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BYOD – schöner bunter Device-Garten

Bildrechte: Cortado

„Bring your Own Device”

Das sagt der zukunftsorientiert eingestellte Chef zu seinen Mitarbeitern. Dabei meint er diese Aufforderung durchaus ernst. BYOD lautet die intelligente Antwort auf den Device-Nutzungs-Wildwuchs in Unternehmen.

Cortado - Bring Your Own Device. Bildrechte: Cortado

Private Devices wie Smartphones, BlackBerrys, iPhones, Tablets oder Laptops werden von Mitarbeitern immer wieder gerne im Unternehmen eingesetzt. Entgegen den internen Sicherheitsregeln. Oder besser ausgedrückt – entgegen den früher geltenden Sicherheitsregeln.

Datenschutz: Von Jägern und Sammlern

EU-Datenschutz: Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten
EU-Datenschutz: Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten

EU-Datenschutz: Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten

Was passiert mit meinen Daten? Könnte womöglich jemand Schaden damit anrichten? Und welche Möglichkeiten habe ich als Privatperson oder Unternehmen, meine gespeicherten Daten einzufordern und mitzunehmen?

“Schutz persönlicher Daten”:

So nennt sich eine gewaltige Datenschutzreform der EU-Kommision, um uns vor Datensammlern, Datenverwertern und Datenschleudern zu schützen. Doch auch Unternehmen fragen nicht zu Unrecht, welche behördlichen Auflagen sie in Zukunft wohl einhalten müssen.

Nur wenige mobile Passwortmanager sollen sicher sein

iMobileSitter

iMobileSitter

Schon wieder ein Passwortmanager für mein Mobile – dachte ich bei dem auf der CeBIT vom Fraunhofer SIT vorgestellten iPhone-App iMobileSitter. Doch kleine bunte Symbole auf dem Touchscreen, die bei der Demonstration der App immer wieder anders aussahen, weckten meine Neugier.

ISO 27001: Lenkung von Dokumenten im Wiki-Design

ECM (Enterprise-Content-Management) Forum auf der CeBIT in Hannover 2012


ECM (Enterprise-Content-Management) Forum auf der CeBIT in Hannover 2012
Prozessorganisation innerhalb eines Unternehmens erfordert mitunter leistungsstarke Tools und Systeme, um das gesamte unternehmerische Wissen auf einer einheitlichen digitalen und sicheren Plattform allen Mitarbeitern bereit zu stellen. Enterprise-Content-Management (ECM) ist das Stichwort für diese scheinbar unlösbare Aufgabe.

Nachtrag zu Facebook: Börsengang

Wie Techcrunch mutmaßt, wird Facebook im Frühjahr nächsten Jahres an die Börse gehen. In einer Pressemitteilung des Unternehmens steht nicht nur, dass Facebook 1,5 Milliarden Dollar weiteres Kapital aufgenommen hat, sondern auch, dass man erwartet, im jahr 2011 die Zahl von 500 Investoren zu überschreiten und damit “nicht später als zum 30. April 2012 Bilanzen zu veröffentlichen”. Techcrunch bastelt – etwas steil anvisiert – daraus einen Börsengang, was nicht ausgeschlossen ist, vielleicht sogar wahrscheinlich, aber alles andere als zwingend.

Im Gegenteil könnte mit den richtigen Zahlen sogar für einen etwas späteren Börsengang der investierende Teil der Öffentlichkeit ordentlich angeheizt werden. Dieser Effekt lässt sich an der Investoren-Plattform “SharesPost” ablesen, auf der privat auch Anteile von Facebook gehandelt werden. Da die Verkäufer der Anteile als Gesellschafter in der Regel Einblick in die Bilanzen haben, entstehen um SharesPost herum regelmäßig auf vermeintlichen Umsatz- oder Gewinnzahlen basierende Gerüchte, die zuletzt Facebook bis über 90 Milliarden Dollar Wert hochgepusht haben.

