My Work and Life with the Cloud
Die Cloud ist (leider noch immer) recht abhängig vom jeweils genutzten Gerätepark, weshalb ich meinen hier kurz aufliste:
• MacBook Pro 15” – als halbmobiler Rechner
• AirBook 11” – als mobiler Rechner
• Google Nexus One – als Arbeitstelefon
• iPhone 4 – als Privattelefon
• iPad 3G – als Tablet für zwischendurch
• Amazon Kindle 3G – für Bücher
Dazu kommen ein paar ergänzende Kleingerätschaften, die ich weiter unten erwähne, wenn es reinpasst.
Arbeit
Mail - Mit GMail benutze ich die beste mir bekannte, cloudbasierte Maillösung. Das mag auch daran liegen, dass ich seit meinem Umstieg 2009 einfach nicht mehr nach Alternativen gesucht habe. Vorher war Mail ein Schmerz im Pop3, noch davor benutzte IMAP Lösungen scheiterten oft an den Datenobergrenzen der Postfächer auf dem Server oder an Kompliziertheit. Regelmäßig maile ich vom MacBook, AirBook, Nexus One, iPhone und iPad, je nach dem, was gerade in Reichweite liegt und aufgeladen ist. Gmail passt sich geschmeidig dem Gerät an, keine Beschwerden, bis auf:
Adressverwaltung – eigentlich sollte sich die an Gmail anfügen, die von Google ist aber für mich dysfunktional. Sie ist nicht nahtlos geräteübergreifend wie Gmail, es fehlt ein vernünftiges Konzept – vor allem, was automatisierte Zusammenführung der Daten aus verschiedensten Quellen, Sortierung und Aktualität der Daten angeht. Grob geschätzt ein Viertel der Handynummern, die ich anrufen möchte, finde ich über Facebook, weil sie dort eben meistens aktuell sind. Der Austausch zwischen Handydaten (iPhone) und Gmail-Adressen ist ab Werk unzureichend und muss mit Plugins, Drittplattformen und Gaffatape selbst kompliziert zusammengedübelt werden. Doof. Adressverwaltung ist meine große Cloudschwäche.
Arbeitsdokumente – Das Loblied von Dropbox erklingt überall, und zwar zurecht. Wasser und Brot, das sind in der Cloud Gmail und Dropbox. Ich habe meinen gesamten Desktop auf beiden Laptops in die Cloud geschoben (ja, mit einem 100GB-Account). Will sagen: Jede lokale Datei, die ich auf dem Rechner speichere, wird sofort in die Dropbox-Cloud übertragen und von dort auf den anderen Rechner. Wenn ich mit dem Airbook unterwegs bin, bleibt das MacBook zuhause aufgeklappt: Dropbox aktualisiert sich regelmäßig und kopiert es auf den Desktop. Dropbox ist auch Teil meiner BackUp-Strategie, zusätzlich hängt im Heimnetzwerk eine Terabyte-TimeMachine, die stündlich backupt, über Bande also auch mein AirBook unterwegs. Mit Backblaze habe ich experimentiert, aber wegen unverschämter PopUp-Politik (Kreisch, kauf mich, kreisch!) davon abgelassen.
Kollaborative Dokumente – Ich weiss, das ist mittelfristig unbedingt mit dem Topos “Arbeitsdokumente” zu verschmelzen, aber ich brauche Word, PowerPoint etc., unter anderem, weil ich mit Kunden zusammenarbeite, die solche Formate wiederum für ihre internen Prozesse brauchen. Außerdem bin ich ärgerlich oft offline oder mit wackeliger Netzverbindung unterwegs (Zug, Flugzeug, Ausland). Ansonsten kollaboriere ich hauptsächlich mit Google Docs. Die Bücher “Wir nennen es Arbeit” und “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” habe ich mit den jeweiligen Coautoren in der Cloud geschrieben.
Präsentationen – Präsentationen sind ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, daher habe ich einen Prezi Pro-Account. Ich benutze ihn derzeit eher sporadisch, was an zwei Dingen liegt: man muss dämlicherweise Online sein, um das lokale Prezi-Programm überhaupt starten und benutzen zu können, damit hatte sich Prezi seinerzeit den Super-Eumel 2010 verdient. Abgesehen davon wird man selten größere Fragezeichen in den Gesichtern von Kunden sehen als wenn man ihnen eine Präsentation mailen soll und es kommt eine Datei mit der Endung .pez an.
Veröffentlichungen – Mein Blog saschalobo.com habe ich versucht, als Plattform für alle meine Veröffentlichungen zu gebrauchen. Das hat so mittel geklappt, derzeit führt mein Blog die Existenz einer zu selten gegossenen Pflanze mit weniger als einem Artikel im Monat. Ich plane deshalb für die Jahresmitte einen Relaunch, der aktuelle Erkenntnisse von Cloud, Lifestream und Digitaldokumentation miteinander in Blogform verbinden soll. Be afraid.
Organisation
Aufgabenverwaltung – die Gmail-Aufgabenverwaltung ist grauenvoll. Getestet habe ich Remember the Milk, Things, Teuxdeux, Idonext, eine chinesische Things-Kopie und ein paar andere. Sogar mit Salesforce als kombinierte Businesslösung habe ich experimentiert, aber das hat sich für mich ungefähr angefühlt wie eine ToDo-Liste nicht auf einen (digitalen) Zettel zu schreiben, sondern auf eine Marmorplatte zu meißeln. Inzwischen bin ich bei producteev gelandet, das ist für mich der Blinde unter den Toten. Allerdings mit Potenzial.
Bookmarks – Delicious. Nichtmal Yahoo hat mich daran hindern können. Seit Jahren prophezeihe ich die Rückkehr und den großen Durchbruch der tagbasiertern Systeme, die Realität hat meine Prophezeihungen bisher harsch ignoriert, aber für Bookmarks gibt’s im Moment wenig geeigneteres. Ausser man will mehr als 20 Bookmarks in Firefox gleichzeitig aufrufen, in was für einer Programmiersprache gewordenen Browserzumutung ist das eigentlich zusammengeschraubt? Regelmäßig teile ich Bookmarks auch durch simples Verschicken eines Links auch mit anderen Interessierten. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand mich thematisch stalken wollte, könnte man unter http://delicious.com/saschalobo/spon zum Beispiel alle Bookmarks sehen, die ich für aktuelle und zukünftige Spiegel-Online-Kolumnen sammle.
Termine – Meine Terminsituation besteht aus dem – mit mehreren anderen Leuten geshareten – Google Kalender. Das war auch das erste Cloudprodukt, das mein Leben substanziell verbessert hat. Wenn ich retrospektiv betrachte, wieviele Termine und Fristen ich vor Google Calendar verpeilt habe, dann würde ich ohne heute vermutlich in einer kalten Zelle tief unterm Finanzamt angekettet sein, verlassen von alle Arbeitskollegen und Kunden. Zusätzlich benutze ich zur Terminkoordination mit mehr Personen als nur mir selbst Doodle.
