Tag zwei der CeBIT-Preview in Hamburg ist endlich auch Gadget-Time. Nach einem hektischen ersten Tag mit vielen Pressekonferenzen, Keynotes und Hintergrundgesprächen ist nun auch etwas Zeit, den „Showfloor“ im Foyer zu besuchen und die neuesten Tech-Sachen auszuprobieren. 

BenQ-Smart-Monitor

BenQ-Smart-Monitor

Unter anderem am Stand vom taiwanischen Hardware-Hersteller BenQ, der innovative neue Monitore und Beamer zeigt. Darunter etwa der neue Business-Screen BL2410PT, der sich dank besonders übersichtlicher Tastenfunktionen smart konfigurieren und kalibrieren lässt. Daneben weiße Design-Screens, die Empfangsbereiche von Büros oder Arzt-Praxen aufhellen sollen.

Ein Hingucker auch der 55-Zoll-Mega-Touchscreen, der als Preisbrecher im XXL-Monitor-Markt gepriesen wird. „Der ist ideal für kleinere Konferenzräume“, sagt der BenQ-Produktmanager. „Und kostet im Vergleich zu Konkurrenzprodukten nur 3.500 Euro und nicht 8000 Euro aufwärts.“

Neue Gadget-Highlights hat auch Pearl im CeBIT-Preview-Gepäck dabei. Der Zubehör-Spezialist aus dem Schwarzwald präsentiert neben Einsteiger-Tablets oder Auto-Navis mit cleveren Videoaufnahmefunktion etwa auch eine Touchscreen-Handy-Uhr für nur 79 Euro.

Pearl Smartphone Uhr

Pearl Smartphone Uhr

„Bestens geeignet für den Urlaub, den Strand oder sonstige Trips“, lobt Produktmanager Heiko Loy das recht ansprechend anmutende Handgelenk-Mobilfon mit integriertem Bluetooth und MP3-Player (aber leider ohne Android-OS).

Dennoch ruft eine Presse-Kollegin von rechts: „Genau das Richtige für meinen Zehnjährigen, denn der verlegt immer alles – und hätte damit auch viel Spaß.

CeBIT Preview 2013: Spannende Neuheiten schon vor der CeBIT

Viel Sinn für Fun und Entertainment beweisen am Stand um die Ecke auch die Monitor-Hersteller AOC und MMD/Philips: Dort gibt es neue Business-Monitore und 21:9-Widescreen-LCDs zu bestaunen, die Filme im Superbreitbild-Format abspielen können. Aber auch ein Profi-Gaming-Display mit 3D- und Hintergrundbeleuchtung („Ambiglow“) buhlen hier um Aufmerksamkeit.

Sehr spannend auch die kleinen Lego-Stein-ähnlichen Kästchen, die die Schweizer Firma Aizo/digitalSTROM im Eingangsbereich der Preview zeigt: Die bunten kleinen Kästchen, die klassischen Lüsterklemmen ähneln, machen Wohnungen intelligent, indem sie elektrische Geräte untereinander vernetzen – und das über existierende Stromleitungen.

Von individuellen Lichtstimmungen bis hin zu mehr Energieeffizienz und Sicherheit im Haus soll es laut Pressesprecherin Eva Heringhaus fast nichts geben, was sich mit digitalSTROM nicht einfach und komfortabel steuern und automatisieren lässt. Alle Anwendungen lassen sich über Schalter oder virtuell per PC oder Smartphones steuern, also auch von unterwegs.

Die dafür notwendigen Komponenten seien überall schnell und einfach einbaubar, versichert Heringhaus. Für die Umrüstung eines Raumes zu einem  „intelligentem Raum“ mit den farbigen digitalSTROM-Kästchen sollen Kosten in Höhe von etwa 500 Euro anfallen.

Fujitsu wasserfestes Tablet CeBIT 2013

Wasserfestes Tablet von Fujitsu

Last but not least das Gadget des Tages: Fujitsu zeigt am Preview-Stand den Prototypen eines wasserdichten Tablet-Computers mit Windows 8. Und wasserdicht ist in diesem Zusammenhang tatsächlich wörtlich gemeint, wie Fujitsu-Manager Michael Melzig auch eindrucksvoll bei der Pressekonferenz demonstriert: Mit diesem Touchscreen-Flachmann kann man sogar problemlos in der Badewanne E-Mails-checken, social networken oder Filme schauen.

Der Preis für das Gerät steht noch nicht fest – das Teil soll aber zwischen 800 und 999 Euro kosten, so Fujitsu-Pressesprecherin Sina Laustroer.

Ich kann es kaum erwarten, das selbst bald mal auszuprobieren.