Warum sollte sich Facebook nicht eine öffentliche Phase gönnen, in der die sowieso hysterischen Anlegerscharen anhand von tatsächlichen Kennzahlen wüst herumspekulieren? So, wie das Unternehmen im Moment an den Finanzmärkten besprochen und behandelt wird, ist es eh egal, welche Zahlen genau auf den veröffentlichten Papieren stehen werden. Wenn man die Marktpsychologie betrachtet, dann erscheinen drei Monate – soviel wie zwischen iPad-Ankündigung und Verkauf in den USA vergingen – als ideal, um einen Tornado des Begehrens zu wecken. Ein wahrscheinlicherer Zeitpunkt des Börsengangs von Facebook ist damit erst im Sommer 2012. Aber das ist natürlich genauso Spekulation wie jetzt auf SharesPost Facebook-Aktien zu 100 Milliarden Dollar Unternehmensbewertung zu kaufen. Bloss billiger.

Ausschreibung für “European Seal of e-Excellence Award” läuft

  •  Preisverleihung auf der CeBIT 2011 im Webciety Forum

 Brüssel/Hannover. Am Dienstag, 1. März, wird auf der CeBIT 2011 der “European Seal of e-Excellence Award” verliehen. Das Forum für e- Exzellence (EMF) ehrt mit diesem Preis Unternehmen der digitalen Wirtschaft, die sich durch herausragende Produktentwicklungen und Dienstleistungen sowie innovative Marketingstrategien auszeichnen. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 31. Dezember unter www.seal-of-excellence.org bewerben.

Zusätzlich zum “European Seal of e-Excellence Award” lobt das EMF erstmals drei Sonderpreise in den Kategorien Green IT, Sprachtechnologie und Lateinamerika aus. Die Awards werden auf der CeBIT 2011 im Webciety Forum in der Halle 6 verliehen.

Über das European Forum für e-Excellence (EMF)

EMF ist das Forum für e-Exzellenz, ein Cross-Stakeholder-Netzwerk herausragender Unternehmen in der digitalen Wirtschaft. EMF erweitert die zentrale Gruppe der Gewinner des europäischen Seal of e-Excellence um Vertreter der Informations- und Kommunikationstechnologien: nationale und regionale Organisationen und Cluster innerhalb und außerhalb Europas, marktführende Firmen, KMUs, Forschungsinstitutionen, öffentliche Stellen sowie Investoren und individuelle Experten. Ziel des EMF ist es, die Gewinner des “Seals” mit anderen Partnern seines Netzwerks zusammenzuführen und so die Marktstellung der Unternehmen zu fördern. Weitere Informationen unter www.emfs.eu.

Geschäftsideen für die digitale Welt gesucht

- Ausschreibung für Innovators’ Pitch 2011 beginnt im Rahmen der Gründerwoche des Bundeswirtschaftsministeriums

- Finalisten stellen ihre Konzepte auf der CeBIT im Webciety Forum vor

Bereits zum sechsten Mal schreibt der Hightech-Verband BITKOM den „Innovators’ Pitch“ aus. Damit werden junge Unternehmen und Gründer für innovative Geschäftsideen im Bereich „Digitales Leben“ ausgezeichnet. Ob eine neue Smartphone-App, eine besondere E-Commerce-Plattform oder ein spezieller Geoinformationsdienst – beim Innovators’ Pitch 2011 sind neue Ideen und erfolgversprechende Konzepte gefragt.

 

„Ziel des jährlichen Wettbewerbs ist es, junge, innovative Unternehmen in Deutschland zu fördern“, erläutert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Der Wettbewerb findet am 2. März 2011 im Webciety-Forum auf der weltgrößten Technologiemesse CeBIT in Hannover statt. Dort stellen die Finalisten ihre Geschäftsidee in genau drei Minuten vor Publikum und einer Experten-Jury vor und versuchen mit den jeweiligen Vorzügen zu überzeugen.

 

Im Fokus der Präsentationen stehen neben Marktpotenzial und Innovationsgrad der Projekte auch das Talent der Kandidaten, Jury und Publikum zu begeistern. „Der Innovators’ Pitch ist eine gute Plattform, junge Unternehmen und innovative Projekte mit Industrie und Investoren zusammenzubringen“, so Scheer.

Der Innovators’ Pitch wird in den Kategorien B2B und B2C vergeben, also zum einen für Geschäftsmodelle, die sich an Geschäftskunden wenden, zum anderen für solche, die Privatkunden ansprechen. Im vergangenen Jahr gewannen von den hundert Bewerbern die Plattform tellja.de, das erste Internetportal für Empfehlungsmarketing sowie busuu.com, eine Online-Community zum Sprachenlernen.