Finanzwesen – Eine halbe Stunde lang habe ich Billomat ausprobiert. Dann war ich erschöpft und schreibe seitdem wieder Rechnungen in Word. Hier sehe ich noch Luft nach oben. Gibt es inzwischen eigentlich irgendwas, wo man auch Rechnungen, die an einen gestellt werden, irgendwie extrem simpel einpflegen kann?
Information & Vernetzung
Echtzeit-Information – Für Android gibt es einen tolle Applikation namens SlideScreen Pro, die den Startbildschirm des Handy mit acht Streams (fast) in Echtzeit bestückt: Anrufe, SMS, Google Kalender, Gmail, Aktienkurse, Facebook-Stream, Google Reader, Twitterstream, das alles wird auf einmal angezeigt. Aktienkurse habe ich wegen Aktienallergie ausgeschaltet, alles andere erkenne ich mit einem Blick, bzw. darin stattfindende Neuigkeiten. Die App fühlt sich an wie ein Stück Kommunikationszukunft, alles ist verstreamt und verechtzeitet, weil es mobil abrufbar in der Cloud stattfindet – das ist famos. SlideScreen Pro könnte nach fast einem Jahr ohne Änderung aber mal wieder upgedatet und funktionserweitert werden.
Chat – Chatplattformen, can’t live with them, can’t live without them. Ein paar Arbeits-Freunde wohnen im Skypechat, mit anderen googlechatte ich, einige AIMen oder ICQen allen ernstes noch und über den Facebook-Chat kommen soziale Kontakte dazu, außerdem eine ab-und-zu-Randexistenz im IRC. Immerhin kenne ich niemanden, der iChat benutzt, das muss man mir positiv anrechnen. Und kann man das alles vereinen in einem Client? Nein (hauptsächlich wegen Skype). In der kollaborativen Benutzung eines Chats (bzw. Microkommunikation à la Yammer) sehe ich übrigens großes, ungehobenes Effektivitätspotenzial gerade für traditionelle Unternehmen.
Facebook – Facebook nutze ich als Sammelplattform für viele, aber nicht alle digitale Aktivitäten. Ich habe ein Profil, das keine Freunde mehr zulassen kann und eine persönliche Page, die ich leider etwas vernachlässige. Eingebunden sind dort die meisten anderen benutzten Plattformen, irgendwie über Apps, RSS, FriendConnect, Favourite-Anbindung und Likebuttonifikation und Yahoo Pipes, alle untereinander vernetzt und halbautomatisch verbunden, Gott ist das kompliziert, ich habe längst die Übersicht verloren. Das führt oft zu der Angst, dass ein per Mail verschickter, irre peinlicher Screenshot aus Versehen über delicious zu einem Facebook-Link mit einem automatisch abgefilmten PDF auf Youtube eingebunden in ein Tumblelog via Pousterous getwittert wird. Oder so.
Twitter – Twitter benutze ich als Mischung aus Micro-Pressemitteilung und Witzcontest. Außerdem zur direkten Erforschung der unergründlichen Wege des Hyve-Mind (was verbreitet sich wie und warum oder auch nicht). Was wie oft von wo aus geklickt wird, tracke ich dabei mit bit.ly Pro.
Posterous – Ich gebe zu, Anfang 2010 oder so war ich Posterous-Fieber und habe neun Posteren eröffnet, um dort spezifische Inhalte und Informationen zu sammeln – als cloudbasiertes Knowledge Management System also. Übrig geblieben sind zwei oder drei, in unregelmäßiger Benutzung. Vielleicht werden die einfach bei meinem Blogumbau integriert, Posterous ist bloggen mit Stützrädern. Abgesehen davon hat Posterous seine Nutzer im letzten Jahr herb enttäuscht, in dem es alle möglichen Links heimlich zu Affiliate-Links umgebaut hat und damit gezeigt, was für Gefahren in der Cloud so lauern können.
Latitude – Latitude läuft auf dem Nexus One und dem iPhone gleichzeitig und funkt meine Position jederzeit ins Netz, um genau zu sein: auf mein Blog saschalobo.com, wo man beinahe in Echtzeit sehen kann, wo ich gerade bin. Ab und zu reagieren Leute erschüttert darauf, auch, weil sie nicht wissen, dass man den abgebildeten Ort händisch einstellen kann, wenn man möchte.
Blippy – Auf Blippy werden automatisiert alle Käufe via iTunes veröffentlicht. Warum ich diese Information in die Cloud pumpe, das erkläre ich ein andermal. Es hat aber vielleicht auch damit zu tun, dass ich ein bisschen bescheuert bin.
Ping – Ping spielt eine äußerst wichtige Rolle in meinem kulturmedial vernetzten Leben und – haha, nee, nur ein Scherz, niemand benutzt Ping, das Nichtschwimmerbecken unter den Networks, so social wie Isolationshaft.
Vi.sualize.us, Instagram, Twitpic, Flickr, Youtube, Foursquare, Tumbler und viele andere Netzwerke benutze ich hauptsächlich zur Dokumentation von selbst Geschaffenem (Instagram, Twitpic, Flickr) und Interessantem (Youtube Favourites, reddit Favourites, Tumbler, Vi.sualize.us). Dazu kommen noch gut fünfundzwanzig andere Dienste, die ich sporadisch bis homöopathisch nutze, damit ich später in der Presse behaupten kann, ich sei von Anfang an dabei gewesen, falls sie groß werden.
Unterhaltung & Kultur
Musik – Musik und Medien, das ist neben der Adressverwaltung meine zweiter völlig untercloudeter Aktivitätsposten, das Streamen aus der Cloud spielt in meinem Leben noch eine eher kleine Rolle (außer Youtube). Lediglich das iTunes-Radio benutze ich cloudseits, alles andere ist immer lokal gespeichert. Das liegt auch daran, dass ich nicht immer online sein kann (Zug, Flugzeug, Ausland), aber immer Musik hören will. Es wird nebenbei gesagt mal Zeit, dass Android mit einer diesen Namen verdienenden, eingebauten Musikverwaltung um die Ecke kommt und auch, dass die zwei, drei guten Streaming-Dienste mal nach Deutschland kommen. Ja, Spotify und Pandora, Ihr seid gemeint! Mit Last.FM bin ich nie warm geworden.
