Hui, erst einmal muss ich überlegen, ob mir jemals schon eine Überschrift gelungen ist, in der alle Wörter den selben Anfangsbuchstaben haben. Aber das soll hier ja nicht das Thema sein. Microsoft hatte damals über Zune schon Musik vertrieben, war dabei aber eher mäßig erfolgreich. Mittlerweile hat man das Konzept und die Verfügbarkeit grundlegend geändert.

Da wir hier in der näheren Vergangenheit schon mehrere Dienste beleuchtet haben, wollen wir auch Microsoft nicht außen vor lassen. Microsofts neuer Dienst hört auf den Namen Xbox Music, ist aber mitnichten nur mit der Xbox nutzbar. Xbox Music ist bislang auf der Xbox verfügbar, aber auch auf Windows 8 und Windows Phone 8. Plattformen wie Android und iOS sollen in näherer Zukunft folgen. Xbox Music erlaubt auch das Streaming, wie es schon von Spotify, Rdio, Simfy und Co bekannt ist. 30 Millionen Songs hat man nach eigenen Angaben im globalen Portfolio.

Initial bietet man 6 Monate kostenloses Hören an, dieses wird durch Werbung finanziert. Danach wird der Dienst auf 10 Stunden monatlich inklusive Werbeunterbrechungen beschränkt. Möchte der Benutzer seine Musik auch offline hören und beliebig viele Playlisten anlegen können, dann kann er ein Abo abschließen, dieses kostet 9.99 Euro im Monat, wer gleich für ein Jahr bucht, der zahlt 99.90 Euro.

Ab 2013 wird Microsoft dann auch eine Scan to Match-Funktion ausrollen, diese wird bislang mit einem kleinen Personenkreis in einer Beta getestet. Hierbei wird eure lokale Musik mit der bei Xbox Music vorhandenen abgeglichen  Hierzu muss aber nicht jeder Song hochgeladen werden, Microsoft schaut, vereinfacht gesagt, nur nach, was ihr auf eurer Festplatte habt und stellt diese Songs dann aus dem eigenen Portfolio zur Verfügung.

Wieder ein weiterer Dienst, der um die Gunst der Kunden buhlt – preislich kein Unterschied zu den anderen Diensten. Man muss als Nutzer einfach schauen, welcher Dienst die beste Anbindung an das eigene Hard- und Software-Ökosystem bietet.