Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben

Fr, Mär 18, 2011

life Autor: Sascha Lobo

Die wichtigste Funktion der Cloud, nein, der digitalen Vernetzung insgesamt ist die elektronische, schriftliche Kommunikation – tagelange Loblieder könnte ich singen. Wer weiss schon noch, was man in einem Telefonat vor 45 Tagen vereinbart hat? Aber Mails – so einfach, so schnell, so nachvollziehbar. Leider sind Mails sogar SO einfach, dass für viele schon der Hauch eines Funken einer Ahnung eines Mitteilungsbedürfnis ausreicht, eine Mail oder Privatnachricht zu schicken. Ein schlimmerer Zeitfresser als Mails wäre vermutlich nur, die täglich ca. 250 AGB, denen man per Klick zustimmt, auch wirklich zu lesen.

Zurück in den Januar 2010, als ich mehr als 800 Mails am Tag bekam und keine Chance auf Bewältigung hatte. Die vielen Mails stahlen mir im Schnitt sagenhafte zwei Stunden am Tag, zwei verlorene Stunden, in denen ich nicht aktiv herumliegen konnte. Deshalb erprobe ich seit einem Jahr Strategien der Mailminimierung, an denen ich Euch hier teilhaben lassen möchte. Denn sie haben mein durchschnittliches Mailaufkommen an Werktagen von 800 auf 40 Mails gedrückt, dabei sind sogar die zahlreichen (5 bis 10 täglich) unverlangt eingesendeten Pressemitteilungen zu neuen Wasserkochern mit WLAN eingerechnet.

Naheliegend und nicht weiter ausführenswert sind die allerersten Methoden zur Mailminimierung, die einem einfallen:
• bedinungslose Abmeldung von allen (allen!) Newslettern
• hemmungsloses Einrichten aller möglichen Mail-Filter, die dann in ein weitestgehend zu ignorierendes Mailfach geleitet werden
• abstellen aller Mail-Alerts, wenn auf irgendeiner Plattform Maria von Max in einem Posting von Michael getaggt wird o.ä.

So liess sich das Mailaufkommen um etwa drei Viertel auf rund 200 reduzieren. Das empfand ich immer noch als grauenhaft viel. Schließlich entdeckte ich zur Lösung dieses Problems den:

Zauber des Hermetischen Schreibens
Hermetisches Schreiben bedeutet, eine Mail so zu verfassen, dass die Chance auf eine Rückmail aktiv auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Denn die langwierigen Mail-Dialoge sind es, die die Zeit fressen – und nicht die Mailinglistenmails, die man überfliegt oder gar nicht erst beachtet. Die Reduktion von 800 auf 200 Mails am Tag hat mir nicht mal eine halbe Stunde Zeit gespart. Die Reduktion von 200 auf 40 durch hermetisches Schreiben hat meine Mailbeschäftigungszeit aber auf unter eine halbe Stunde gesenkt, so dass ich wesentlich mehr Zeit aktiv verplempern kann, zum Beispiel auf Twitter.

Ein Jahr lang habe ich die verschiedensten Formulierungen getestet. Das Ergebnis ist noch nicht endgültig, sondern “in Progress”, Anregungen, Anmerkungen, eigene Feststellungen gern in die Kommentare. Ausserdem ist das alles natürlich nicht wissenschaftlich, sondern nur das Ergebnis ungeordneter, subjektiver Beobachtungen. Als Anhaltspunkte können meine Erfahrungen aber sicher auch anderen dienen, die dann ihre eigene Ausprägung des hermetischen Schreibens entwickeln. Hier ist meine:

Verständlichkeit
Je verständlicher die Mail ist, desto seltener sind logischerweise Nachfragen. Um die Verständlichkeit zu erhöhen, sollte man in kurzen, klaren Sätzen schreiben. Auch die optische Dichte des Textes gehört zur Verständlichkeit: alle zwei bis drei Sätze einen Absatz einfügen. Absätze erhöhen auch die Chance, dass der Empfänger den Text bis zu Ende liest und nicht in einer Rückmail exakt das fragt, was man in den Zeilen 26 bis 34 der vorherigen Mail beschrieben hat.