Filme - Auf iTunes kaufe ich ab und zu Filme. Das ist eine so mittelokaye User Experience. Der iTunes-Store hat leider eine grauenvolle, unapplige Usability. Ein einziges Mal habe ich auch probiert, über die Playstation Drei, bzw. den Sony Store einen Film zu laden. Es hat auch geklappt und nur drei Tage später (leider keine Übertreibung) konnte ich ihn wegen des langsamten Downloadservers des Planeten dann auch sehen. Habe mir aber fest vorgenommen, Sony Entertainment im Spätsommer 2067 eine ernsthafte zweite Chance zu geben. Die Online-Videothek Maxdome wollte ich vor einigen Jahren nach ihrem Start ausprobieren und habe mich durch groteske Nutzerführungen durchgeklickt, um ganz am Ende zu erfahren, dass man die Plattform nur mit dem PC nutzen kann. Wie es heute ist, weiss ich nicht, weil es mich nicht mehr interessiert. Ich bin ein sehr nachtragender Typ bei sowas.
eBooks – Mit dem neuen Kindle 3G kann man neben dem eBooks-Lesen zwar auch ins Netz, aber der Kindle hat den allerschlechtesten Browser der Welt, das kann man ohne jede Klagegefahr so sagen. Dazu kommt, dass Geräte dieses Formats ohne Touchscreen sich anfühlen wie aus dem 20. Jahrhundert. Die Buchfunktion ist aber toll, vor allem der accountbasierte Austausch. Will sagen, ein gekauftes Buch ist auf dem Kindle und auf jedem anderen Gerät, auf dem man sich einloggt. Auch auf der Kindle-App beim iPhone. Liest man ein Buch auf dem einen Gadget, ist die richtige Seite auf dem anderen automatisch aufgeschlagen. Der Screen des Kindle ist beeindruckend, ich dachte bei der Lieferung erst, da sei eine bedruckte Schutzfolie drauf und wollte sie abziehen. War aber der Bildschirm – sehr toll (hat nur leider wenig mit der Cloud zu tun). Eine durchaus schöne Cloudfunktion des Kindle ist, dass ich verschiedene Dateien (PDF, Word, etc) an eine mir zugewiesene Mailadresse @kindle.com senden kann – und das Dokument ist im Nu auf dem Gerät zu lesen. Der große Kindle DX ist mir übrigens nach eingehenden Tests (drei Minuten) als zu sperrig erschienen.
Spiele – Das iPad benutze ich zum Zwischendurch-Mailen und Schreiben, und zwar mit dem Zagg Mate, das gleichzeitig eine Schutzhülle und eine Tastatur ist. Ansonsten spiele ich auf dem iPad (und ab und zu auch dem iPhone), und zwar die allernaheliegendsten und meistverwendeten Spiele, Angry Birds, Cut the rope, Worms II, Doodle Jump, alles middle of the road und in vielen Fällen auch mit cloudbasierten Vergleichsplattformen wie GameCenter oder OpenFeint verbunden, so dass ich meine Ergebnisse auf Facebook posten kann. Da sind sie dann.
Gesundheit
Fitness – Zwei Internet-Waagen habe ich ausprobiert, YouW8 fing gut an und war dann schnell defekt, Withings erscheint mir besser. Die Waage sendet Gewicht und Fettanteil ins Netz, wenn man möchte auch auf Facebook und Twitter, und mit einer iPhone-App kann man die Werte und die dazugehörigen Statistiken dann abrufen und auswerten. Das hilft tatsächlich bei Kontrolle und Motivation der eigenen Fitness (ein bisschen). Wenn irgendwann noch Blutdruck und andere Werte so simpel gemessen und ins Netz geschickt werden können, dann stelle ich mir cloudbasierte Gesundheit als echten Vorteil vor, weil zum Beispiel über eine Mustererkennung Krankheiten früherkannt werden könnten (Temperatur hoch, Blutdruck tief, Blutsauerstoff gering, das ist die Beulenpest, gehen Sie zum Arzt!). Abgleichen kann man Withings übrigens mit Google Health, was ich auch tue, ohne so recht zu wissen warum, denn dort lungern die Daten in meinem Fall in einer Cloudsackgasse herum.
Sport – Jetzt nicht lachen oder nur leise lachen oder nicht so lange laut lachen oder egal, aber ich jogge ab und zu. Dann nehme ich das iPhone mit, da ist Nike+ GPS drin, die Joggingdaten werden aufgezeichnet und beim Syncen des iPhone in die Cloud verschoben. Weshalb es nicht direkt in Nikes Running-Community geschossen wird, bleibt leicht rätselhaft. Aber immerhin kann ich das iPhone in einen dafür vorgesehenen Slot des Laufbandes in meinem Fitnesstudio stecken, dann werden die Daten auch transferiert. So kann ich dank der Cloud genau nachvollziehen, dass ich in der ersten Woche des Jahres 12 Kilometer gelaufen bin, in der zweiten 8, in der dritten war ich krank, in der vierten 5 Kilometer und in der fünften bis siebten null Kilometer.
Fazit
Mein digitales Ich ist stark vercloudet. Es fühlt sich nicht schlimm an oder so. Abhängigkeiten ist ein Kennzeichen des digitalen Zeitalters. Wenn eine Festplatte runterfällt, komme ich an die Daten im Zweifel ungefähr so schwer und kostenaufwändig ran, als lägen sie in einem Bunker in New Mexico. Wenn Gmail oder Dropbox allerdings kaputtgehen oder geknackt werden, dann habe ich ein Problem, ungefähr vergleichbar mit einem Wohnungseinbruch. Private Daten in der Cloud und bei Unternehmen sind für mich aber ganz offensichtlich ein eingehbares Risiko nach dem Prinzip “Ungebranntes Kind scheut das Feuer nicht”.
Der große Hemmschuh ist derzeit klar die mangelhafte Vernetzung der dutzenden Cloud-Services untereinander. Ein großes Riesensystem anzustreben, wäre unklug, schon jetzt bin ich mit der gleichzeitigen Nutzung der vier bis fünf relevanten Cloudservices aus dem Hause Google nur mäßig glücklich. Die ergänzende Benutzung unterschiedlicher Plattformen ist eine Art, wenigstens ein bisschen Kontrolle zu behalten. Allerdings müsste dafür ein einfacherer, besserer, verbindlicherer Standard der Kommunikation zwischen den Plattformen geschaffen werden. Die Technologie gäbe es längst, damit etwa Facebook-Kontakte, Gmail-Adressen und Handytelefonnummern im iPhone nahtlos und geschmeidig miteinander verschmelzen – es wird bloss aus kleingeistigen Abgrenzungsgründen noch nicht getan – oder so verkompliziert, dass es unpraktikabel wird. Bis es soweit ist, bleibt meine Cloudwelt so zusammengestückelt und flickendurchwirkt, wie sie da beschrieben oben ist. Immerhin.