 

Die Bewerbungsfrist für den Innovators’ Pitch startet im Rahmen der Gründerwoche 2010 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (www.gruenderwoche.de) am 15. November und dauert bis zum 31. Januar 2011. Mehr Informationen für interessierte Unternehmen und Gründer gibt es unter: www.innovatorspitch.de.

 

Der Innovators’ Pitch wird unterstützt durch BrainsToVentures, Deutsche Messe, Deutsche Telekom, High-Tech Gründerfonds, KPMG, Nokia Siemens Networks sowie t3n und wiwo.de.

Webciety 2011 – was sind die Themen?

Der Sommer ist vorbei und die Vorbereitungen für die Webciety 2011 sind schon angelaufen. Und damit schon mal die Anwort auf eine wichtige Frage: Ja, die Webciety wird es auch zur CeBIT 2011 als Sonderfläche in Halle 6 geben!

Warum sollte das Themenforum mit Konferenzprogramm und besonderer Ausstellungsfläche auch wegfallen, jetzt wo das “Web 2.0″ im Herzen der Gesellschaft angekommen ist. Denn wie vor ein paar Tage schon ausgerufen wurde – der “Social Media Hype” ist tot, die sozialen Medien leben nun aber weiter als integraler Bestandteil der Internet-Wirtschaft. Und damit ist der vor knapp zwei Jahren von der CeBIT und Sascha gesetzte Slogan “Webciety – The Internet is coming home.” einmal mehr relevant.

Dennoch gibt es für die Webciety und das Themenprogramm in 2011 ein paar Änderungen. Aufgrund der thematischen Neuaufteilung der CeBIT in CeBIT pro, CeBIT gov, CeBIT lab und CeBIT life wurden einige Themen der letzten Jahre aus dem Programm 2011 ausgegrenzt.

Der Fokus für das Programm der Webciety 2011 liegt damit stärker auf Technologie-verwandten Themen rund um den Wandel von Wirtschaft und Geschäftprozessen durch das Internet und hier vorallem durch die Entwicklungen, die mit den sozialen Interaktionsansätzen und dem sog. Web 2.0 einhergehen. So werden also durchaus interessanten, aber vielmehr allgemeineren Diskussionen wie z.B. die “Entwicklung der Social Networks” weniger Bestandteil des Webciety-Programms als vielmehr Bestandteil der Diskussionen im Themenschwerpunkt der CeBIT live.

Die Diskussionen auf der Webciety 2011 drehen sich vielmehr um die Veränderungen der klassischen “Business Solutions” (oder auf Deutsch der Geschäftsprozessanwendungen) durch die Erweiterungen und Ergänzung eines “social layers” drehen. Als neue Schlagworte sind hier der Begriff des “Social Business Design” und der “Social-Business”-Lösungen zu nennen, unter den man nun die “neuen” bzw. “erweiterten” Geschäftsanwendungen versteht.

Nun ist es natürlich ein berechtigte Frage, ob es neben dem Begriff der “Webciety” noch so ein omminöses und zunächst einmal wenig aussagendes Schlagwort braucht – insbesondere nach dem Abgesang auf den “Social Media Hype”! Und wenn man dann noch “googlet” – wird man fündig, dass es sich bei der Begrifflichkeit “Social Business Design” um einen Begriff handelt, der von dem amerikanischen Beratungsunternehmen Dachis Group definiert wurde.

Hier die Definition von Peter Kim:

Social Business Design is the intentional creation of dynamic and socially calibrated systems, process, and culture.

Its goal: helping organizations improve value exchange among constituents.

Social Business Design uses a framework of four mutually exclusive, collectively exhaustive archetypes: ecosystem, hivemind, dynamic signal, and metafilter. This model can be applied to improve customer participation, workforce collaboration, and business partner optimization. Doing so provides insight to help measure and manage business to produce improved and emergent outcomes.

Aber gerade der Abgesang auf den “Social Media Hype” zeigt einmal mehr, dass das Web 2.0 -Dingens nun integraler Bestand aller Geschäftsprozesse wird und nichts Alleinstehendes mehr ist. Die “soziale Interaktion” ist ein Kernelement der Internet-Nutzung geworden. Allgemeine Gemütsäußerungen, Bilder, Links,  Beschreibungen von Produkten, Geschäftsberichte,  Produktkonfigurationen oder Produktionsstati werden mit den Möglichkeiten der sozialen Interaktionsmechanismen zu “sozialen Objekten“. Die für “jedermann” (sicherlich gibt es auch geschlossene bzw. begrenzte Systeme, in denen sich das “jedermann” nur auf den authentifizierten Benutzerkreis bezieht!) ersichtliche Anreicherung der Objekte durch Auszeichnungen, Empfehlungen, Kommentaren, Verbesserungen etc. aufgrund der sozialen Interaktion fügt dem Objekt einen Wert hinzu. Und diese Wertschöpfung einerseits und die damit einhergehende Veränderung der Geschäftsprozesse ist ein wichtiges Thema, was – wie das Internet – nicht mehr “weggeht” – auch nicht mit dem Abgesang des Hypes!

