “home base” concept is specially geared to Internet enterprises which have a perfect mastery of digital media – and are interested in projecting these successful experiences onto a real platform.

The hexagonal homebases adjoin each other without forming an inflexible grid. That way, visiting CeBIT Webciety feels like surfing the web. This feeling is amplified by the fact that, instead of a “journey” on foot, it takes just one step to get from one homebase to the next – just like it takes just one click to get from one homepage to another.