In einem langen Artikel habe ich aufgeschrieben, wie die Cloud in meinen Alltag integriert ist: http://1.ly/MeineCloud
Neues Verb gelernt: ein Motto geguttenborgen http://webciety.de/2011/02/21/my-work-and-life-with-the-cloud/
RT @saschalobo: In einem langen Artikel habe ich aufgeschrieben, wie die Cloud in meinen Alltag integriert ist: http://1.ly/MeineCloud
Nette Liste! ;) RT @saschalobo In einem Artikel habe ich geschrieben, wie die Cloud in meinen Alltag integriert ist: http://1.ly/MeineCloud
bin mir nicht sicher wie viel diese gleichsetzung von cloud mit webapp bringt http://webciety.de/2011/02/21/my-work-and-life-with-the-cloud/
Wie synchronisiert man denn seinen gesamten Desktop in die Cloud oO?
Indem man den Desktop-Ordner zum Dropboxordner ernennt.
Dass Du Billomat so scheisse findest, trifft mich jetzt sehr hart, persönlich.
Interessant wäre zu wissen, wie du es anstellst, damit sämtliche Daten mit der Dropbox synchronisiert werden. Extra Programm oder alles eine Sache der Einstellungen im Finder bzw. der Dropbox?
RT @saschalobo: In einem langen Artikel habe ich aufgeschrieben, wie die Cloud in meinen Alltag integriert ist: http://1.ly/MeineCloud
Hier beweist @saschalobo, dass er doch eigentlich echt toll schreiben kann! Thema: Die "Cloud" und wie er sie nutzt: http://1.ly/MeineCloud
Wieder ein neues Wort kennengernt: "geguttenborgt". Bin gespannt, wann es im Duden erscheint. http://bit.ly/fIYA5V
Chat in der Cloud? Kann man mit Jabber und Transportern für Fremdprotokolle erledigen. So kannst du zum Beispiel alle Buddies zum Goolge Chat / Google Talk adden (mal abgesehen von Skype).
http://blogwache.de/2010/07/23/facebook-icq-und-msn-mit-google-mail-chat-nutzen/
Sprichst du hier nicht von verschiedenen Dingen? Cloud-Dienste und Webapps?
RT @saschalobo: In einem langen Artikel habe ich aufgeschrieben, wie die Cloud in meinen Alltag integriert ist: http://1.ly/MeineCloud
angekommen in der Wolke – interessanter Artikel von @saschalobo : MY WORK AND LIFE WITH THE CLOUD http://goo.gl/sYyb7
Haha! Sascha!
Made my day :D
“Ping – Ping spielt eine äußerst wichtige Rolle in meinem kulturmedial vernetzten Leben und – haha, nee, nur ein Scherz, niemand benutzt Ping, das Nichtschwimmerbecken unter den Networks, so social wie Isolationshaft”
Danke für den tollen Beitrag. Du hast doch glatt mein Interesse an Prezi geweckt.
Mit imo.im kann man web basiert auch über Skype, ICQ, Yahoo!, Jabber, Google Chat, Facebook, AIM und noch ein paar kleineren chatten. History der Gespräche bleibt dort in der Cloud. Meebo.com ist ähnlich (ich finde schöneres Design), aber leider gibts da kein Skype.
Hallo Herr Lobo,
vielen Dank für den großartigen Artikel!
Nachdem man scheinbar bei fast allen Online-Backup-Anbietern die Schwarze-Peter-Karte zieht, bin ich nach längerem Vergleich von Preis, Leistung und Erfahrungen langfristiger Nutzer bei CrashPlan gelandet und kann das *sehr* empfehlen. Ein paar Tage gibt’s auch noch 15% Rabatt – offiziell für Mozy-Wechsel, aber in Wahrheit für jeden, der’s weiß: http://www.crashplan.com/mozyonover
Wenn Sie viel mit Google Docs machen, ist hier vielleicht eine interessante Ergänzung dabei, um lokale Dokumente – vergleichbar zu Dropbox – konstant mit den auf Google Docs abgelegten Dokumenten synchron zu halten: http://www.readwriteweb.com/archives/3_tools_to_sync_your_files_with_google_docs.php
Danke für den Tip zu producteev! Vor allem die Funktionen, Aufgaben im Team abzustimmen, wirkt sehr beeindruckend.
Pinboard.in ist *die* Delicious-Alternative – wird auch von mehreren Delicious-Clients (u.a. Delibar für OS X und iOS) unterstützt und bietet u.a. automatischen Import von (und Synchronisation mit) einem Delicious-Account an: http://pinboard.in Es lohnt sich sicher, einen Pinboard-Account zumindest als Backup-Lösung für Yahoo’s Delicious-Willkür vorzuhalten.
Adressen ist ein ganz trauriges Thema. U.a. Soocial verspricht, Adressen aus verschiedenen Quellen zu aggregieren und synchronisiert zu halten. Schlussendlich hilft es nicht, weil weder Facebook noch Xing einen anderen Service an die Kontaktdaten ihrer Nutzer ranlassen. Dann bleibt es nur bei dem, was man schon hat und vielleicht ein kleines bisschen LinkedIn, wo kaum jemand wirklich brauchbare Kontaktdaten hinterlegt. Ich bin bei einem Exchange-Account gelandet. Dann kriegt man das Zeug zumindest von einer Minute auf die andere in sein neues (bzw. Austausch-)Handy.
Bei der Nutzung von Google Calendar sind in Ihrem Fall vielleicht Tungle (www.tungle.me) – für die Koordination von Terminen mit Dritten – oder TripIt (www.tripit.com) – für die automatische Einbindung aller möglicher Reiseinformationen (Zug-/Flugverbindungen, Hotels etc.) in einen “Reisekalender” – einen Blick wert.
Bei mir hat sich zum Thema “Chat” Adium (http://adium.im/) als sehr benutzbar erwiesen. Das kann bis auf Skype alle erwähnten Dienste gemeinsam verwalten.
Für Windows User (jaja, ich weiß…) ist Trillian DIE Multimessenger-Lösung. Sogar inkl. Skype, Facebook, Twitter, Mail…
Deine Worte über Googles Kontakte-Chaos in Larry Pages Ohr. Ich verstehe auch nicht, warum die Kalerndersynchronisation so gut klappt, die Kontakte aber eine einzige Katastrophe sind.
Habe im Übrigen geschmunzelt, da viele Dinge bei mir ebenso laufen, ich mich aber nie als so “cloudbasiert” empfunden habe. :-)
“Das führt oft zu der Angst, dass ein per Mail verschickter, irre peinlicher Screenshot aus Versehen über delicious zu einem Facebook-Link mit einem automatisch abgefilmten PDF auf Youtube eingebunden in ein Tumblelog via Pousterous getwittert wird.”
YMMD! ;) Sehr informativer Blog, habe ich gerne gelesen
Das es die Technik Gmail-, Facebook- und Handyadressen leicht zusammenzuführen bereits geben kann, sieht man übrigens an HP Palm WebOS. Das ist die große Stärke dieses Betriebssystems. Habe im Pre alles schon zusammen – kann es aber bei Bedarf auch wieder trennen.
