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E-Paper-Armbanduhr Pebble verbindet sich mit iPhone, Android und finanziert sich über Crowdfunding

pebble

Pebble ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Es ist der Versuch, die erste wirklich nützliche Smartwatch (wie Smartphone, get it?) zu bauen. Ein kleiner Computer am Handgelenk soll es werden, der mit Apps personalisierbar ist. Diese Apps werden mit dem Smartphone kommunizieren können. Pebble kann am Fahrrad das GPS des Smartphones anzapfen oder daheim die Musik des an der Heimanlage angeschlossenen Smartphones steuern. Es kann Anrufe, Emails, Kalenderalarme oder Nachrichten von Facebook oder Twitter anzeigen. Möglich wird das alles über eine Bluetoothverbindung mit dem eigenen Android-Telefon oder iPhone, auf dem eine Pebble-App läuft.

Performancebooster SSD

PCIe SSD Karten
PCIe SSD Karten

PCIe SSD Karten

Dass sich herkömmliche Festplatten in der Performance nicht mit Solid State Discs messen können, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Wie aber lassen sich SSDs in professionellen Umgebungen nutzen, denn großvolumige RAIDSysteme mit den schnellen Speichern sind selbst für professionelle Nutzer schlichtweg unbezahlbar. Auch wenn sich die Preise der Massenspeicher nach der Flutkatastrophe in Thailand angenähert haben und die seither steigende Nachfrage die Preise der SSDs purzeln lässt, sind wir mit noch etwas über einem Euro pro Gigabyte bei den Festplattenkapazitäten und -preisen von vor 10 Jahren.

Vorschau auf Android 3.0 / Honeycomb geleakt

Es war nur wenige Minuten versehentlich online, bevor es wieder depubliziert wurde: Das offizielle Promovideo für das Android-Tablet-Betriebssystem “Honeycomb”, das auf der CES 2011 in Las Vegas (beginnt morgen), vorgestellt werden soll. Diese wenigen Minuten reichten ein paar Leuten allerdings, Kopien des Videos anzulegen. So können wir also nun schon eine halbe Nacht vorher einen exklusiven Blick auf die Oberfläche werfen, die bald dem iPad bzw. dem iOS das Fürchten lehren soll.

Allerdings ist fraglich, wie viele Tablet-Hersteller so schnell in der Lage sind, die angeblichen Hardwareanforderungen von Google zu erfüllen:

Wie zahlreiche Websites derzeit vermelden, verlangt Google angeblich für die Installation von Android 3.0 Honeycomb ein Gerät, in dem ein Dual Core Prozessor auf Basis der ARM Cortex-9 Architektur seinen Dienst verrichtet. Zudem soll die Display-Auflösung der Tablets 1.280 x 720 Pixel betragen, was noch über der Auflösung des iPad läge.

Diese Anforderungen hätten zur Folge, dass bereits existierende Tablets keine Chance haben würden, auf Honeycomb zu updaten. Mir fällt jetzt nur das hier bereits kurz vorgestellte neue Motorola-Tablet ein, das aufgrund seiner Hardware vom Start weg auf Honeycomb setzen kann. Aber lassen wir uns überraschen, was die CES 2011 noch so an Neuerungen bereithält.

Jolicloud 1.0

jolicloudDas von Netvibes-Gründer Tariq Krim ins Leben gerufene Jolicloud ist nun als Version 1.0 veröffentlicht worden.

Jolicloud ist ein freies Netbook-Betriebssystem, das auf Ubuntu basiert (und um eine neue Oberfläche erweitert wurde), komplett in HTML5 errichtet ist, mit den meisten Netbooks kompatibel ist und als kostenlose, energiesparende und einfach anzuwendende Alternative zum Netbookstandard-Betriebssystem Windows XP positioniert wird. Mit Hilfe von Googles Technik Chromium werden Webanwendungen (wie zum Beispiel kostenlose Alternativen zu den Microsoft-Office-Anwendungen) in die Desktopumgebung integriert und nutzbar gemacht.

jolicloud-launcherAnders als Google Chrome OS, das noch nicht erhältliche Betriebssystem von Google, kann Jolicloud neben webbasierten Anwendungen auch mit klassischen Desktopanwendungen umgehen. Dadurch wird für den Nutzer der Übergang von einem Betriebssystem wie Windows zu Jolicloud tendenziell reibungsloser sein, da der durchschnittliche Anwender fast alle Programme als klassische Desktopanwendungen nutzt und sich das Anwenden von Software aus der Cloud erst noch in der Breite der Nutzer durchsetzen muss.