Zitation
Eine Mail wirkt um so hermetischer, je besser sie für sich allein stehen kann. Es lohnt sich daher, die Kernpunkte des Gegenüber zu zitieren und direkt darunter zu beantworten. So entsteht das Gefühl, alle Fragen seien direkt behandelt worden. Zitiert man gar nicht und nimmt nur Bezug auf Fragen und Informationen des Mailpartners, dann muss der oft in der eigenen Mail nachschauen, was genau gemeint war, daraus entsteht wiederum das Gefühl eines Dialogvorgangs, der die Wahrscheinlichkeit einer Antwort erhöht.

Fragezeichenverbot
Unnötige Fragezeichen sind streng verboten. Das gilt auch für rhetorische Fragen, die im übrigen von gefühlt 65% aller Empfänger gar nicht als rhetorisch verstanden werden. Fragen intensivieren das diffuse Gefühl des Mailempfängers, von ihm würde eine Antwort verlangt, ab drei Fragezeichen in einer Mail, egal wie sinnvoll, kann man fest mit einer Antwort rechnen.

Datenpräzision
Die meisten nervigen Mailkaskaden entstehen durch Nachfragen, und die meisten Nachfragen entstehen durch ungenaue Daten. Hier darf man keine Angst vor Wiederholungen und Selbstverständlichkeiten haben, auch wenn schon 100x vom Termin in Würzburg geschrieben wurde: auch beim 101. Mal alle Daten, Datum, Uhrzeit, Ort, Teilnehmer, alles immer nochmal schreiben. Formulierungen wie “nächsten Montag” sind um jeden Preis zu vermeiden, denn obwohl die Chronomathematik Methoden entwickelt hat, vom Mailabsendedatum auf den gemeinten “nächsten Montag” zu schließen, wird fünf Wochen später praktisch jedes Mal eine Mail geschickt, welcher Montag jetzt nochmal genau gemeint war.

Absagen
Ein Gutteil der Mailkommunikation besteht aus Absagen. Sie sind grundsätzlich so bleiern, schwer und endgültig wie möglich zu formulieren, ohne allzu jammerig daherzukommen. Gründe für Absagen nicht präzise angeben, sondern nur sphärisch andeuten – und zwar auf eine Art, bei der sich die meisten Leute Nachfragen verkneifen: “aus familiären Gründen”, “aus persönlichen Gründen”. Absagen sollten am besten für die Ewigkeit formuliert sein und keinen konkreten Zeitraum (“im April leider nicht”) angeben, sonst kommt danach eine neue Mail. Vorsicht vor Wehleidigkeit oder Gesundheitsaspekten, das provoziert Rückfragen. Wenn mit dem Selbstbild vereinbar, auch nicht fremdbestimmt absagen (“schade, bin leider wegen xyz verhindert”), sondern aus nachvollziehbarem, eigenem Wunsch (“habe mir vorgenommen, mich mehr auf Familiäres zu konzentrieren”). Nichts ist so stark wie “ich will nicht”, freundlich verpackt.

Empfänger-Hygiene
Jede Mail an so wenige Adressaten schicken wie möglich. “Reply All” nur verwenden, wenn es nicht anders geht. Mit jedem Mailempfänger steigt die Wahrscheinlichkeit, eine nicht zielführende Mail zurückzubekommen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, andere einzubeziehen, dann soviele Empfänger wie möglich in CC setzen. Mails in CC reduzieren die gefühlte Antwortverpflichtung dramatisch. Pro-Tipp: Man kann auch ALLE Empfänger in CC setzen.

Scherze vermeiden
Wer total auf täglichen Mailfun steht, wird darunter vielleicht leiden. Aber jeder Gag, wie klein und schlecht er auch sein mag (und 104% aller Mailgags sind klein und schlecht), erhöht die Chance einer (sinnlosen) Antwort enorm. Ganz schlecht sind Gags mit aktuellem Bezug in der Verabschiedungsformel (“… anbei noch ein paar geguttenbergte Dokumente”), weil zu aktuellen Themen jeder irgendwelche Gedanken hat und ärgerlich oft glaubt, sie mitteilen zu müssen.

Smileyverbot
Ja, Smilies erhöhen nicht nur das Gallensteinrisiko, sondern auch die Chance, dass Nullmails zurückgeschickt werden. Smileys sprechen den inneren Rheinländer, der in fast jedem Menschen lauert, so präzise an wie obergäriges Bier und führen zu Exzessen der kommunikativen Geselligkeit.