Und @Chrsitian: Man kann bei Trillian auch Skype einbinden? Das wußte ich als jahrelanger Trillian Nutzer noch nicht – praktisch!
Fehlt da nicht Formspring?
Hallo Sascha,
eine sehr gute Auflistung und Funktionsbeschreibung. Ich benutze etwa 80% der angesprochenen Services auch regelmäßig.
Zum einen Frage ich mich allerdings, warum sich nicht Single-Sign On Services oder das Open-ID Format besser durchsetzen, denn es ist wirklich schwierig sich alle unterschiedlichen Passwörter zu merken.
Außerdem sollten die Datenschutzbeauftragten der Länder Ihren Focus auf solche Services (wie z.B. Dropbox) richten, damit sie sicherer werden, anstatt sich über Google Street View zu echauffieren…
Anja
“Geguttenborgt” ist großartig! :-)
+1 für Spotify & Co! Das Thema Musik ist tatsächlich noch immer eine etwas dunkle Regenwolke. Allerdings sollte Shazam noch mit in die Liste. Wer früher mit dem Finger auf der REC Taste den Radio Moderator bekniet hat, diesmal die Klappe zu halten, wird derartige Tools lieben!
Meine Rechnungen (und Projekte) verwalte ich inzwischen mit Reporta. Ist zwar am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber bisher habe ich nichts vergleichbares gefunden. Kennt jemand Alternativen?
Wieso denn das Amazon Kindle zum Lesen?? Das iPad muss doch gigantomanisch besser sein? Schon auf dem iPhone lese ich total gerne … ein Gegenstand zum Schleppen weniger. Oder hat das Amazon-Teil irgendwelche Vorteile?
Bei der Terminverwaltung fehlt der Satz, wie der “Sync” funktioniert. Auf Android-Handy kommen sie ja noch problemlos, das MacBook kann sie sich auch regelmäßig ziehen, aber wie kommen sie auf iPhone und iPad? Ich verpasse immer noch Termine, die zwei Stunden vorher erst bei Google angelegt wurden und ohne iTunes-Sync nicht den Weg auf mein iPhone finden. Hast Du eine bessere Lösung? MobileMe?
Ich setze auch immer mehr auf Richtung Cloud. Nicht überall aber bei vielen Diensten.
Der Google Account oder die Dropbox ist bei mir auf jeden Fall nicht mehr wegzudenken. Erspart mir viele andere Tools und einiges an Serverkonfigurationen wie man es beim eigenen Mailserver hätte. Ebenfalls bei der Aufgaben- und Notiz-Verwaltung.
lesenswert: My Work and Life with the Cloud http://bit.ly/dJaW8d
Amüsant geschrieben: My Work and Life with the Cloud von Sascha Lobo http://bit.ly/hydKAp
[...] 2.0″ fällt ist zum Teil gar nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken. Ein wirklich guter Artikel von Sascha Lobo unter dem Titel “My work and life with the cloud” hat mich zum Nachdenken gebracht. [...]
RT @klauseck: lesenswert: My Work and Life with the Cloud http://bit.ly/dJaW8d
Hi Sascha,
sehr interessante Liste, zu der ich etliche parallelen erkenne ^^
Anbei ein paar Hinweise auf Tools, die ich gerne und regelmäßig nutze und sich vielleicht auch für Dich als nützlich erweisen könnten:
Aufgabenverwaltung: hier bin ich seit kurzem extrem zufrieden mit The Deadline (https://the-deadline.appspot.com), das sich nahtlos in Google (Apps) integriert und solo wie kollaborativ eine wahre Freude ist.
Finanzwesen: Hier nutzen wir seit geraumer Zeit Salesking. Klappt ebenfalls extrem gut und kann den Prozess von Angebot bis zur letzten Mahnung sehr effizient abbilden. Einpflegen von gestellten Rechnungen klappt leider nicht. https://www.salesking.eu/
Kontaktverwaltung / CRM:
Ein sehr nettes Tool von 37Signals dafür ist Highrise. Die Integration zum Smartphone klappt leider noch nicht nahtlos ins jeweilige iphone / android Adressbuch, sondern nur über eine App. Schöne ist jedoch, das zu jedem Kontakt alle Mails, Notizen, Dokumente etc. an einem Ort sind, was besonders im Team dann doch sehr praktisch ist. http://highrisehq.com/
Chat: Trillian ist in der neuesten Version echt brauchbar geworden. Zwar kann es Skype noch nicht Stand-alone (muss parallel offen sein, läuft jedoch über das Trillian-Interface), ansonsten aber bis inkl. Facebook-Chat alles bestens.
Notizen & Bookmarking:
Noch eine neue Anwendung die mich in jüngerer Zeit begeistert und die ich nicht mehr Wegdenken kann aus meinem Cloud-Dasein ist Springpad (http://springpadit.com). Während ich mit Evernote aus rein ästhetischen Gründen nie richtig warm geworden bin und es daher nur sporadisch nutze (genauer: für alles, was OCR erforder, dessen Mangel das größte Manko von Springpad ist), bin ich seit Tag 1 meiner Springpad-Nutzerschaft heavy user. Egal ob Bookmarks, Notizen, Einkaufslisten (mobile Integration klappt vom feinsten mit iphone, Android und iPad), Filmtipps, etc – läuft alles via Springpad und das zu großer Zufriedenheit. Neben dem nicht vorhandenen OCR ist der größte Mängel das schlecht geregelte Sharing.
So, vielleicht sind ja ein paar brauchbare Anregungen für den ein oder anderen dabei :)
Grüße,
Thomas
Hm… ich weiß nicht… irgendwie finde ich es doch etwas übertrieben, soviele persönliche Daten ins Netz zu laden. Klar erleichtert es doch vieles, hat aber auch einen bedenklichen beigeschmack…
Eigentlich fehlt mir, nach dieser umfassenden Bestandsaufnahme, nur noch die Frisur von Sascha. Es läuft …
@blubb: Für die meisten Menschen ist das sicher viel zu viel in der Wolke, aber @SaschaLobo hat ja genau diese Werkzeuge zum beruflichen Inhalt. Wer, wenn nicht er, sollte dies ALLES in seinem Berufs- und auch Privatleben ausprobieren und auch publizieren.
//Sven.
[...] “My Work and Life with the Cloud” (webciety.de, Sascha Lobo) [...]
Das mach ich fast genau so wie der @saschalobo http://bit.ly/hEkcBb #longreads
[...] My Work and Life with the Cloud Sascha Lobo über seine Nutzung der Cloud. [...]
Zwei Ergänzungen:
1. Die Todo-Liste kann man wunderbar mit Omnifocus verwalten. Die Mac-Software läuft auch auf iPhone und iPad und synchronisiert zuverlässig mittels MobileMe oder WebDav-Laufwerk.
