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Let the sun shine

solar suite
Badeanzug von Q-mo solar AG

Badeanzug, Q-mo solar AG

Unsere Mobilität kennt keine Grenzen und seit der immer größer werdenden Gemeinde der Smartphone User auch nicht unserer Energiebedarf, nutzt man doch den treuen Wegbegleiter mittlerweile als Kommunikationsschaltzentrale, Navigationsystem, Shoppingcenter und vieles mehr und das rund um die Uhr. Konnte man sich früher, als wir “nur” telefonierten oder mal eine SMS verschickten, über Akkus freuen, die uns eine Woche lang mit Strom versorgten, steigt bei einigen Nutzern der neuen Wegbegleiter schon nach dem Mittag die Nervosität, ob die Akkuladung den Tag übersteht. Spätestens nach der ersten Batteriewarnung beginnt dann der Teufelskreislauf zwischen immer wieder drauf schauen und dem dadurch bedingt rapide abnehmendem Ladezustand.

BYOD – schöner bunter Device-Garten

Bildrechte: Cortado

„Bring your Own Device”

Das sagt der zukunftsorientiert eingestellte Chef zu seinen Mitarbeitern. Dabei meint er diese Aufforderung durchaus ernst. BYOD lautet die intelligente Antwort auf den Device-Nutzungs-Wildwuchs in Unternehmen.

Cortado - Bring Your Own Device. Bildrechte: Cortado

Private Devices wie Smartphones, BlackBerrys, iPhones, Tablets oder Laptops werden von Mitarbeitern immer wieder gerne im Unternehmen eingesetzt. Entgegen den internen Sicherheitsregeln. Oder besser ausgedrückt – entgegen den früher geltenden Sicherheitsregeln.

Eine Vision aus Glas? Irgendwann vielleicht

ProjectGlass

Die Brille. Ein Konstrukt, welches man im sechsten Jahrhundert vor Christus angeblich das erste Mal erwähnte. Das, was man wirklich Brille und damit Lesehilfe nennen konnte, wurde dann allerdings Ende des 13.ten Jahrhunderts in der Toskana gesehen. Das Gebilde, welches man sich gemeinhin auf die Nase setzt. Und nun? Jetzt haben wir 2012 und Google hat das Project Glass aus der Traufe gehoben.

Noch ohne genaue Infos, nur mit einer Vision. Die Brille, nicht nur als Lesehilfe, sondern auch als Begleiter durch alle Lebenslagen. Nicht lange ist es her, da beschrieb ich noch, dass vielleicht noch dieses Jahr Googles Android-Brille auf den Markt kommen soll. Was sie kann, wozu sie da ist? Weiss wohl bislang niemand so genau. Ich träumte ein bisschen herum und machte das Ganze am Beispiel von Augmented Realitiy fest.

Was wir suchten

Ab und an benutze ich in Vorträgen ein erstaunliches Faktum aus dem Jahr 2003: damals lautete das bei Google meistgesuchte Wort in Deutschland Yu-gi-oh. Was? Eben. Es handelt sich um ein schönes Beispiel dafür, dass im Internet große und größte Entwicklungen an einem vorbeigehen können, ohne dass man das geringste davon mitbekommt. Schon allein deshalb bin ich Fan solcher Trends, abgesehen davon, dass sie viel über die Beziehung der Leute zum Netz aussagen.

Mein derzeitiger Favorit ist übrigens der benachbarte Ngram Viewer von Google, mit dem man die Häufigkeit von Begriffen in Büchern über die Jahre und Jahrhunderte visualisieren kann. Hinter dem Link findet sich der Vergleich der Worthäufigkeit von Fernsehen, Zeitung, Radio und Internet. Überraschung: bis 2002 lag Radio stets deutlich in Führung. Was natürlich auch an der vielseitigen Verwendbarkeit des Worts liegen könnte, aber wer möchte sich seine Dateninterpretationen schon von der schnöden Realität vergiften lassen.