Kurzhalte-Gebot
Je länger die Mail, desto Antwort. Diese Regel gilt allerdings nur bis zu einer Länge von ungefähr 1500 Zeichen, danach sinkt die Chance wieder, weil der Empfänger die Mail nur anliest und sich mithilfe des untauglichsten Organisationsmittels der Neuzeit, der Mailmarkierung (“Flag”) in der Regel vergeblich vornimmt, sie später ganz durchzulesen.

Formalitätswirkung
Inoffiziell wirkende Mails werden eher sinnlos beantwortet als irgendwie offiziell daherkommende. Mail-Formalität macht sich vor allem an folgenden Punkten fest: Existenz eines Mailfooters, ausführlicher Betreff, ausführliche Anrede, normale Grußformel am Ende, korrekte Rechtschreibung. Ich bin inzwischen der Meinung, dass die Agenturen, die hundertdreissig Zeilen Disclaimer mit Anwaltstalk auf neun Sprachen an jede Mail flanschen, das nur tun, um seltener durch Rückmails genervt zu werden.

Uhrzeit
Tagsüber abgesendete Mails werden wesentlich häufiger beantwortet, weil das Eintreffen an sich als Kommunikationsaufforderung verstanden wird. Schickt man Mails nachts ab, dann sind sie morgens einfach da, und zwar in der Regel zusammen mit fünfzig anderen Mails, wo sich der Empfänger sehr genau überlegt, welche davon er beantwortet. Pro-Tipp: Mails per Zeitprogrammierung automatisiert zwischen 23 und 0 Uhr absenden, später in der Nacht kann die Absendeuhrzeit schon wieder lästige Nachfragen provozieren.

Keine-Keine-Antwort
Auf keinen Fall dazuschreiben, dass “keine Antwort notwendig” (oder ähnliches) ist. Es gibt kaum eine wirksamere Garantie, eine Mail mit einer leicht dämlichen Nachfrage zurückzubekommen.

Direkte Ansprache
Die direkte Ansprache ist soweit wie möglich zu vermeiden, denn das Gefühl, angesprochen zu werden, kann den Wunsch des Zurückschreibens beim Empfänger verstärken. Vgl.: “… im Anhang finden Sie die Präsentation” vs. “… angehängt ist eine Präsentation.”

Höflichkeitsfloskeln
Die meisten Höflichkeitsfloskeln sind so abgegriffen, dass sie bedenkenlos verwendet werden können, ohne dass eine Dankesmail zurückkommt. Aufpassen bei sperrigen oder direkt ansprechenden Formulierungen wie “haben Sie vielen Dank”, “bin Ihnen zu tiefstem Dank verpflichtet” oder “bitte grüßen Sie unbekannterweise auch Ihre Familie recht herzlich von mir”. Dadurch bekommt der Empfänger das Gefühl, es mit jemanden zu tun zu haben, der Wert auf Floskelquark legt und floskelt munter zurück und ruckzuck sind zwölf Mails ohne jeden Inhalt ausgetauscht mit einem Bürobedarfs-Dienstleister.

Schlussformeln
Völlig vergeblich sind allzu offensichtliche Rückmailverhinderer, zum Beispiel “nach Diktat verreist” oder sogar “Amen”. Sie verursachen Verwirrung und damit eine hohe Rückmailwahrscheinlichkeit. Die beste Antirückmail-Schlussformel ist das zart unhöfliche “MfG”, das so wirkt, wie “nach Diktat verreist” eigentlich wirken möchte, nämlich als habe der Verfasser es beim Aufstehen vom Schreibtisch noch schnell hingeschrieben und sei dann mit weltwichtigen anderen Dingen beschäftigt.

Smalltalk-Verbot
Es ist genau, wie man schon ahnt: Smalltalk ist praktisch eine Rückmailgarantie. Besonders Wetterbemerkungen führen zu völlig unnötigen Rückmails, zum Beispiel “Grüße aus dem für März ungewöhnlich sonnigen Berlin”. Selbst dahingeseierte Anmerkungen zu Familien, Kindern, Gesundheit können schlimmste Folgen haben.

