Zum Wochenende gibt es hier mal seichte Gadget-Kost. Normalerweise würde ich das nicht in Text fassen, doch die Idee hat mich schon etwas beeindruckt. Zwar ist das in der Überschrift erwähnte Nifty MiniDrive bislang nur für den SD-Slot des MacBooks gedacht, doch vielleicht sehen wir in Zukunft schon Lösungen für gängige Notebook- und / oder Ultrabook-Modelle.

Der Nifty MiniDrive ist ein Adapter für den SD-Slot. Im Gegensatz zu normalen SD-Karten hat der Adapter einen entscheidenen Vorteil: er lugt nicht aus dem Slot heraus, sondern schließt bündig ab. So bricht man nichts aus Versehen ab, da im Adapter eine MicroSD-Karte steckt. Diese wird vom Nifty MiniDrive umschlossen und kann so dauerhaft im Gerät genutzt werden.

Bedenkt man, dass man Karten mit bis zu 64 Gigabyte Speicherkapazität bekommt, so kann man den Nifty MiniDrive nicht nur als normalen Adapter für selten genutzte Karten heranziehen, sondern ihn auch dauerhaft mit Karte im Book lassen, vielleicht um die komplette Musiksammlung oder diverse Filme auf der externen Karte zu lagern. Speicher kann man bekanntlich nie genug haben und der Trend, der bekanntlich zum schnellen Flashspeicher oder zur SSD geht, hat momentan ja noch Nachteile in Sachen Speicherkapazität im Vergleich zur mechanischen Festplatte.

Dennoch sollte bei dieser Variante  auch bedacht werden, dass man keine einmaligen Daten auf der Karte lagert, da diese ja nicht unkaputtbar sind. Der Nifty MiniDrive ist momentan als Kickstarter-Projekt im Internet zu begutachten. Kickstarter wurde 2009 in den USA gegründet. Dabei handelt es sich um eine so genannte Crowdfunding-Plattform, über welche schon mehrere tausend Projekte finanziert wurden. Knapp 30 Dollar wird dieser Adapter nun kosten.

Zu teuer? Anscheinend nicht für die Unterstützer der Kickstarter-Plattform, denn das Ziel, insgesamt 11.000 Dollar an Fremdkapital zu generieren, wurde bereits erreicht, knapp 17.000 Dollar zeigt die Uhr. So toll die Idee auch ist: 30 Dollar für solch ein Zubehör sind schon eine Hausnummer, des Weiteren ist das Ganze nicht frei von Makel: will man den Adapter wieder aus dem Gerät entfernen, so muss man mit einer Büroklammer nachhelfen.

Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass wir bald Nachahmungen für Serienmodelle (ausserhalb des MacBook-Universums) sehen werden, die preislich für weitaus weniger Geld zu haben sind.