2. Für Rechnungen empfehle ich GrandTotal. Deutlich einfacher als Word und doch keine komplette Buchhaltungssoftware. Wenn es in der Cloud sein muss: Scopevisio. Hat Hanns Kronenberg jüngst im Blog sehr lobenswert erwähnt: http://www.seo-strategie.de/blog/rechnungsprogramm-fur-webworker-rechnung-schreiben-leicht-gemacht/1969.html.
Nur für das Thema Backup habe ich noch nicht richtig gelöst. Mozy ist gut, aber leider habe die jetzt die Preise verdoppelt. Außerdem kommt die Software nicht gut klar mit externen Platten, die manchmal nicht angeschlossen sind.
[...] Beitrag von Sascha Lobo zum Thema “My Work and Life with the Cloud“. Er nutzt demnach Google Mail, Dropbox und für Termine den Google Kalender. Die beiden erst [...]
“@VisuellePR: Arbeiten in der #Cloud – wie @saschalobo das macht, beschreibt er sehr eindrucksvoll hier: http://1.ly/MeineCloud”
In einem Artikel habe ich aufgeschrieben, wie die #Cloud in meinen Alltag integriert ist: http://bit.ly/emXdpq (via @scopevisio @saschalobo)
na ja, 6 Anzeigegeräte verwendet Herr Lobo?!?!!? Das ist aber eher technische Spielerei als arbeiten :-) Maximal 2 Anzeige und Eingabegeräte braucht man. Eines stationär, das andere Mobil und fertig. Text ist Text!
dann wirds eh zeit wieder cloudfrei und sonnig uffe bball-platz spielen zu gehen. joggen ist zu hitech.
Billomat würde ich auch noch ne Chance geben. Der Pain ist das Word-Doc als Vorlage einzurichten, aber danach ists gut.
(Jetzt auch mit RSS-Feed der Rechnungen. Ich glaube, dass ist ein super Feature, ich weiss nur noch nicht warum.)
Fürwahr, eine “schöne neue Welt”. Schick und sicher auch “cool”.
Haben Sie auch ein, zwei Bücher? …die Sie lesen (“manuals” gelten nicht) und ein Kuscheltier?
Hallo Sascha,
ich bin überzeugt, dass Word nicht das richtige Fakturierungs-Tool für einen Webworker ist. Deshalb mein Angebot an dich: Am Freitag, den 04.03. bin ich auf der CeBIT. Im Gepäck habe ich einen Billomat-Gutschein, ein 5 minütiges Tutorial (mehr Zeit braucht man nicht) für dich und ein lausiges Werbegeschenk in Form eines Billomat-Mousepads. Bei Interesse gibt es eine persönliche Einführung in Billomat.
Alternativ können wir auch auf der Webciety-Bühne ein Rechnungs-Battle starten. Ein Billomat-Nutzer tritt gegen deine Word-Lösung an. Wer kann am schnellsten Rechnungen schreiben, Zahlungseingänge verbuchen, Mahnungen hinterher schicken. Der Gewinner bekommt dann dieses lausige Mousepad ;-)
Schlag den Lobo. Mensch, das hat Potential.
Den sachlich richtigen Einwänden dort oben von Markus Spath und urbandesire wollte ich noch begegnen: Webapps und Cloud sollen hier nicht deckungsgleich verwendet werden. Das ist der Grund, weshalb ich von “vercloudet” spreche, denn Web-Applikationen wie Google Calendar funktionieren in den meisten Fällen in und mit Cloud-Strukturen. Um deshalb zu zeigen (was ich hier wollte), wie sehr die Mechanismen der Cloud schon in die Arbeits- und Lebenswelt hineinragen, sind die Beispiele in meinen Augen legitim.
Abgesehen davon scheint es einen sprachlichen Trend zu geben, dass alle Anwendungen, die ehemals auf dem Desktop stattgefunden haben und jetzt auf irgenwelchen Servern, mit “in der Cloud” betitelt werden – siehe die jüngste, explizit auf Web Apps verweisende Microsoft-Werbung: http://www.youtube.com/watch?v=6cahjV5QBDs
Lieber Markus, ein lausiges Werbegeschenk – da kann ich nicht widerstehen!
Im Ernst, lass uns gern treffen, das mit der Bühne wird nichts und ist ja ausserdem vorhersehbar, aber ein persönliches Tutorial nehme ich gern in Anspruch.
Zum Thema Dropbox gehackt = Wohnungseinbruch.
Es gibt auch Dienste bei denen die privaten Daten nicht für jeden 15jährigen Admin einzusehen sind. Zum Beispiel Wuala oder das deutsche TeamDrive. Beide verschlüsseln die Daten auf den Servern so, dass ein dritter wenn er den Server aufmacht keinen Nutzen hat.
Wie lebt @saschalobo in der Clout? Wieder Mal ein herzhaft erfrischender Artikel http://j.mp/hQTeZF
das erste, das ich morgens anmache ist nicht der radiowecker, sondern grooveshark.com.
komischerweise fehlte das in der liste…
Ist “AirBook” Ihre Interpretation von “MacBook Air”? Keine schlechte Anregung für’s Apple-Marketing.
@Sascha:
Damit haben wir jetzt ein Date.
Soll ich …
a) dich einfach ansprechen, wenn ich einen roten Irokesen aus der Menge ragen sehe
b) anrufen (ist die Handy-Nummer mit den 5 Zweien in der Mitte noch aktuell) oder
c) machen wir eine Uhrzeit aus?
d) darauf warten, bis du mir eine E-Mail an die bei diesem Kommentar hinterlegte Adresse schickst
Oder du quatscht den Typ an, der so aussieht: http://is.gd/bRsxDd (Zur Erinnerung: letztes Jahr haben wir kurz über mein privates Projekt Twick.it gesprochen).
[...] Begriff Cloud stammt vom englischen Wort für „Wolke“. Mit diesem Begriff werden ganz neue Wege in der IT-Branche bezeichnet. Es geht darum, IT-Dienste, [...]
Zum Thema Finanzen ein Tipp von mir: http://www.saperion.com/mobil/
Herr Lobo ist also einfach nur ein Apple-Fanboy-Nerd, wenn ich das richtig verstanden habe. Der noch nicht einmal die Namen seiner Blender-Spielzeuge richtig kennt, es gibt kein AirBook… Das heisst MacBook Air und ist auch gerade mal zum Email-Verkehr und Textverarbeitung geeignet.
Ich finde es ehrlich gesagt traurig, wenn man offensichtlich nur noch “für die Cloud” lebt (auf deutsch: ein Internet-Junkie erster Güte ist) und das auch noch als erstrebenswert erachtet!
Der bemitleidenswerte und völlig sinnbefreite Versuch, sich seines Real-Lifes zu entledigen, weil in “der Cloud” (klingt ja viel cooler als “im Internet”) ist ja alles so viel besser…
Sie zeigen hier einfach nur die Gefahren auf, die die zunehmende Digitalisierung unseres Lebens mit sich bringt: Die totale Abstumpfung, die Benutzung von allem möglichen Schnick-Schnack, einfach nur um der Benutzung selbst Willen!
Oder verstehe ich das hier falsch und es handelt sich um Satire?! Ich kann mir nicht vorstellen dass das jemand ernsthaft als “Leben” bezeichnen möchte…
Noch dazu ist ihr Text durchsetzt mit inhaltslosen “Web 2.0 Floskeln” (das Web 2.0 Bingo lässt grüßen), “cloudbasiertes Knowledge Management System” ist eines meiner persönlichen Highlights! Sagen sie doch einfach, was sie da machen, anstatt irgendwelche bescheuerten Floskeln zu verwenden! Ist das denn so schwer? Wahrscheinlich bräuchte man dann so etwas wie Inhalt, mit dem man sein hohles Gelaber füllen könnte.
Ganz ehrlich, Herr Lobo: Niemand hat etwas gegen gut vernetzte, modern arbeitende Journalisten, die sich den technischen Fortschritt zu Nutze machen möchten. Aber was sie hier offensichtlich machen ist Folgendes: Sie versuchen ein beinahe inhaltsloses Dasein (denn wo sollten sie neben dem ganzen Geposte und Getwittere denn auch noch Zeit für tatsächliche Inhalte hernehmen) durch eine (völlig übertriebene) Vernetzung zu kaschieren. Alles ist überall und jederzeit miteinander vernetzt oder verlinkt, leider ist das “alles” aber gleichzusetzen mit “fast nichts”.
Im Internet abhängen als Lebensinhalt. Einfach nur traurig.
provider alice hat schnell reagiert und im raum berlin twitter, hootsuite, flickr, skitch und teilweise dropbox quasi deaktiviert.
workaround via proxy
Schöner Artikel, danke Sascha. Ich muss zugeben, einige der hier angesprochenen Sachen musste ich googeln, einige benutze ich schon. Googlemail und sein Kalender hat auch mein Leben vereinfacht und Delicious ist spitze. Auf jeden Fall eine Menge Anregungen, auf geht`s!
Hallo Sascha,
sag mal, welches Backup-Programm nutzt du denn für deine Terrabyte-Backup-Platte?
LG
Ich fand dass das Google Adressbook zumindest in der cloud und auf Android Telefonen relativ gut funktioniert … und die Facebook Kontakte kann man da auch reinmergen (mit dem FB app in den settings).
iCal und Google Calendar ist auch eine gute Kombination. FB Kalender kann man auch in den Google Calendar reinhaengen und man hat dann alles an einem Platz.
Hallo
Have ich gern gelesen.
Exakt die selbe Erfahrung mit maxdome habe ich auch gemacht – ganz am Ende festgestellt, dass es nur mit Windows funktioniert, allerdings verging mir auf dem Weg dorthin eigentlich schon die Lust…
Ich bin ausserdem seit vielen Jahren loyaler last.fm Benutzer, es ist imho sehr mächtig, würde es auch kostenpflichtig abonnieren – vielleicht dem noch mal eine Chance geben? Es wird auch konstant verbessert, zB auch mit relativ neuem “Mix-Radio” – aber egal…
Das Zusammenführen von GMail, Yahoo, Facebook, etc. Kontakten/Kalendereinträgen usw. ist tatsächlich schon Realität, nennt sich Synergy, läuft auf HPalm webOS und ist großartig. Mit der kommenden Version 2.0 können Entwickler auch Synergy Plugins schreiben, d.h. wir werden wohl für die meisten großen Dienste Plugins bekommen. Man kann Synergy nicht genug loben, Kontakte, Termine, sogar IM-Konten, alles nahezu perfekt zusammengeführt.
Ansonsten möchte ich zur Kenntnisnahme noch soup.io erwähnen.
Viele Grüße
Ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt, Synergy ist keine App für webOS, sondern ein Feature desselben. WebOS 2.x bringt die Erweiterbarkeit durch Plugins.
Schöner Artikel mit einer guten Übersicht!
Für die Verwaltung der Finanzen sind es gleich vier Programme, die aber wunderbar zusammenspielen. Den aktuellen Finanzstatus auf dem Konto erhalte ich per Saldomat, die Kontoauszüge kann man mit einem Klick exportieren und per iFinance verwalten und kategorisieren.
Für das Berechnen der Arbeitszeit (arbeite auf Stundenbasis) logge ich die Zeit per TimeLog und kann die Einträge mit GrandTotal direkt in eine Rechnung umwandeln – eine Rechnung ist somit innerhalb von einer Minute erstellt und es kann bequem nachvollzogen werden, welche noch offen/fällig sind. Zudem hat man (neben iFinance) eine klare Übersicht über Rechnungspositionen (und kann sich eigene “Positionen” anlegen) und Saldomat ist per Plugin ebenfalls eingepflegt, sodass man einkommende Buchungen auf dem Konto direkt einer Rechnung zuordnen kann.
Auch wenn das Rechnungswesen sehr vieles vereinfacht, fehlt die von Dir angesprochene Funktion der “einkommenden Rechnungen” plazieren – aber der Wehrmutstropfen war es mir wert.
Wow – Du hast wohl wenig Bedenken, was den Schutz Deiner persönlichen Daten betrifft…Technisch bin ich ähnlich ausgestattet unterwegs…und nutze auch die Dropbox sehr intensiv. Allerdings hab ich dort einen verschlüsselten Ordner angelegt, den man nur mit Passwort öffnen und kann. Hab schon mal schlechte Erfahrungen mit anderen Websites gemacht, die angeblich gehackt wurden und dann Daten kopiert wurden. Schützt Du Dich denn noch irgendwie?
Lustig.
Ich habe den Eindruck dies ist in erster Linie – vor allem bei den Bereichen “Arbeit” und “Organisation” – ein Versuch, das nachzuahmen, was eine Groupware schon lange kann (plattformübergreifend und sicher) – oder zumindest können sollte.
Aber warum nur das passende Werkzeug verwenden, wenn man es sich mit viel Zeit und fünfzehn collen Clouddiensten auch zusammenfriemeln kann?
Meine Meinung als Berufs_It_ler zur Cloud:
Noch ein Hype, eigentlich ist es bloß Speicherplatz … an den man gut rankommt.
Also für Musik in der Cloud ist neben natürlich last.fm auch simfy inzwischen ganz brauchbar.
[...] webciety: “Ja, für den Titel dieses Postings habe ich mir das aktuelle CeBIT-Motto geguttenborgt. Aber … [...]
[...] ☞ iTunesRadiohead King Of Limbs Meine Verrisse sind so gut wie Radiohead. Gar nicht. Deshalb guttenborge ich mir an dieser Stelle einen Satz von Mark Beaumont, der Substanz durch Bosheit ersetzt. Endlich: [...]