Unterwegstaktik
Wann immer möglich, besonders aber bei kurzen Bestätigungsmails, bietet es sich an, eine scheinbar von unterwegs verfasste Mail zu schreiben. Jemand, der unterwegs ist, wird in der Regel nicht mit unnötigem Mailgetöse belastet. Die zeichnet sich durch durchgängige Kleinschreibung, Rechtschreibfehler, eine Grußformel wie “liebe Grüße von unterwegs” sowie eine Abschlusszeile à la “Sent by iPhone” aus. Die man auch einfach dahinschreiben kann. Sollten je technische Nachfragen der Verwunderung kommen, so antwortet man knapp “Ach so, ja, das ist wegen des VPN-Proxy beim SMTP-Server”. Das ist totaler Quatsch, wird aber als Begründung akzeptiert und nicht hinterfragt.

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88 Responses to “Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben”

  1. Kai Says:

    Ich glaube, der innere Rheinländer lauert nicht, er ka-lauert.
    *scnr*

  2. Wolfgang Says:

    Was ist mit BCC bei Mails? Nicht bekannt oder einfach nur im Artikel vergessen?

  3. SirMythos Says:

    “Ach so, ja, das ist wegen des VPN-Proxy beim SMTP-Server” … Der ist echt super. Solche Sprüche kann man auch in Mails verwenden. Am besten noch ein paar passende Fremdwörter dazu, bei denen der Gegenüber sich nicht sicher ist, ob er sich die blöse gibt, wenn er nachfragt was das bedeutet. Das Verhindert auch effektiv entsprechende Nachfragen.

  4. Johannes Says:

    Bringt mir – als jemand, der ein bis vier Mails am Tag bringt – zwar keinen Nutzen, aber sollte ich mal berühmt und mailreich sein, werde ich mich bestimmt darüber freuen, diesen Artikel hier gelesen zu haben. Danke!

  5. Stefan W. Says:

    A: Because it messes up the order in which people normally read text.
    Q: Why is top-posting such a bad thing?
    A: Top-posting.
    Q: What is the most annoying thing in e-mail?

  6. Gwaelan Says:

    Irgendwie widersprechen sich “Formalitätswirkung” und “Unterwegstaktik” hinsichtlich der Rechtschreibempfehlungen. Soll ich nu richtig schreiben, um offiziell zu wirken oder falsch, damit ich als beschäftigt gelte? Oder muss ich etwa zwischen Taktiken wählen entsprechend den Empfängern? Bei Kneipenkumpels also eher offiziell und bei Amazonangestellten lieber schlampig? Versteh ich nicht. Und dauert vielleicht das aktive Nachdenken und Konzipieren der Mail länger als das Aussortieren?

    (das waren zwar nicht alles rhetorische Fragen, müssen aber nicht beantwortet werden)

  7. Christopher K. Says:

    Der einfachste Weg keine Antwort mehr zu bekommen ist gar nicht zu schreiben/antworten und zu warten bis derjenige es vergessen hat. Macht man sich keine Freunde mit, sollte also nur bei unerwünschten Gesprächspartnern angewandt werden, ist aber hoch effektiv.

    Eine Alternative dieser Taktik: Man legt sich ein web.de Freemail-Postfach an. Das gefühlte halbe MB ist nach einer Woche garantiert voll und dann wird man nicht mehr genervt und die Leute die einem schreiben, bekommen eine Mail die ihnen erklärt, warum man die Mail nicht bekommen hat und nicht antworten wird.
    Per persönlicher Kontaktaufnahme kommen dann nur wichtige Nachrichten.

  8. alexplus Says:

    @Stefan W.

    Schlag das doch mal den Betreibern von Nachrichtenseiten vor: Die neuste Information immer am Ende der Seite anzeigen.

  9. Sergej Müller Says:

    Kein Dialog: Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben http://j.mp/hA8BGk

  10. Thomas Scholz Says:

    RT @wpSEO: Kein Dialog: Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben http://j.mp/hA8BGk

  11. Robert Deutz Says:

    mag den autor nicht, aber das ist gut! RT @wpSEO: Kein Dialog: Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben http://j.mp/hA8BGk

  12. Dennis Says:

    Haha! Das ist so fantastisch! Vorallen der letzte Punkt hat es mir angetan und mir war auch schon einmal aufgefallen dass mails von unterwegs viel strenger betrachtet werden und man hat immer die Ausrede “ach, die verdammte Autokorrektur.”

    Das ist eigentlich ein Freifahrtsschein! ICH SAGS EUCH! :D

  13. Basic Thinking Says:

    Sascha Lobo über "hermetisches Schreiben", um den Posteingang zu minimieren http://bit.ly/dMUiCH [kurz verlinkt]

  14. Pascal Says:

    Die korrekte Zeile ist übrigens “Sent from my iPhone” bzw. “Gesendet von meinem iPhone”, davor gehört eine (1) Leerzeile. Wenn dann richtig.

  15. Martin Labuschin Says:

    Präventives Inbox Zero http://t.co/7b7GaLj #lesenswert #email #inbox

  16. yoman Says:

    Anmerkung zu “Zitation”

    - Was sich anbietet: Die mail die man bekommt als antwortvorlage benutzen.

    - Alles rauslöschen, was man nicht für die antwort benötigt, also z.B. die ewig lange signatur des absenders.

    - Meine antwort direkt unter die textpassage / frage des erhaltenen mails schreiben.

    - Mail client so einstellen, dass beim klicken auf “Antworten” jede zeile der ursprungsnachricht ein “>” vorne dran erhält. Dann kann man gleich unten dran schreiben und die konverstion is wie ein live chat ersichtlich.

    - alternativ zu “>” kann auch eine andere farbe für die antwort verwendet werden, das problem hier ist nur, dass nach 3 mal hin und her ein regenbogen mit allen farben entsteht.

    —————-
    Beispiel:

    Nachricht 1 (gesendet an mich):

    Sehr geehrter Xyz

    Ich bin aufgrund von sowieso auf Sie aufmekrsam geworden. Wir sind ein Unternehmen, welches in der Papier verarbeitenden Industrie sei 25 Jahren blah blah blah …… nach vielen Zeilen…

    Teilen Sie uns einen möglichen Termin mit bei dem Sie vorbeikommen können und …blah blah….

    Wie reisen Sie an? Brauchen Sie jemand, der Sie am Bahnhof abholt? Wird würden gerne für Sie …blah blah …

    Ausserdem führen wir in den nächsten Monaten ein Seminar zu “was auch immer” durch und haben noch freie Plätze. Es handelt sich dabei um “vieles dies und das” …. blah blah.

    Freundliche Grüsse

    Leiter Personalabteilung
    Dr. med dent prof Ich habe viele Titel
    Strassewoicharbeite 12
    123456 Schaffenhausen
    http://adressevonbude.ch
    und noch viele Zeilen einer tollen Signatur…..
    —————-

    Auf antworten klicken und alles rauslöschen, was nicht benötigt wird, die antowrten dann gleich in die zwischenräume schreiben:

    —————-

    Hallo Dr. med dent prof Ich habe viele Titel

    Vielen dank für die anfrage

    > Teilen Sie uns einen möglichen Termin mit bei dem Sie vorbeikommen können…
    Es passt mir am:
    02.05.2013
    05.06.2013

    >
    > Wie reisen Sie an? Brauchen Sie jemand, der Sie am Bahnhof abholt?
    Mein Zug fährt ein Schaffenhausen ein:
    02.05.2013 – 12:30
    Bitte holen Sie mich um diese zeit beim kiosk ab, für alle fälle –> 078 712 45 78

    >
    > Ausserdem führen wir in den nächsten Monaten ein Seminar zu “was auch immer” >durch…
    Bitte buchen Sie für mich einen platz.

    Freundliche grüsse

    Johan Vogel ohne Signatur
    mobile: 078 712 45 78

  17. Christian Pesch Says:

    Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben http://tinyurl.com/65bxaeu

  18. Mark Michaelis Says:

    RT @cpesch: Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben http://tinyurl.com/65bxaeu

  19. Benjamin Rische Says:

    RT @saschalobo: Die Kunst der Mail-Minimierung – wie man so schreibt, dass man weniger Mails bekommt: http://1.ly/Hermetisch

  20. Kunst_der Says:

    Fragen/Tops nummerieren

    Weil die “>”-Variante in der dritten Ebene GAR keinen Sinn macht.

  21. JulianSchrader.de | Links of Interest — March 25, 2011 Says:

    [...] Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben | webciety [...]

  22. Andrea Back Says:

    Geniale Schreib-Strategie (von Sascha Lobo) zur Mailreduktion, einfach da dann weniger Antwort-/Rückfragemails: http://bit.ly/dMUiCH

  23. Protokoll vom 26. März 2011beiTrackback Says:

    [...] Minimailbox Sascha Lobo reduziert seine Mailflut über hermetisches Schreiben [...]

  24. NerdFeed #4 « Nerds4Normals Says:

    [...] Sascha Lobo: Die Kust der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben [...]

  25. WG007: Skeuomorph | Wikigeeks – Podcast über gesellschaftliche Netzthemen Says:

    [...] und die Blogger: Don Alphonso hört auf. Causa mspro und Reaktion von Don Alphonso. iPad 2, hermetisches E-Mail-Schreiben, NYT mit neuer Paywall. Glitzereneloops, The Event zu erklären ohne zu spoilern ist echt doof. [...]

  26. Bernd Says:

    Warum sind hier Zitate der verlinkenden Seiten als Kommentare eingefügt? Die interessieren mich nicht!

  27. TRB 222 : iShareGossip, Japanthesen, Minimailbox, Flittern, ArtifartibeiTrackback Says:

    [...] Woznicki erklärt seine Thesen zur Erdbebenkatastrophe in Japan 24:23  Sascha Lobo verrät euch wie ihr eure Mailbox kleiner kriegt 33:28  Teresa Bücker flittert über Twitter und zeigt am 14. April auf der Republica wie’s [...]

  28. galleryy Says:

    Hauptsache keine Abzocke

  29. Die älteste aller Kommunikationsformen. (Liebeserklärung) | Floyboy Says:

    [...] Mails haben dank Smartphone bei mir die SMS komplett abgelöst. Ein “Gesendet mit meinem iPhone” versteht jeder. Nein, wissen dann meine geschätzten Empfänger, dieser stakkato-Stil mit den diversen Rechtschreibfehler – das hat nichts mit Unfreundlichkeit zu tun. Der Heinz hat nur zu dicke Finger! Vielleicht sollte ich den Hinweis aber doch weglassen… Hermetisches Schreiben ist das Stichwort. [...]

  30. Susanne Braun Says:

    Cooler Artikel. Auf diese Tipps und Tricks, um mein E-Mail-Postfach zu verschlanken, bin ich noch nicht gekommen. Außer dass ich mich bei einigen Newslettern ausgetragen habe, was aber nicht wirklich viel gebracht hat.

    Diese Tipps sind gut als Anleitung zu gebrauchen. Ich werde ihn mir ausdrucken und die wichtigsten Punkte sozusagen auswändig lernen, damit ich auch nicht mehr soviel (unnütze) Zeit in meinen Accounts verbringen.

    Viele Grüße
    Susanne Braun

  31. Hermetisches Schreiben » lernen und arbeiten Says:

    [...] Den ganzen Artikel von Sasche Lobo finden Sie hier:  Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben. [...]

  32. Daniel Fiene Says:

    Noch mal zufällig drauf gestoßen: Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben http://ow.ly/4FRI5 #lobo

  33. mspro Says:

    sehr geil: @zeitweise über emailnichtbeantwotung: http://t.co/td9i7uz vergleiche auch: http://t.co/iHLJLMW

  34. wiebusch Says:

    sehr geil: @zeitweise über emailnichtbeantwotung: http://t.co/td9i7uz vergleiche auch: http://t.co/iHLJLMW

  35. blog.psycho-city.de » Die Kunst der E-Mail-Vermeidung Says:

    [...] Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben von @saschalobo [...]

  36. Linkereien (weekly) « lieblinks Says:

    [...] Die Kunst der Mailminimierung und hermetisches Schreiben [...]

  37. Machen Sie sich Ihren E-Mail-Posteingang untertan :: deutsche-startups.de Says:

    [...] senken. Sascha Lobo gibt in seinem nicht mehr taufrischen, dennoch aber hochaktuellen Artikel Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben viele tolle Tipps, wie der Antworts-Drang der Empfänger reduziert werden kann. Trotz der [...]

  38. » Fluent.io et al.: Wird E-Mail persönlicher, einfacher, effizienter? Campfire Says:

    [...] bounct eingehende E-Mails rigoros bei mehr als 500 Zeichen, Sascha Lobo bricht eine Lanze fürs „hermetische Schreiben“. Einen E-Mail-Client orientierten Ansatz präsentiert [...]

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