Daher ist die Zeit reif über konkrete Geschäftsanwendungen mit dem erweiterten sozialem Funktionsumfang zu diskutieren! Im ersten Planungsschritt haben wir für uns mal einige Kernthemen und die darum angrenzenden Diskussionsthemen für das Themenspektrum festgelegt:

themenfelder

Zu den Kernthemen wird es Dienstag bis Freitag jeweils um 12:40 Uhr eine “Keynote”-Session mit spannenden internationalen Referenten geben. Die übrigen Themen teilen sich entgegen dem Programm der vorhergehenden Jahren in drei Formate auf:

  • Fachpanel: Hier diskutieren wir Themen, die noch wenig konkret, aber in der Entwicklung und Reife stehen. So z.B. das Thema Augmented Reality. Es gibt erste Pilotanwendungen über die man sprechen kann, aber in der Breite ist das Thema noch nicht angekommen.
  • Practice-Panel: Hier werden Unternehmensvertreter abgeschlossene Projekte vorstellen. Denn bei einigen Themen wie z.B. neuen Kollaborationskonzepten in den Unternehmen gibt es auch in Deutschland sehr gute Projekterfahrungen, von denen bereits etwas gelernt werden kann.
  • Technologie-Panel: Hier werden Technologie-Innovationen diskutiert – also eher Anwendungen in der Frühphase.

Es gibt durchaus schon einen ersten Programmplan, wobei aber immer noch vieles im “Fluss” ist. Daher möchte ich hier nun auch den Startschuss für eine Diskussion und für ergänzende Vorschläge geben. Gerne können über folgendes Formular auch konkrete Themen- bzw. Vortragvorschläge gemacht werden.

Ich freue mich auf das Feedback!

Simfy – einfach Musik hören, entdecken und teilen?

Ich mochte last.fm sehr. Ich konnte endlos Musik hören, neue Künstler entdecken und meinen Musikgeschmack mit anderen Leuten vergleichen. Aber ich konnte nicht meine eigenen Playlisten hören, ohne dafür zu bezahlen. Und nur für eine Playlistenfunktion bezahle ich kein Geld. Also wechselte ich zu Spotify. Spotify ist super. Es gibt Playlisten, eine immer größer werdende Datenbank an Musik und mittlerweile auch eine großartige Teilen-Funktion, über die man Lieder und Playlisten mit Facebook-Freunden teilen kann. Leider gibt es bei Spotify einen Haken: Man kann es in Deutschland nicht benutzen, ohne zu tricksen. Ich bin kein guter Trickser, darum brauche ich eine Alternative zu Spotify.

Vielleicht habe ich sie in “simfy” gefunden.

simfyEs klingt so schön und so einfach: “Musik hören, Musik entdecken, Musik teilen”. Und weil ich gern Musik höre, sehr gern neue Musik entdecke und mich total gern von Musikempfehlungen meiner Internetfreunde verzaubern lasse, habe ich simfy mal genauer unter die Lupe genommen.

Das war die Woche bei Google

googleio_logoAuf der eigenen Entwicklermesse Google I/O hat Google auch in diesem Jahr wieder jede Menge neuer Dienste, Software, Akquisen und sogar den Einstieg in einige ganz neue Geschäftsfelder vorgestellt. Das Tempo, mit dem Google nicht nur bereits vorhandene Produkte immer wieder verbessert, sondern vor allem regelmäßig die Erweiterung der Palette vorantreibt, sucht weltweit seinesgleichen.
Fast schon im Minutentakt gingen während Google I/O die Nachrichten über Updates, Weltneuheiten und aktuelle Produktvorstellungen raus. Da mir das alles viel zu schnell ging, habe ich mit ein wenig Abstand mal die Rosinen rausgepickt und stelle sie hier in aller Kürze vor: