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KeePass: Passwörter sicher aufbewahren

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Die liebe Kollegin Daniela hat letztens über mobile Passwort-Manager berichtet. Sicherlich, es gibt unzählige Lösungen, Passwörter sicher zu verwahren. Gefühlte 1000 Programme und Apps buhlen um die Aufmerksamkeit des Benutzers, die Verbreitung von mobilen Plattformen macht die Auswahl sicherlich nicht einfacher. Ich selber gehe seit Jahren relativ Desktop-lastig zu Werke und setze dabei auf die Lösung KeePass, eine kostenlose Software, deren Sourcecode offen liegt.

KeePass speichert nicht nur eure Passwörter, es kann bei Bedarf auch welche generieren. Dies ist sinnvoll, bekanntlich ist es unter Umständen nicht gerade sicher, für jeden Dienst das gleiche Passwort zu nutzen – was leider viele Menschen in meinem Umfeld machen. KeePass bietet die übersichtliche Katalogisierung eurer Passwörter an, so können private, als auch arbeitstechnische Passwörter in Gruppen getrennt verwaltet werden – der Übersicht halber.

E-Paper-Armbanduhr Pebble verbindet sich mit iPhone, Android und finanziert sich über Crowdfunding

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Pebble ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Es ist der Versuch, die erste wirklich nützliche Smartwatch (wie Smartphone, get it?) zu bauen. Ein kleiner Computer am Handgelenk soll es werden, der mit Apps personalisierbar ist. Diese Apps werden mit dem Smartphone kommunizieren können. Pebble kann am Fahrrad das GPS des Smartphones anzapfen oder daheim die Musik des an der Heimanlage angeschlossenen Smartphones steuern. Es kann Anrufe, Emails, Kalenderalarme oder Nachrichten von Facebook oder Twitter anzeigen. Möglich wird das alles über eine Bluetoothverbindung mit dem eigenen Android-Telefon oder iPhone, auf dem eine Pebble-App läuft.

Cloud, Plattformen und die Deutsche Telekom

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Wo man dieser Tage nur hinhört: Cloud, Cloud und nochmal Cloud. Unternehmen und Privatnutzer scheinen von den neuen Möglichkeiten gleichermaßen begeistert zu sein; manchmal ohne es bewusst mit dem Buzzword zu verbinden. Dass Simfy und Spotify Musik aus der Cloud streamen, ist ja auch völlig egal solange ich Zugriff auf mehr Tracks habe als ich je im Leben hören könnte. Ohne für jeden einzeln zu bezahlen, ohne Downloads etc..

Performancebooster SSD

PCIe SSD Karten
PCIe SSD Karten

PCIe SSD Karten

Dass sich herkömmliche Festplatten in der Performance nicht mit Solid State Discs messen können, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Wie aber lassen sich SSDs in professionellen Umgebungen nutzen, denn großvolumige RAIDSysteme mit den schnellen Speichern sind selbst für professionelle Nutzer schlichtweg unbezahlbar. Auch wenn sich die Preise der Massenspeicher nach der Flutkatastrophe in Thailand angenähert haben und die seither steigende Nachfrage die Preise der SSDs purzeln lässt, sind wir mit noch etwas über einem Euro pro Gigabyte bei den Festplattenkapazitäten und -preisen von vor 10 Jahren.

Nicht nur für Blogs – WordPress als Basis für Onlineshops

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Wer “Wordpress” hört, denkt zuerst an Blogs. Die kostenlose Blog-Software läuft sicher millionenfach. Die einfache Handhabung und eine unüberschaubare Zahl von Designs (Templates) und Erweiterungen (Plugins) machen WordPress zum wahrscheinlich beliebtesten Blog-System. WordPress kann aber weitaus mehr. Auch auf Webseiten, auf denen gar nicht gebloggt werden soll, kommt die Software zum Einsatz. Denn mit der Zeit hat sich WordPress zu einem vollwertigen Content Management System entwickelt. Warum dann nicht auch auf WordPress basierende Shops?

Wert pro Nutzer

Vielleicht dachten sich die Führungskräfte von Twitter, dass ihr Unternehmenswert schon länger nicht mehr im Gespräch war. Die psychologische Komponente solcher Gerüchte ist sehr wertvoll, ein Unternehmen kann durch beständige Gerüchte seinen Wert tatsächlich steigern. Jedenfalls gab es diese Woche angeblich “Low Level Talks” mit Google und Facebook über einen eventuellen Verkauf von Twitter – und zwar zu einem ebenso angeblichen Wert von zehn Milliarden Dollar. Low Level Talks heisst natürlich exakt nichts, aber die Unternehmensbewertung kann man trotzdem ernst nehmen – so ernst wie Social Networks und ähnliche Plattformen eben gerade wirtschaftlich genommen werden können.

Onlinewerbung – ein Dauertrauerspiel

Foto von uriba (Flickr)Werbung im Internet ist in einem erbärmlichen Gesamtzustand. Für das Publikum ist der Großteil der Onlinewerbung lästig, wenn es sie überhaupt noch wahrnimmt. Für inhalteproduzierende Seitenbetreiber lohnt sich Werbung nur in Ausnahmefällen – oder, wenn sie das Publikum weitgehend unbezahlt die Inhalte erstellen lassen. Und für Werbetreibende ist die stetig abnehmende Effektivität der Werbemittel ernüchternd, es werden gerade mal nur 0,1% aller Anzeigen im Netz angeklickt.