Die Jolicloud-Installationsdatei ist etwa 700 MB groß und kann nach dem Download in weniger als 15 Minuten parallel zum bisherigen Betriebssystem installiert werden. Bei der Installation sucht sich Jolicloud automatisch die optimalen und neuesten Treiber für die Hardware des Netbooks. Der Nutzer hat nach der Installation weiterhin vollen Zugriff auf seine bereits auf dem Netbook gespeicherten Daten. Zukünftig sollen auch Optionen angeboten werden, mit denen die Daten komplett in die Cloud verschoben werden können, lokaler Speicherplatz also nicht mehr notwendig ist und auf die Daten global zugegriffen werden kann.

Der Umstieg von Windows zu Jolicloud soll dem Nutzer vor allem Vorteile bei der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Netbook-Hardware bringen. Das soll sich vor allem in längeren Akkulaufzeiten widerspiegeln

jolicloud-dashboard.notificationsBisher gibt es etwa 700 Apps für Jolicloud, wobei aber etwa 90% davon reine Verknüpfungen zu Websites und browserbasierten Diensten sind. Die Liste von Apps und Verknüpfungen wurde vom Jolicloud-Team zusammengestellt und mit Vorschlägen aus der Jolicloud-Community erweitert. Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung auf “soziale Features” und die Echtzeitkomponente des Internet gelegt, denn Jolicloud strebt an, die Vernetzung und Zusammenarbeit von Kontakten über Kollaborationstools und Soziale Netzwerke zu vereinfachen.

“12 Events that will change everything”

Was nützt uns das schönste iPad, das tollste Webdesign, die weltallerbeste Social-Media-Kampagne, die interessanteste Messe, der lukrativste Job oder die bahnbrechendste Startup-Idee, wenn es nur ein Ereignis braucht, das alles Dagewesene auf der Welt ändert? Genau, warum also überhaupt probieren, wenn es eh nichts bringt?

12 events that will change everythingStattdessen nutze ich lieber meine restliche verbleibende Zeit mit dem Studium der wundervollen Präsentation “12 Events that will change everything“, das auf dem gleichnamigen Artikel aus der Zeitschrift “Scientific American” basiert, der in der Juni-Ausgabe des Blatts veröffentlicht wird.

12 Events that will change everything” versucht zu antizipieren, welche 12 Ereignisse mit welchem Umfang, mit welchen Auswirkungen, sowie mit welcher Wahrscheinlichkeit des Eintreffens die Welt verändern könnten. Jedes dieser Ereignisse habe laut Scientific American die Macht, die Art und Weise unseres Denkens und unseres Lebens von Grundauf umzuformen.

Die 12 Ereignisse sind:
- Das Schmelzen des Eises der Pole und Gletscher
- Das Entdecken neuer Dimensionen
- Das Zusammentreffen mit Außerirdischen Lebensformen
- Ein Atomkrieg
- Das Erschaffen von künstlichem Leben aus synthetischen Zellen (Halt, da war doch kürzlich etwas?)
- Das Finden eines Raumtemperatur-Supraleiters, um Energie verlustfrei und kostensparend über große Strecken transportieren zu können
- Das Ich-Bewusstsein von Künstlicher Intelligenz
- Das Klonen von Menschen
- Ein Erdbeben im Pazifischen Ozean (und seine Auswirkungen auf die Westküste Nordamerikas)
- Fusionsenergie (energieeffizient und dauerhaft nutzbar)
- Ein Asteroideneinschlag
- Eine tödliche Pandemie

[via]

