Apps across Devices: Testen, entwickeln, erleben auf der Microsoft myApp Factory

Windows 8 Microsoft myApp Factory CeBIT 2013

Windows Apps passen sich unterschiedlichen Bildschirmen flexibel an und können deshalb einfach und unkompliziert von allen Windows Devices aus genutzt werden. Wer das erleben, auf den neusten Gadgets testen und selbst Apps im Microsoft-Umfeld programmieren will, kommt zur Microsoft <myApp/> Factory auf der CeBIT life. Schon mit der Dark Side Bakery hat Microsoft im vergangenen Jahr die kreative Entwicklerszene Berlins fasziniert. weiterlesen

Linux kommt auf die Smartphones

Ubuntu1

Man könnte mir vorwerfen, dass ich mit der Überschrift falsch liege, da Linux in Form von Android ja schon riesige Erfolge auf den Smartphones dieser Welt feiert, doch in diesem Falle meine ich nicht Linux als solches, sondern das Derivat Ubuntu Linux. Das Unternehmen Canonical Ltd. ist Sponsor der Debian-basierten Linux-Distribution Ubuntu und bietet zusätzlich Unterstützung bei der Installation und Konfiguration von Ubuntu und offiziell unterstützter Derivate an. weiterlesen

Mobile Money

Die digitale Vernetzung in Afrika ist gerade mit gutem Grund vieldiskutiert. Abgesehen davon wird oft übersehen, dass Afrika in manchen Bereichen der Technologie weiter ist als wir in Mitteleuropa, speziell in Deutschland. Zum Beispiel, was Mobile Banking angeht. Gerade in Gegenden mit weniger ausgebauter Infrastruktur oder unsicheren Gebieten hat sich die Bezahlung mit dem Handy bewährt. Wie stark und wie schnell sich dieses Prinzip etwa in Kenia ausgebreitet hat, ist Gegenstand einer soeben veröffentlichten Studie [PDF], über die das Freakonomics-Blog der New York Times schreibt.

Nur vier Jahre nach dem Launch des führenden Payment-Systems, so berichten die Forscher William Jack und Tavneet Suri vom MIT, nutzen zwei Drittel der Haushalte in Kenia das mobile Bezahlen per Handy. Ein kurzer Vergleich von Äpfeln mit Birnen: in Deutschland haben lediglich 20% der Erwachsenen eine Kreditkarte. Gerade die widerborstigen Kartenkonzerne, die ihre Milliardenumsätze gefährdet sehen, sind aber einer der Gründe, weshalb die Bezahltechnologie in der westlichen Welt nur zaghafte Fortschritte macht. Die flächendeckende Einführung von paypal Anfang des Jahrtausends war der letzte große Schritt, ansonsten regieren Kreditkarten (Erfindung: 1894), Kontolastschrift (Erfindung: 11. Jahrhundert) oder Nachnahme (geschätzte Erfindung: Bronzezeit) als Zahlungsmöglichkeiten.

Das wird sich 2011 ändern, und zwar mit der Einführung von NFC (Near Field Communication), eine Technologie, die – der dem Englischen mächtige Leser wird es bereits ahnen – die Kommunikation auf sehr nahe Distanzen (Reichweite ca. 10 cm) deutlich verbessert. Eigentlich absurd, dass man heute mit dem durchschnittlichen Smartphone zwar mit einem Server in San Francisco in höchster Sicherheitsstufe kommunizieren kann, aber nicht mit der elektronischen Kasse ein paar Zentimeter entfernt. NFC soll sich dieses Jahr nicht nur einer Reihe von Android-Mobiltelefonen finden, es gibt auch Gerüchte, dass das iPhone5, das zweiten Gerüchten zufolge im Juni erscheint, NFC-fähig sein wird, was aber dritte und vierte Gerüchte (bitte selbst bingen) sowohl bestätigen wie auch dementieren.

Klar ist aber, dass neben der Notwendigkeit von elektonischer Kommunikation im Nahbereich über das in der täglichen Verwendung schwerfällige Bluetooth hinaus (Erfindung: 1998, bzw. 10. Jhd.) auch das Bezahlwesen ein dringendes Update braucht. Immerhin experimentiert VISA inzwischen mit NFC-Technologien, die das Handy zur Kreditkarte und diese damit überflüssig machen. Und vielleicht – Apple ist immer für Überraschungen in unerwarteten Branchen gut – ist die nächste VISA-Kreditkarte im iPhone 5 schon integiert. Das Kartenunternehmen könnte die Endgeräte in die Läden der Welt hineinpressen, wäre technologisch endlich im 21. Jahrhundert angekommen und würde vermutlich durch Selbstkannibalisierung überleben. Und Steve Jobs würde wieder mal eine Industrie umwälzen, was ja sein Hobby zu sein scheint.

Cloud Computing Infographic Overload

Infografiken sind das Fast Food unter den Blogbeiträgen. Und regelmäßiges Fast Food ist nicht besonders gesund. Wenn man dagegen nur einmal, aber dann richtig zuschlägt, soll es in Ordnung sein. Angeblich. Aus diesem Grund findet sich nach dem Klick der mit Abstand längste je auf webciety.de veröffentlichte Artikel mit 18.837 Pixeln addierter Gesamtgrafiklänge – vollgestopft mit allen verfügbaren, angemessen aktuellen Infografiken zum Thema Cloud Computing. Einzeln mögen sie durchaus sinnvoll sein, in der Masse von neun Stück aber eher schwer verdaulich und doch irgendwie interessant. Wie Fast Food eben – voilà:

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State of the Cloud

Was das diesjährige Motto der CeBIT, nämlich “Life and Work with the Cloud”, inzwischen bedeutet, lässt sich mithilfe des folgenden Videos der Spezialagentur jess3 im Aufrag von Salesforce ganz gut abschätzen. Man muss lediglich die netzhautverätzende Buntheit ertragen und sich die Pathosattacke am Ende wegdenken.

NE007 CrowdfundingNE007 Crowdfunding

In der siebten Ausgabe vom Webciety 01Podcast diskutieren TIm Pritlove und Max Winde eine Stunde über das neue Web-Phänomen “Crowdfunding”. Startups, Content-Anbieter und auch der normale Blogger greifen auf neue Systeme zurück, Geld in Kleinstbeträgen von einer möglich großen Masse an Leuten einzusammeln. Crowdfunding- und Social-Payment-Plattformen schaffen neue Mechaniken, die die Bereitschaft von Leuten zu spenden dahingehend optimiert, dass auch große Finanzierungsziele bzw. eine kontinuierliche Finanzierung von Projekte möglich werden.

Im Podcast werden Systeme und Systematiken der Plattformen und Motivationen und Motive der Spender besprochen.

Link: Liste von Crowdfunding-Plattformen

Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf Kommentare und Feedback.

Direktlink: NE007 Crowdfunding (MP3)

Dauer: 01:01:40

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Wer dran bleiben will, kann sich den Podcast direkt via iTunes abonnieren (oder wer das möchte den Feed direkt eintragen).

IPcalypse now!

Freunde der digitalen Panikmache aufgepasst: Wer die Y2K-Problematik mochte, wird auch die unmittelbar bevorstehende IPcalypse gutfinden. Über den Twitteraccount @IPv4countdown (ARPAgeddon) kann man den Countdown zum Netzweltuntergang verfolgen und findet dort solche Botschaften:

Der Hintergrund ist rasch erklärt: die IP-Adressen, aufgebaut aus vier dreistelligen Zahlen zwischen 0 und 255, sind bekanntlich die Namensschildchen des Internet, von denen jeder Netzteilnehmer eins braucht. Und die werden in wenigen Tagen, etwa am 2. Februar 2011 gegen Mittag sämtlich vergeben sein, weil man sich bei der Einrichtung der IP-basierten Vernetzung 1982 nicht vorstellen konnte, dass 4.294.967.296 verschiedene Adressen irgendwann aufgebraucht sind.

Zum Glück geht die Welt dann aber – trotz des unspektakulären, aber schönen Countdown-Widgets auf dieser Seite (“v4 Exhaustion”) – nicht unter. Vermutlich. Denn schon seit vielen Jahren arbeiten unter anderem die Ingenieure hinter dem Internet, die Internet Engineering Task Force mit ihrer beeindruckend hässlichen Webseite an der geräuschlosen Einführung der IPv6-Adressen – weshalb am 2. Februar auch ziemlich sicher nichts passieren wird.

Um nämlich nach nicht einmal dreißig Jahren besser dazustehen als ihre Vorgänger, hat die Task Force sich nicht lumpen lassen und ordentlich in die Adresskiste gegriffen: der IP-Adressraum Version 6 verfügt über unknapp bemessene – fast möchte ich von großzügig sprechen – 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 theoretisch mögliche IP-Adressen.

In Worten: Dreihundertvierzig Sextillionen zweihundertzweiundachtzig Quintilliarden dreihundertsechsundsechzig Quintillionen neunhundertzwanzig Quadrilliarden neunhundertachtunddreißig Quadrillionen vierhundertdreiundsechzig Trilliarden vierhundertdreiundsechzig Trillionen dreihundertvierundsiebzig Billiarden sechshundertsieben Billionen vierhunderteinunddreißig Milliarden siebenhundertachtundsechzig Millionen zweihundertelftausendvierhundertsechsundfünfzig oder kurz: 3,4×10^38.

Selbst wenn man bedenkt, dass die Hälfte davon für Geräte reserviert sind, reicht die andere Hälfte noch eine Weile aus. Um genau zu sein, würde es bei einer Verhundertfachung des “Verbrauchs” von derzeit vier Millionen am Tag vergebenen IP-Adressen immer noch fast eine Quadrilliarde Jahre dauern. Die Internet Engineering Task Force hat also recht elegant das Problem in die Zukunft verschoben und den Kopf so gerade eben aus der Schlinge gezogen.