Mit Google durch Museen spazieren

Mit Google durch Museen spazieren - CeBIT Blog

Google überrascht uns immer wieder mit kleinen Alltagshelfern, die einfach alles besser machen: Nie mehr Verlaufen dank Google Maps, die eigenen Freunde stalken mit Latitude, vor dem Buchen wissen in welcher Gegend das Urlaubshotel liegt durch Streetview, mit Google Books den Gang zur Bibliothek sparen und mit Google Sky den Großen Bären entdecken.

Mobile Money

Die digitale Vernetzung in Afrika ist gerade mit gutem Grund vieldiskutiert. Abgesehen davon wird oft übersehen, dass Afrika in manchen Bereichen der Technologie weiter ist als wir in Mitteleuropa, speziell in Deutschland. Zum Beispiel, was Mobile Banking angeht. Gerade in Gegenden mit weniger ausgebauter Infrastruktur oder unsicheren Gebieten hat sich die Bezahlung mit dem Handy bewährt. Wie stark und wie schnell sich dieses Prinzip etwa in Kenia ausgebreitet hat, ist Gegenstand einer soeben veröffentlichten Studie [PDF], über die das Freakonomics-Blog der New York Times schreibt.

Nur vier Jahre nach dem Launch des führenden Payment-Systems, so berichten die Forscher William Jack und Tavneet Suri vom MIT, nutzen zwei Drittel der Haushalte in Kenia das mobile Bezahlen per Handy. Ein kurzer Vergleich von Äpfeln mit Birnen: in Deutschland haben lediglich 20% der Erwachsenen eine Kreditkarte. Gerade die widerborstigen Kartenkonzerne, die ihre Milliardenumsätze gefährdet sehen, sind aber einer der Gründe, weshalb die Bezahltechnologie in der westlichen Welt nur zaghafte Fortschritte macht. Die flächendeckende Einführung von paypal Anfang des Jahrtausends war der letzte große Schritt, ansonsten regieren Kreditkarten (Erfindung: 1894), Kontolastschrift (Erfindung: 11. Jahrhundert) oder Nachnahme (geschätzte Erfindung: Bronzezeit) als Zahlungsmöglichkeiten.

Das wird sich 2011 ändern, und zwar mit der Einführung von NFC (Near Field Communication), eine Technologie, die – der dem Englischen mächtige Leser wird es bereits ahnen – die Kommunikation auf sehr nahe Distanzen (Reichweite ca. 10 cm) deutlich verbessert. Eigentlich absurd, dass man heute mit dem durchschnittlichen Smartphone zwar mit einem Server in San Francisco in höchster Sicherheitsstufe kommunizieren kann, aber nicht mit der elektronischen Kasse ein paar Zentimeter entfernt. NFC soll sich dieses Jahr nicht nur einer Reihe von Android-Mobiltelefonen finden, es gibt auch Gerüchte, dass das iPhone5, das zweiten Gerüchten zufolge im Juni erscheint, NFC-fähig sein wird, was aber dritte und vierte Gerüchte (bitte selbst bingen) sowohl bestätigen wie auch dementieren.

Klar ist aber, dass neben der Notwendigkeit von elektonischer Kommunikation im Nahbereich über das in der täglichen Verwendung schwerfällige Bluetooth hinaus (Erfindung: 1998, bzw. 10. Jhd.) auch das Bezahlwesen ein dringendes Update braucht. Immerhin experimentiert VISA inzwischen mit NFC-Technologien, die das Handy zur Kreditkarte und diese damit überflüssig machen. Und vielleicht – Apple ist immer für Überraschungen in unerwarteten Branchen gut – ist die nächste VISA-Kreditkarte im iPhone 5 schon integiert. Das Kartenunternehmen könnte die Endgeräte in die Läden der Welt hineinpressen, wäre technologisch endlich im 21. Jahrhundert angekommen und würde vermutlich durch Selbstkannibalisierung überleben. Und Steve Jobs würde wieder mal eine Industrie umwälzen, was ja sein Hobby zu sein scheint.

Cloud Computing Infographic Overload

Infografiken sind das Fast Food unter den Blogbeiträgen. Und regelmäßiges Fast Food ist nicht besonders gesund. Wenn man dagegen nur einmal, aber dann richtig zuschlägt, soll es in Ordnung sein. Angeblich. Aus diesem Grund findet sich nach dem Klick der mit Abstand längste je auf webciety.de veröffentlichte Artikel mit 18.837 Pixeln addierter Gesamtgrafiklänge – vollgestopft mit allen verfügbaren, angemessen aktuellen Infografiken zum Thema Cloud Computing. Einzeln mögen sie durchaus sinnvoll sein, in der Masse von neun Stück aber eher schwer verdaulich und doch irgendwie interessant. Wie Fast Food eben – voilà: