Mit Sicherheit durch Cloud und Social Media

Mit Sicherheit durch Cloud und Social Media

Zwar schreiben und reden viele über das Thema Cloud, aber so richtig scheint der neue Trend, der mit Sicherheit unser komplettes Arbeits- und Privatleben früher oder später verändern wird, nicht wirklich bei jedem angekommen zu sein. Ob die Benutzung vieler Funktionen unserer Smartphones, des Online-Mailkontos und Musikdienste, oder aber auch nur der Bilderdienst, über welchen wir entfernten Freunden und Verwandten unsere Urlaubsfotos zeigen können -überall kommen wir mit Cloud-Diensten in Berührung. Viele Angebote gab es auch schon lange bevor das Thema Cloud so gehypt wurde. Demnach ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Infratest, jeder zweite Befragte mit dem Begriff Cloud-Computing nicht wirklich etwas anfangen kann, obwohl er es im Zweifelsfall schon lange nutzt.

Wie gut, dass wir die Politik haben, die uns unermüdlich vor unberechenbaren Gefahren schützen muss. Auf der etwas kryptisch anmutenden Adresse http://cloud.irights.info hat die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterstütze Initiative iRights e.V. ein Informationsportal zum Thema Cloud aufgebaut, welches im Rahmen einer Pressekonferenz am 30. Oktober von Ministerin Ilse Aigner und dem iRights Projektleiter Philipp Otto vorgestellt wurde.

Das Portal dient laut der Seitenbetreiber nicht als Rechtsberatungsinstrument, sondern ist wohl eher als Leitfaden für die Benutzung der über das Internet angebotenen Dienstleistungen zu sehen. Inhaltlich ist die Seite allerdings sehr gut strukturiert und bietet  (sortiert in die Bereiche Recht, Technik, Film, E-Books, Speicherdienste, Dokumente, Fotos, Games und Musik) einen wirklich recht umfangreichen Überblick zu Technologie und Anwendungen und gibt Verhaltenstipps für den Verbraucher. Leider finde ich alleine schon die Adresse nicht griffig genug, um dem unbedarften Nutzer dort hin locken. Auch sind viele der Texte leider viel zu lang. /tldr ;) Bleibt zu hoffen, dass die Seite von vielen wissensdurstigen Verbrauchern gefunden und auch wirklich gelesen wird.

Erwähnen möchte ich aber auch noch eine Studie des BITKOM Verbandes zu den sozialen Netzwerken. Der jetzt in der 2. Auflage erhältliche Social Media Guide wendet sich an Unternehmen und steht auf der BITKOM Seite als kostenloser Download zur Verfügung. Auf 70 Seiten wird hier der Umgang mit den Sozialen Netzwerken, die Tücken und Gefahren, rechtliche Aspekte der Social-Media-Arbeit, aber auch eine ganze Reihe Anwenderbeispiele geboten. Auch dieser Leitfaden richtet sich eher an Einsteiger, als an den erfahrenen Nutzer. Interessant ist allerdings der einleitende statistische Überblick des BITKOM.