Das Tool, von dem der obenstehende Screenshot stammt, ist dagegen ein ganz normales Widget, dass die wichtigsten Suchtrends des Jahres 2010 abbildet und gegenüberstellt. Sie sind dicht am Erwartungshorizont entlanggestaffelt, kaum Überraschungen der Preisklasse Yu-gi-oh, wie auch bei den unten abgebildeten Suchcharts. Bis auf ein seltsames Rätsel: weshalb* in drei Interwebs Namen googelt eine solche Vielzahl von Menschen bloß das Wort “test”?

*(Eine naheliegende, aber unbefriedigende Antwort wäre, dass hier nur “test” steht, die tatsächlichen Suchbegriffe aber “iphone test” oder “nikon d500 test” lauten. So würde sich auch das ebenso seltsame Wörtchen “you” erklären: Leute, die nach you- äh, tube suchen.)

Mit Google durch Museen spazieren

Mit Google durch Museen spazieren - CeBIT Blog

Google überrascht uns immer wieder mit kleinen Alltagshelfern, die einfach alles besser machen: Nie mehr Verlaufen dank Google Maps, die eigenen Freunde stalken mit Latitude, vor dem Buchen wissen in welcher Gegend das Urlaubshotel liegt durch Streetview, mit Google Books den Gang zur Bibliothek sparen und mit Google Sky den Großen Bären entdecken.

Augen auf beim Tabletkauf

Tablets! Kann man eigentlich gar nicht genug haben von. Im Moment jedenfalls noch nicht, und das liegt vor allem daran, dass der 90%-Marktführer Apple mit dem iPad die technologische Steilvorlage einfach nicht wahrgenommen hat: das iPad hätte DAS Cloud-Computing-Tool sein können. Ist es aber nicht. Nicht von den technischen Spezifikationen (nicht mal Google Docs funktionieren auf dem iPad)* und in der Folge davon auch nicht von der Software her. Apples eigenes Software-Paket ist sogar völlig untercloudet, Mail, iTunes, Pages, viele verpasste Chancen aus Cloud-Sicht.

Aber Abhilfe naht – denn eigentlich geht es in diesem Artikel darum, dass 2011 Honeycomb zu kaufen sein wird, Googles Tablet-Betriebssystem, das ähnlich wie das Handy-Betriebssystem eng an der Cloud entlanggehäkelt wurde. Dazu kommt auch noch der Blackberry-Versuch Playbook, um endlich mittableten zu können, sowie das Streak und das Xoom, jeweils in verschiedenen Ausführungen.

Und welches ist nun das richtige Tablet? Das muss der Kunde schon selbst entscheiden, kann er auch, und zwar anhand der unten folgenden – hurra! – Infografik, die alles mit allem vergleicht, bzw. die vier genannten Tablets untereinander. Die Amerikanizität der Informationen, die sich hier etwa in der Provider-Auswahl findet, kann einfach ignoriert werden. Schade nur, dass in ein paar Wochen alles neu ausgewürfelt wird, wenn Apple das iPad 2 oder ZweiPad (wenn mir dieses platte Wortspiel gestattet ist) angekündigt wird:
(* Da schaut man kurz nicht hin – seit ein paar Wochen ist das iPad doch Doc-fähig.)

Apple-Apps Alltime Charts Deutschland

Techcrunch hat im iTunes App Store eine Seite entdeckt, auf der die meistverkauften und runtergeladenen Apps zu finden sind. Diese Seite gibt es auch im deutschen App Store – dort allerdings unterscheiden sie sich. Das kann eigentlich nur heissen, dass im deutschen App Store auch die deutschen Charts zu finden sind, also die hierzulande meistverwendeten Apps auf iPhone und iPad. Und hier sind sie auch schon:

Als Text:

Meistgekaufte iPhone Apps (Deutschland)
1) Doodle Jump
2) Angry Birds
3) AppBox Pro
4) WhatsApp Messenger
5) Mobile Butler
6) Pocket Gold
7) Weather Pro
8) BILD
9) Flight Control
10) Tap Tap Revenge 3

Meistgeladene Gratis-Apps iPhone (Deutschland)
1) Facebook
2) Shazam
3) eBay Mobile
4) AroundMe
5) Skype
6) Google Earth
7) iHandy Wasserwaage
8) Paper Toss
9) n-tv mobil
10) TV Spielfilm

Meistgekaufte iPad Apps (Deutschland)
1) Labyrinth
2) Internet Radio Box
3) OffMaps
4) Rezepte
5) AtomUhr (Gorgy Timing)
6) NAVIGON MobileNavigation
7) IM+ Pro
8) Clinometer – Neigungsmesser
9) PUSHY
10) GoodReader for iPad

Meistgeladene Gratis-Apps iPad (Deutschland)
1) Google Earth
2) Google Mobile App
3) Remote
4) Das Telefonbuch.
5) iBooks
6) Labyrinth Lite Edition
7) SPORT1
8) NAVIGON select Telekom Edition
9) BlocksClassic Lite
10) Solitaire

Vorschau auf Android 3.0 / Honeycomb geleakt

Es war nur wenige Minuten versehentlich online, bevor es wieder depubliziert wurde: Das offizielle Promovideo für das Android-Tablet-Betriebssystem “Honeycomb”, das auf der CES 2011 in Las Vegas (beginnt morgen), vorgestellt werden soll. Diese wenigen Minuten reichten ein paar Leuten allerdings, Kopien des Videos anzulegen. So können wir also nun schon eine halbe Nacht vorher einen exklusiven Blick auf die Oberfläche werfen, die bald dem iPad bzw. dem iOS das Fürchten lehren soll.

Allerdings ist fraglich, wie viele Tablet-Hersteller so schnell in der Lage sind, die angeblichen Hardwareanforderungen von Google zu erfüllen:

Wie zahlreiche Websites derzeit vermelden, verlangt Google angeblich für die Installation von Android 3.0 Honeycomb ein Gerät, in dem ein Dual Core Prozessor auf Basis der ARM Cortex-9 Architektur seinen Dienst verrichtet. Zudem soll die Display-Auflösung der Tablets 1.280 x 720 Pixel betragen, was noch über der Auflösung des iPad läge.

Diese Anforderungen hätten zur Folge, dass bereits existierende Tablets keine Chance haben würden, auf Honeycomb zu updaten. Mir fällt jetzt nur das hier bereits kurz vorgestellte neue Motorola-Tablet ein, das aufgrund seiner Hardware vom Start weg auf Honeycomb setzen kann. Aber lassen wir uns überraschen, was die CES 2011 noch so an Neuerungen bereithält.

Spielen in der Wolke: Social Gaming mit kaum glaubhaftem Wachstum

Da wird das durchschnittliche Bakterium blass und Kaninchen erscheinen unfruchtbar: das Wachstum des neuesten Social Games “Cityville” von Zynga sprengt die Grenzen des bisher für möglich Gehaltenen. Nur drei Wochen nach dem Start Anfang Dezember 2010 hat Cityville mehr aktive Mitspieler als die bisherige Nummer eins, Farmville.

Und zwar 70 Millionen aktive Nutzer. Cityville ist damit die meistverwendete Facebook-Applikation, noch vor Facebook für das iPhone, das weltweit knapp unter 60 Millionen Leute nutzen. Die Cityville-Zahlen stammen von Allfacebook.com, einem als verlässlich einzustufenden Dienst, der sich wenig überraschend mit der digitalen Welt rund um Facebook beschäftigt.

Spielen verschiebt sich also auch in die Cloud, und das in einer explosiven Geschwindigkeit, die eine ganze Reihe von Branchen nachdenklich stimmen sollte; Spiele– und Konsolenhersteller sowieso, die entertainmentnahen Branchen von Film bis Werbung ebenfalls. Aber auch Unternehmen, die 2011 Facebook-Applikationen programmieren lassen, sollten zumindest kurz nachdenken, wie sie das offensichtliche Potenzial des Social Gamings für sich nutzen können.

A Starry Night

Wenn der werte Herr Lobo hier zum Jahresende nochmal das Thema iPad-Bashing auf die TabletTagesordnung wuchtet, kontere ich einfach mal ganz gepflegt mit einem wunderhübschen Weihnachtsgruß vom Torchbox-Team.

Sehen Sie nun im folgenden Video jede Menge iPads, ein iPhone und viele lächelnde Gesichter, die zusammen eine kleine Winter- und Weihnachtsgeschichte auf den Bildschirm zaubern:

A Starry Night from Torchbox on Vimeo.