Hallo Herr Lobo,
super spannender Artikel!
Ich komme nicht drumherum eigenwerbung für Scopevisio zu machen, da wir Cloud Unternehmen (speziell SaaS) sind, dass Unternehmenssoftware zum Preis einer App anbietet und auch noch auf Mac läuft, also ideal für Webworker zum Beispiel. Unser Rechnungsprogramm http://www.scopevisio.com/rechnungsprogramm könnte Ihr Word ablösen – das vermutlich größte Faktura “Produkt”.
Viele Grüße
Nima
was schon heute in der cloud möglich ist: My Work and Life with the Cloud | von @saschalobo > http://bit.ly/gL2Y43
Hallo Sascha, ich erstelle meine Rechnungen ganz flott mit Numbers (7,99€ bei iTunes) auf dem iPad. Da gibts nette Vorlagen, lassen sich leicht anpassen (Logo etc. einfügen). Aus Numbers exportiere ich ein PDF, das ich dann drucken / faxen kann.
“Der Screen des Kindle ist beeindruckend, ich dachte bei der Lieferung erst, da sei eine bedruckte Schutzfolie drauf und wollte sie abziehen.”
Ging mir absolut genauso! Ich hatte zwar zuvor schon sehr viel ueber das Display gelesen, und auch Videos angesehen, aber den Screen dann vor sich zu haben und zu sehen wie er tatsaechlich ist war dann trotzdem eine Riesenueberraschung
RT @b4shot: Sascha Lobo: My Work and Life with the Cloud http://ow.ly/413i3
My Work and Life with the Cloud | webciety – Life with the Cloud http://ow.ly/1btXMq
My Work and Life with the Cloud | webciety: http://bit.ly/dJaW8d
Gute Werbung. Hoffe für dich es lohnt sich wenigstens.
Ich bin hier von bildblog gekommen, eigentlich eine Medienkritische Seite. Traurig traurig. Wenigstens offen gekennzeichnet sollte es sein.
Nicht alles ist innovativ, nur weil’s “online” (oder in der “Cloud”) ist. Solche Strategien gabs im TV auch schon besser.
Aber was interessierts mich schon ob ich in der “cloud” meine Seele verkaufe, wenn ich im “RealLife” Cash dafür krieg, he?
Hi Sascha,
zum Thema Rechnungen schreiben und einfach eingehende Rechnungen erfassen: FastBill.com kann das. Schau es dir an und gib uns Feedback, ob es passt.
Interessenat wäre auch, was du in diesen Tools noch erwarten würdest, bevor eines das altmodische Word ersetzen kann.
Gruß,
René
Ich wundere mich stark über die vielen Anglizismen und dem übertriebenen Technikwahn.
Hoffentlich haben Sie noch ein normales Leben, außerhalb Ihrer Cloud und abseits Ihres Platzes in der 1. Klasse – DB Lounge Hamburg (mit MacBook natürlich – schließlich sind Sie kreativ).
[...] sind bei beiden aber, die es sowieso gewohnt sind: Mac-User. So dass ich bei der Mischlösung aus Office-Paket und Dropbox bleiben muss. Aber vermutlich auch eh würde, denn bei Dropbox habe ich neulich aus schierer Begeisterung [...]
[...] Lobo: My Work and Life with the Cloud Sascha Lobo erzählt uns, wie er Cloud-Services [...]
[...] habe, kam aber nie dazu. Nun las ich kürzlich den zuteilen durchaus äußerst erheiternden Artikel My Work and life with the Cloud von Sascha Lobo und nahm ihn als Antrieb, nun endlich diesen Artikel hier zu schreiben. [...]
[...] kam aber nie dazu. Nun las ich kürzlich den zuteilen durchaus äußerst erheiternden Artikel My Work and life with the Cloud von Sascha Lobo und nahm ihn als Antrieb, nun endlich diesen Artikel hier zu schreiben. [...]
[...] verlangt für 100GB 19,99 Euro pro Monat, also 239,88 Euro im Jahr. Memopal könnte also für Uberpoweruser von Dropbox wie etwa Sascha Lobo interessant [...]
[...] Lobo beschreibt in einem Artikel, seine Arbeit und sein Leben mit der Cloud. Mit dropbox.com habe ich auch bereits sehr positive Erfahrungen gesammelt. Dieser Beitrag wurde [...]
[...] ist keine Zukunftsmusik mehr und wer tatsächlich noch Zweifel daran hat, sollte sich einmal diese beeindruckende Liste anschauen, die Sascha Lobo im Rahmen der CeBIT kürzlich angelegt hat: Für beinahe jeden Bereich [...]
Sehr schöne Übersicht von Sascha Lobo über aktuelle privat nutzbare Cloud Dienste. Das meiste davon nutze ich auch. http://twurl.nl/ngyd8f
Super Artikel. Ich selbst bin jetzt erst auf die Cloud-Schiene aufgesprungen. Dem Autor sei dank! Nur Dropbox kann ich einfach nicht empfehlen. Lieber Strato oder so! Ist günstiger UND unterliegt deutschen Datenschutz-Standards. Win-Win im Vergleich zur Black-Box Dropbox!
Ich glaube so eine WLAN Waage werde ich mir auch irgendwann zulegen.
[...] My Work and Life with the Cloud Nur weil irgendwelche Marketing-Fuzzis das Wort “Internet” zu lahm fanden und es nun “Cloud” nennen, wurde das Rad nicht neu erfunden! Trotzdem nennt der Vodafone-Irokese ein paar “Cloud”-Dienste, die man sich mal zu Gemüte geführt haben sollte. Gerade Dropbox hat es mir angetan. 2GB Gratis-Webspace und eine automatische Synchronisation zwischen seinen verschiedenen Geräten und Internet sind schon sehr nett. Natürlich: Streng geheime Dateien sollte man auch solch einem Dienst nicht anvertrauen! [...]
Die Page laed so schnell, Koennt Ihr mir den Hoster sagen.
[...] für andere aufzudröseln, so wie es Sascha Lobo vor ewig langer Zeit mal mit dem Artikel My Work and Life with the Cloud getan hatte. Dem will ich gerne nachkommen, denn darüber wollte ich eh schon einmal geschrieben [...]
[...] de rv0i5p87si Donde Pedir Vigrx En ligne Sin Prescripcion, Vigrx For Sale, 5ml Prescription Vi My Work and Life with the Cloud – Das CeBIT-Blog – Das CeBIT-Blog Alcatel Lucent Swedish User [...]
[...] der Cloud. Und damit stehe ich ja nun nicht allein da, wenn ich die interessanten Darstellungen von Sascha Lobo und Nico Lumma nachlese. Seit meiner Anfangszeit in der Web 2.0-Blase spielte “die [...]