Android E-Ink Reader

Ein bisschen aufgeregt ist der junge Mann, der das Video gedreht hat: der erste E-Ink-Reader, der auf Android läuft! Genauer gesagt, kann man sich das Betriebssystem sogar aussuchen, es laufen auch Linux und Windows CE drauf. Zu sehen bei der Firma Gigabyte (Halle 17). Die auffällige Androidcontent-Häufung stammt übrigens tatsächlich daher, dass ich mit dem Gedanken spiele, die Heimat Apple zu verlassen oder zumindest eine Netbookzweitwohnung mit Android auszuprobieren oder eben einen Reader. Und so ein Gerät ohne Hintergrundbeleuchtung dürfte doch etwas augenfreundlicher um die Ecke kommen als eine LED-Granate, die das iPad vermutlich sein wird.




via Armdevices und Sascha Pallenberg

Ein Android Tablet und die Applefrage


Da! Da ist es endlich. Worauf die Welt gewartet hat! Die Welt ist vielleicht etwas übertrieben, gut, aber zumindest hatten kosmar und ich uns neulich angeregt drüber unterhalten: ein Tablet mit Android als Betriebssystem. Im Videoclip (mit Dank an JKKMobile) ist es zu sehen, hier auf der CeBIT auch live anzufassen. Und es macht einen durchaus geschmeidigen Eindruck, sowohl vom Touchverhalten her wie erst recht von der Geschwindigkeit. Vom Design des Korpus her ist sich noch Luft nach oben, bzw. in alle möglichen Richtungen – aber das Entscheidende ist, dass das iPad nicht mehr so allein dasteht in der Liga der zu groß geratenen Touchscreentelefone. Und warum ist das entscheidend?

Hierzu ein kleiner Exkurs. Ich bin applesozialisiert, mehr oder weniger von Anfang an. Design, Usability, Einfachheit, Geschmeidizität – keine Klagen, gerne wieder. Aber wenn man die Hardware-Software-Gesamtpakete von Apple intensiver nutzt, auch in Verbindung zum Beispiel mit dem iPhone, dann hat man seit einiger Zeit ein sich stetig verschlechterndes Gefühl. Es ist das Gefühl, nicht Herr über seine eigene Technik zu sein. Nun bin ich wie meisten Menschen in diesem Bereich doch recht geduldig, vielleicht zu geduldig, vergleichbar mit dem Frosch, der nicht aus dem immer heisser werdenden Wasser herausspringt. Aber der Frosch muss auch nicht mit Applegeräten arbeiten. Und in dem Moment, wo man das erste Mal wegen des unter anderem aus DRM-Gründen total verstümmelten Synchronisationssoftware von iTunes alle Kontaktdaten verliert, oder wo man Fotos nicht anständig vom iPhone runterbekommt ohne die grauenvolle Software iPhoto – da wird man sauer. Ich jedenfalls. Die Folge: ich bin weiterhin mit Applegeräten zu Gange – aber das iPhone hat massiv vertrauen verloren. Das Nexus One, das ich seit etwa einem Monat benutze, fühlt sich in diesem Punkt besser an: man hat die Kontrolle über seine Hard- und Software. Für mich ist es deshalb nicht mehr unvorstellbar, etwas anderes als einen Mac zu benutzen. Nämlich Geräte auf Android-Basis. Insofern betrachte ich diese Entwicklungen sehr aufmerksam. Und wenn Apple mit seinem geschlossenes System weiter so sehr nach Gutsherrenart verfährt, dass mir ein Stück Technik, das ich gekauft habe, nicht zu gehören scheint, steige ich vielleicht einfach um auf Android. Denn, um es mit einem Tweet von mir von vor ein paar Wochen nochmal zu sagen: Google will unsere Daten, aber Apple will unsere Seele.

Zum Anfassen: Hauchdünne Touchscreens.

displax
Millionen von Benutzern verwenden täglich ihre Finger um zu scrollen, zu zoomen, zu zeichnen, Objekte zu drehen und zu tippen. Immer, wenn ich mein iPhone jemandem in die Hand gebe, freue ich mich darüber, wie schnell auch wenig technik-affine Menschen die Bedienung verinnerlichen. Touchscreens sind intuitiv und machen Spaß. Vermutlich werden unsere Computer, Telefone und Kameras bald nicht mehr die einzigen Eingabegeräte sein, von denen wir unsere Fingerabdrücke abwischen müssen.

