Microsoft Surface: Zukunft oder nicht?
Nun aber zur Technik des Microsoft Surface, welches erst einmal in zwei Ausführungen auf den Markt kommen wird. Zum einen finden wir einmal die ARM-Technologie vor, zum zweiten die Intel-Technologie. Momentan ist es wie folgt: die ARM-Technologie ist effizienter und bietet daher den Vorteil, das Surface leichter und flacher zu verarbeiten, der Nachteil ist, dass es eine spezielle Version von Windows (Windows RT) erfordert. So findet man zwar Windows RT vor und eine mitgelieferte Office-Lösung, doch die Programme, die wir zuhause zur Installation bereit liegen haben, wird nicht funktionieren.
Software muss speziell auf die ARM-Lösung angepasst werden. Die Geräte kommen mit fest verbauten Kickstand (Aufsteller) und sind in der ARM-Version 9.3mm flach, in der Ivy Bridge-Version von Intel 13.5mm. Auch beim verbauten Massenspeicher gibt es Unterschiede: Die ARM-Variante kommt mit 32 oder 64 GB großen SSDs, das Windows 8 Pro-Gegenstück mit Speichern von 64 oder 128 GB Kapazität. Vorteil der Intel-Version gegenüber ARM: USB 3.0 und ein Stylus, welcher mittels Magnet an der Seite Platz findet.
Die Geräte, die in ersten Versionen angeblich nur mit WLAN auf den Markt kommen, werden aller Voraussicht nach um 600 Dollar für das ARM-Surface liegen, die Intel-Variante des 10.6 Zoll großen Surface dürfte bei 899 Dollar liegen. Dafür bekommt man dann allerdings ein Tablet, welches sich in Windeseile mittels Tastatur zu einem vollwertigen Rechner ausstatten lässt. Touch- und Type Cover stehen dabei zur Auswahl. Ich persönlich denke, dass die Zeit reif ist für diese Geräte.
Vielleicht werden jetzige iPad- oder Android-Nutzer auf die Surfaces umschwenken. Ich selber habe schon so ziemlich alles ausprobiert: der Workflow ist unter einer vollwertigen Desktop-Oberfläche immer noch am besten. Diesen Desktop bringt das Microsoft Surface durch Windows 8 unter der Haube ja mit, doch sobald man in den reinen “Konsumenten-Tablet-Modus” geht, findet man die Metro UI vor, die bekanntlich für Touch gedacht ist.
Ich schaue dem Microsoft Surface mit großer Spannung entgegen und bin gespannt, wie sich der Markt entwickelt. Das Surface dürfte die komplette Breite des Marktes ansprechen, man wird es in privater, schulischer und beruflicher Hinsicht sicherlich gebrauchen können. Von daher beantworte ich die in der Überschrift gestellte Frage mal mit einem klaren “ja”.

[...] Kurz danach wurden dann auch die Preise für das Surface bekannt gegeben. Die Variante mit einem Flashspeicher von 64 GB kostet 899 Dollar, die Variante mit 128 GB hingegen schlägt mit 999 Dollar zu Buche. Eine Summe die nicht überraschen dürfte, habe ich sie doch schon im Juni als voraussichtlichen Kaufpreis genannt. [...]