Ironie des Schicksals jedoch: nur jedes Zweihundertmilliardste der geschätzt 6*10^49 Atome auf der Erde könnte mit IPv6 eine eigene IP-Adresse bekommen. Und von der bekanntesten Superzahl 10^100, mit bürgerlichem Namen “Googol” – Namensgeber von Google und damit eigentlich prädestiniert in Internetdingen – ist man noch unangenehm weit entfernt. Vielleicht wird’s mit IPv7 ja was.

Strom ohne Kabel


Die Firma Energizer macht den alten Menschheitstraum wahr und Ladekabel überflüssig. Im Video via Mashable überträgt eine glattschwarze, vulkanglasartige Glanzoberfläche von Geisterhand Energie in ein iPhone 4! Einzige, minimale Eintrübung: natürlich beinhaltet der iPhone-Akku noch nicht die für die drahtlose Stromübertragung notwendigen Zauberspulen, weshalb man eine klobige Plastikkrempe um das Handy herum stecken muss, von der Eleganz her durchaus dem durchschnittlichen orthopädischen Schuh ebenbürtig. Aber sonst – reine Magie. Und hoffentlich bald Standard.

Nachtrag zu Facebook: Börsengang

Wie Techcrunch mutmaßt, wird Facebook im Frühjahr nächsten Jahres an die Börse gehen. In einer Pressemitteilung des Unternehmens steht nicht nur, dass Facebook 1,5 Milliarden Dollar weiteres Kapital aufgenommen hat, sondern auch, dass man erwartet, im jahr 2011 die Zahl von 500 Investoren zu überschreiten und damit “nicht später als zum 30. April 2012 Bilanzen zu veröffentlichen”. Techcrunch bastelt – etwas steil anvisiert – daraus einen Börsengang, was nicht ausgeschlossen ist, vielleicht sogar wahrscheinlich, aber alles andere als zwingend.

Im Gegenteil könnte mit den richtigen Zahlen sogar für einen etwas späteren Börsengang der investierende Teil der Öffentlichkeit ordentlich angeheizt werden. Dieser Effekt lässt sich an der Investoren-Plattform “SharesPost” ablesen, auf der privat auch Anteile von Facebook gehandelt werden. Da die Verkäufer der Anteile als Gesellschafter in der Regel Einblick in die Bilanzen haben, entstehen um SharesPost herum regelmäßig auf vermeintlichen Umsatz- oder Gewinnzahlen basierende Gerüchte, die zuletzt Facebook bis über 90 Milliarden Dollar Wert hochgepusht haben.

Warum sollte sich Facebook nicht eine öffentliche Phase gönnen, in der die sowieso hysterischen Anlegerscharen anhand von tatsächlichen Kennzahlen wüst herumspekulieren? So, wie das Unternehmen im Moment an den Finanzmärkten besprochen und behandelt wird, ist es eh egal, welche Zahlen genau auf den veröffentlichten Papieren stehen werden. Wenn man die Marktpsychologie betrachtet, dann erscheinen drei Monate – soviel wie zwischen iPad-Ankündigung und Verkauf in den USA vergingen – als ideal, um einen Tornado des Begehrens zu wecken. Ein wahrscheinlicherer Zeitpunkt des Börsengangs von Facebook ist damit erst im Sommer 2012. Aber das ist natürlich genauso Spekulation wie jetzt auf SharesPost Facebook-Aktien zu 100 Milliarden Dollar Unternehmensbewertung zu kaufen. Bloss billiger.

Apple-Apps Alltime Charts Deutschland

Techcrunch hat im iTunes App Store eine Seite entdeckt, auf der die meistverkauften und runtergeladenen Apps zu finden sind. Diese Seite gibt es auch im deutschen App Store – dort allerdings unterscheiden sie sich. Das kann eigentlich nur heissen, dass im deutschen App Store auch die deutschen Charts zu finden sind, also die hierzulande meistverwendeten Apps auf iPhone und iPad. Und hier sind sie auch schon:

Als Text:

Meistgekaufte iPhone Apps (Deutschland)
1) Doodle Jump
2) Angry Birds
3) AppBox Pro
4) WhatsApp Messenger
5) Mobile Butler
6) Pocket Gold
7) Weather Pro
8) BILD
9) Flight Control
10) Tap Tap Revenge 3

Meistgeladene Gratis-Apps iPhone (Deutschland)
1) Facebook
2) Shazam
3) eBay Mobile
4) AroundMe
5) Skype
6) Google Earth
7) iHandy Wasserwaage
8) Paper Toss
9) n-tv mobil
10) TV Spielfilm

Meistgekaufte iPad Apps (Deutschland)
1) Labyrinth
2) Internet Radio Box
3) OffMaps
4) Rezepte
5) AtomUhr (Gorgy Timing)
6) NAVIGON MobileNavigation
7) IM+ Pro
8) Clinometer – Neigungsmesser
9) PUSHY
10) GoodReader for iPad

Meistgeladene Gratis-Apps iPad (Deutschland)
1) Google Earth
2) Google Mobile App
3) Remote
4) Das Telefonbuch.
5) iBooks
6) Labyrinth Lite Edition
7) SPORT1
8) NAVIGON select Telekom Edition
9) BlocksClassic Lite
10) Solitaire