Ein portugiesisches Unternehmen hat einen Polymer-Film entwickelt, der jede nicht-leitende Oberfläche in einen berührungsempfindliches Eingabegerät verwandelt – egal ob flach, geschwungen, Glas, Kunststoff oder Holz. Der Film ist dünner als Papier und so empfindlich, dass er auch durch bis zu 15mm dickes Material funktioniert. Selbst gezieltes Pusten registriert er. Dank seiner Transparenz kann er ein ganzes Schaufenster in ein Eingabemedium verwanden – oder den Konferenztisch. Hersteller könnten existierende Gerätemodelle mit Touchscreens nachrüsten. Und wir dürften in Zukunft eine Menge ähnlicher Anwendungen sehen wie die Demos von Microsoft Surface auf der CeBIT 2009.

Touch-Technologie wird immer günstiger und universeller. Hoffentlich wird Multitouch bald ein so selbstverständliches Merkmal eines Bildschirms sein wie Farbdarstellung (hallo, Zukunft!).

Apple iPad: Ein paar Notizen.

iPad

Die Präsentation des Apple Tablets heute Abend wartete kaum mit Überraschungen auf: Das neue Produkt ist im Grunde ein iPhone in Großformat.

Die Lösung für den Kabelsalat. Nicht.

Es ist immer wieder schön, wie Werbung täglich versucht, uns Lösungen für Probleme anzudrehen, die wir gar nicht haben, während wir uns täglich über Dinge ärgern, deren Lösung uns immer noch fehlt. Und ich spreche nicht einmal von Nahrungsmittel-Replikation oder Beamen, sondern von Ladegeräten. Eines fürs Mobiltelefon, eines für die Kompakt-Digitalkamera, eines für die DSLR. Notebook und Netbook nicht zu vergessen. Vielleicht bringt das Handy auch noch ein Datenkabel mit, und mit etwas Glück hat man am Rechner mehr als vier USB-Stecker zur Verfügung.

Manche Ladegeräte sind halb so groß wie das Gerät, das sie aufladen sollen. Und wehe, man vergisst eines im Büro. Am besten gleich doppelt kaufen. Oder dreifach, man weiß nie. Das Ergebnis in jedem Fall: Kabelsalat, Ärger, Sucherei, tägliches Herumhantieren an der 12-fach-Steckdosenleiste. Schon die einfachsten Workarounds führen da zu Begeisterungsstürmen: Hübsche, teuere Kisten, die das Problem elegant verbergen sollen, Kunst, Klopapierrollen, Handy-Ladeschalen.

Immerhin: Fast alle Hersteller von Mobilfunktelefonen haben sich verpflichtet ihre Geräte in Zukunft mit Micro-USB-Steckern auszustatten. Und wen es nicht stört, seine Geräte in Hüllen stecken zu müssen, kann sie tatsächlich bereits induktiv aufladen.

Dann gibt es noch Lösungen wie den ChargePod.
Der verspricht ein Universal-Ladegerät zu sein: Er lädt MP3-Player (auch den iPod), PDA, Digitalkamera, Mobiltelefone und Laptops, und ist gleichzeitig ein USB-Hub. Ich gebe zu: Einen Moment lang habe ich darüber nachgedacht, ob ich so etwas brauche. Der Haken: Er ist nicht besonders hübsch, kostet 200$ und momentan nicht erhältlich. – Oh, und was ich vergessen habe zu erwähnen: Die Adapter für 3.000 verschiedene Geräte kauft man dazu, für etwa 10$ pro Stück.

Immerhin eines tut er ganz gut: Uns daran erinnern, dass wir da ein Problem haben, das auf eine Lösung wartet. So lange werde ich weiterhin leise seufzend Ladegeräte ein- und auszustecken. Und beten, dass bald all unsere Geräte per elektromagnetischer Induktion aufgeladen werden – am Besten in Richtung des Wireless Power Consortiums.